GC32 Foiler: Highspeed-Kats – Spektakuläre Bilder gegen drohenden Aufmerksamkeitsverlust

Auf Messers Schneide

Sind die Entwicklungen im America’s Cup das Ende für die Katamaran-Foiler? Die jüngsten spektakulären Bilder von der GC32 Tour zeigen, was Segelfans auf höchster Ebene vermissen könnten.

GC32 Tour

Nur noch sechs GC32 an der Startlinie vor Korsika. © GC32 Tour

Beim Corsica Cup rasten die GC32 Katamarane im sich abschwächenden Mistral noch einmal mit bis zu 36 Knoten über den Parcours so als gelte es, den drohenden Aufmerksamkeitsverlust abzuwenden. Aber seitdem das Team New Zealand und Luna Rossa angekündigt haben, in Zukunft den America’s Cup nicht mehr mit High-Speed-Multihulls aussegeln zu wollen, ziehen die Foiler nicht mehr die Superstars der Szene an.

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Die lange führende Malizia mit Boris Herrmann. © GC32 Tour

Während zuvor bis zu vier Cup-Teams dem GC32-Circuit beiwohnte, Franck Cammas große Anstrengungen unternahm und auch das Team New Zealand eine Abordnung schickte, hat sich das Feld nun auf sechs Schiffe ausgedünnt. Und es ist schwer absehbar, ob die unzweifelhafte Attraktivität dieser Boote weiterhin genügend Eigner anziehen wird.

Spektakulär waren die Rennen vor Calvi allemal. Und eigentlich war diesmal das Malizia-Team vom Yacht Club de Monaco mit Steuermann Pierre Casiraghi und Boris Herrmann reif für den ersten Sieg. Aber durch einen “unforced error” im dritten Rennen des letzten Tages verpasste die Crew doch noch den sicher geglaubten Erfolg.

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Von gestern: Foiling im AC-Style. © GC32 Tour

Casiraghi erklärt: “Ich habe die Tonne berührt und das Ruder an der Leine eingehakt. Das war’s”. Bei dem hohen Speed riss das Steuerbord-Ruder aus dem Heck und die letzten drei Rennen konnte Casiraghi nicht mehr bestreiten.

“Ich bin einfach schlecht gesteuert”, sagt der Monegasse, der mit Boris Herrmann auch auf dessen IMOCA 60 segelt. “Die Jungs haben diese Woche solch einen guten Job erledigt, da tut es mir wirklich leid.” Die Videos zeigen, dass es aber auch für die Konkurrenz äußerst harte Momente auf Messers Schneide zu bewältigen gab.

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