Frankreich Weltcup

Halbzeit in Hyères. Hahlbrock in nächster Runde

Perfekte Balance. 49er Team am Wind. Das Bild vom Training in Hyères konnte in den Rennen bisher nicht reproduziert werden © SOF Guillaume Durand

sorgt seit Sonntag eine Flautenperiode für zahlreiche Verschiebungen im Programm. Dennoch wird es auch diesmal am Ende wieder Sieger und Verlierer geben. Und die deutsche Flotte hat noch einige Eisen im Feuer. So zog gestern das Match-Race-Frauenteam um Steuerfrau Silke Hahlbrock noch den Kopf aus der Schlinge. Sie erreichte die KO-Runde der letzten acht im Feld der 22 zugelassenen Teams.

Der zweite Olympische Weltcup diesen Jahres im französischen Hyères kommt nur schleppend in Schwung. Statt des häufig dominierenden Mistrals sorgt seit Sonntag eine Flautenperiode für zahlreiche Verschiebungen im Programm. Dennoch wird es auch diesmal am Ende wieder Sieger und Verlierer geben. Und die deutsche Flotte hat noch einige Eisen im Feuer. So zog gestern das Match-Race-Frauenteam um Steuerfrau Silke Hahlbrock noch den Kopf aus der Schlinge. Sie erreichte die KO-Runde der letzten acht im Feld der 22 zugelassenen Teams.

Nach zwei Niederlagen zu Beginn gegen schwächer gesetzte Crews waren die Frauen vom Hamburger Segel Club unter Druck geraten. Aber gestern gewannen sie alle Rennen. Unter den Gegnerinnen waren die starke Australierin Katie Spithill, die Schwester von America´s Cup Sieger James Spithill, und Reneee Groeneveld (NED), die Siegerin des ersten Weltcups in Palma. Das einziges ungeschlagene Team ist die Amerikanerin Anna Tunnicliffe in der Vorrunden-Gruppe A .

Bei den anderen Klassen hat Lasersegler Philipp Buhl einen starken Auftakt im 140 Boote-Feld hingelegt. Nach den Plätzen 4,1,13 ist er vierter. Simon Grotelüschen schleppt einen Frühstart aus dem ersten Rennen mit und kann nach 5, 8 auf den Streicher hoffen. Das 470er Frauen-Team Jurzok/Bach liegt auf Rang zwei. Es wurden aber erst zwei Rennen gesegelt. Die Berliner Leichtwind-Experten starteten mit den Plätzen 3 und 7.

Bei den 90 470ern liegen die Altmeister Lucas Zellmer/Heiko Seelig mit Rang 13 noch in Schlagdistanz, einen Rang vor Wagner/Scheufler, die im dritten Rennen einen Tagessieg einfuhren. Im 49er starteten Briesenick-Pudenz/Massmann mit 17, 2 in ihrer Gruppe und liegen auf Rang 15. Der ist aber wenig aussagekräftig. Sie schreiben aus Hyères:

“Heute hat die blaue Gruppe das Rennen von gestern nachgeholt und 2 weitere Rennen vorgelegt. Wir sind in der gelben Gruppe und sind spät am Nachmittag auf die Bahn geschickt worden. Der Wind schlief völlig ein. Es wäre der letzte Tag der Qualifikation gewesen. Normalerweise werden die besten 25 Boote in die Gold Fleet und der Rest in die Silber Fleet verteilt. Da aber nur 2 statt den benötigten 4 Wettfahrten absolviert wurden, wird es keine Einteilung geben. Bis zum Medal Race werden wir nach dem System der Qualifikation segeln, bei dem die Gruppen jeden Tag aufgrund der aktuellen Ergebnisliste neu gemischt werden.”

Event Seite: http://sof.ffvoile.net

Carsten Kemmling
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