Flying Dutchman WM am Gardasee: Ungar verteidigt Titel, Laser-Segler Buhl fünfter

Bojsen Möller knapp am Titel vorbei

Die Bojsen-Moeller-Brüder aus Dänemark verpassen den FD-WM-Titel knapp um zwei Punkte. © Fabrizio Prandini/FVR

Bei der größten Flying Dutchman Weltmeisterschaft aller Zeiten mit 135 Schiffen am Gardasee haben die Ungarn Szabolcs Majthenyi und Andreas Domokos ihren achten WM Titel gewonnen.

Die Titelverteidiger retteten zwei Punkte vor dem anstürmenden dänischen Brüderpaar Jorgen and Jacob Bojsen-Moller ins Ziel. Jorgen (57) war der dominierende FD-Segler während der letzten 1992 beendeten Olympiaphase der Klasse mit einer Gold und einer Bronzemedaille.

Bester Deutscher war das Laser As Philipp Buhl, der mit Vorschoter Adalbert Netzer auf Anhieb Platz fünf im FD-Feld erreichte. Das Ausnahmetalent vom Segelclub Alpsee-Immenstadt (SCAI) hat für die Gardasee WM sogar die Laser Europameisterschaft in Helsinki aus dem Programm gestrichen.

Der erstaunliche Spagat zwischen Laser und FD ist durch die große Tradition des SCAI möglich. Peter Lang qualifizierte sich an der Vorschot von Albert Batzill 1992 für Olympia und belegte den fünften Platz in Barcelona. Das Wissen darum, wie man einen FD schnell macht ist nach wie vor im Verein vorhanden. Buhls Vater Friedel ist ebenfalls ein langjähriger FD-Segler.

Als zweiter Deutscher schob sich der langjährige FD-A-Kadersegler Jörn Borowski mit Andreas Berlin als achter unter die Top Ten.

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Carsten Kemmling

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