Golden-Globe-Race-Führender vor Kapstadt: Interview vor Anker nach gut 2 Monaten auf See

Ankunft am Tafelberg

Simon Curwen (62) hat beim Golden Globe Race das Photo-Gate vor Kapstadt mit einer deutlichen Führung erreicht. Er erklärt unter anderem, warum sein 36-Fußer von Seepocken verschont wurde.

(Interview mit Simon Curwen ab 48:47)

Der Brite Simon Curwen hat beim Golden Globe Race am Sonntagnachmittag in führender Position das zweite von vier verpflichtend zu durchsegelnden Photo-Gates erreicht. Er hat einen Vorsprung von etwa eineinhalb Tagen auf Kirsten Neuschäfer, die vor gut einer Woche mit einer navigatorischen Meisterleistung Platz zwei erobert hatte. Die deutschstämmige Südafrikanerin wird am Dienstagmorgen vor ihrem Heimathafen erwartet knapp vor dem Finnen Tapio Lehtinen.

Der 62-jährige Skipper erfreut sich bester Gesundheit. © GGR

“Du hast wirklich Glück gehabt”, begrüßt GGR-Organisator Don McIntyre den Briten und verbessert sich später. “Natürlich war es Können.” Curwen hat das ungewöhnlich zusammengeqeutschte St. Helena Hoch nördlich umfahren und viele Meilen auf Neuschäfer mit ihrem südlicheren Kurs verloren.

Die Situation beim GGR am 7.11. um 10 Uhr. Simon Curven ist schon wieder unterwegs. Kirsten Neuschäfer wird am Dienstagmorgen auf Platz zwei erwartet.

Aber die einzige Frau im Feld musste schließlich dem längeren Weg Tribut zollen und kam doch nicht so nahe an Curwen heran, wie es zeitweise aussah. Der erzählt im Interview, dass er noch eine Wende platzierte, um weiter nach Süden zu kommen. Das scheine sich ausgezahlt zu haben. Der Winkel zum Kap sei dadurch nicht so spitz gewesen.

Großer Verlierer der vergangenen Tage ist der Inder Abilash Tomy, der fast drei Tage in dieser Flaute verlor. Ebenso wie Top-Favorit Damien Guillou,

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Carsten Kemmling

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