Finn Dinghy: Power-Glitsch am Limit – Laser-Weltmeister auf den Spuren seines Vaters

Fast wie im Southern Ocean

Nicholas Heiner testet die Limits seiner neuen Bootsklasse Finn Dinghy aus. Brutaler Vorwind-Gang bei bis zu 38 Knoten Wind. Sein berühmter Vater hilft.

Der Holländer Nicholas Heiner war 2014 der Aufsteiger der Saison, als er vor Santander Weltmeister in der Laserklasse wurde. Aber dann folgte die große Enttäuschung, weil er die Olympiaqualifikation gegen seinen Trainingspartner Rutger van Schaardenburg, den WM 3. 2015, verlor.

Nicholas Heiner im Finn vor Miami. © Pedro Martinez / Sailing Energy / World Sailing

Heiner hat sich aber nicht entschlossen, diese Scharte auszuwetzen, sondern er folgt nun den Spuren des Vaters. Roy Heiner ist einer der berühmtesten Segler in den Niederlanden. Er holte 1996 Bronze im Finn Dinghy und gewann bei seiner dritten Volvo Ocean Race Teilnahme 2007 mit ABN AMRO den Titel. Seitdem unterhält er in Lelystad am IJsselmeer ein Segelcenter.

Vater Roy Heiner versuchte sich mal wieder 2009 im Finn. © Sander van der Borch.

“Ich habe gerade erst meine Finn-Kampagne gestartet und mein Vater wird mir helfen. Es wäre dumm, sein Wissen nicht zu nutzen”, sagt der 28-Jährige. 14 Kilogramm hat er schon zugenommen, um sich den 100 Kilo Optimalgewicht zu nähern.

Seine Ziele strecken sich aber noch weiter als bis zu den Olympischen Spielen 2020. Das Volvo Ocean Race steht ganz oben auf seiner Liste. Auch dabei Vater dürfte ihm der Vater helfen können. Das Finn Video könnte schon fast als Bwerbungsvideo für die Weltregatta dienen. So nass wird es auch im Southern Ocean.

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https://northsails.com/sailing/3di-nordac

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