Helga Cup 2022: Favoritinnen siegen überlegen – Ukraine-Team segelt auf Platz sechs

Der Spirit lebt

Das HSC-Segel-Bundesliga-Team um Skipperin Silke Basedow, das als Aufsteiger schon beim Saison-Auftakt Dritte wurde, hat zum dritten Mal in Folge den Helga Cup gewonnen. 50 Frauenteams am Start.

Das finale Rennen:

Silke Basedow hat mit ihrer Schwester Maren Hahlbrock, Julia Zepp und Luisa Krüger zum dritten Mal in Folge den Helga Cup gewonnen. Die Favoritinnen gingen für die Stiftung Mammazentrum an den Start und ließen keinen Zweifel daran, dass sie am Ende wieder bei der Frauenregatta auf der Alster gewinnen würden.

Die überlegenen Siegerinnen stark auch mit den erstmals eingesetzten RS21. © Helga Cup

Nach einer dominanten Vorrunde gingen die Hamburgerinnen schon als Führende in das Finalrennen, dessen Wertung zum Gesamtplatz nach der Qualifikation addiert wurde. Gleichauf hatten die „Goldelsen“ gelegen, die sich aus einer Crew des Berliner Yacht Clubs zusammensetzen aber von Carla Gerlach geführt werden. Die Steuerfrau ging in der Segel-Bundesliga schon für ihren Verein Chiemsee Yacht-Club an den Start und lieferte nun beim Helga Cup Rang zwei ab nach zwei dritten Plätzen in den beiden Vorjahren. Der Berliner Yacht-Club schickte gleich vier Frauencrews an den Start.

Das Sieger-Podium. © Helga Cup

Dritte wurden die Seglerinnen vom Team Scål um Ava Momm vom NRV mit Carolin Schaaff (VSaW), Svea Wrede (MSC) und Luise Chassol (NRV), gefolgt von den Ladies vom Kieler Yachtclub (KYC) auf Platz 4. Bei den Nordlichtern legte KYC-Optitrainerin Birte Berger an der Pinne im Finale den besten Start hin, fiel in der Schlussrunde aber zurück.

Der Helga-Cup-Spirit lebt. © Helga Cup

Beste Neueinsteiger im direkt auf Platz 5 wurde das Team Disco vom Essener Sportverein ETUF. Steuerfrau Line Marrit Hamann war allerdings schon für den Segel-Club Münster in der Junioren Liga und beim Helga Cup am Start.

Die HSC-Frauen stellen nach einer Olympiakampagne für 2012 seit Jahren das beste deutsche Frauenteam dar. © Helga Cup

Im Blickpunkt des diesjährigen Helga Cup stand insbesondere das Team um Olympiaseglerin Anastasiya Winkel. Die gebürtige Ukrainerin

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Carsten Kemmling

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