Extreme Sailing Series Video: Red-Bull-Taktiker Steinacher am Kopf verletzt

Hinterher geschleift

Die Szene erinnert an einen Western. Cowboys werden aus dem Sattel geschossen und schleifen dann noch Minuten lang mit einem Fuß im Steigbügel hängend hinter ihrem Pferd her. Bei der siebten Etappe der Extreme Sailing Series in Nizza ist Red Bull Vorschoter Hans Peter Steinacher über Bord gefallen und musste mit 16 Stichen an einer Kopfverletzung genäht werden.

Doppelolympiasieger Hans Peter Steinacher verletzt sich, als er von dem Red-Bull-Katamaran hinterher geschleift wird.

Der österreichische Doppel-Olympiasieger wollte ausreiten und hielt sich dabei an der Traveller-Schot fest, die aber lose statt fest war. Er fiel rückwärts über Bord und wurde vom Luv-Ruder am Kopf erwischt. Dabei verfing sich sein Fuß in der Traveller Leine, und er wurde hinterher gezogen.

Bei überwiegend schwachem Wind in Nizza ging der Unfall noch relativ glimpflich aus. Aber nach dem Ausfall von Steinacher, der in einem Krankenhaus behandelt wurde, riss die erfolgreiche Red Bull Serie. Die Österreicher hatten den ersten Teil der Regatta in Führung gelegen. Sie fielen mit einem Ersatzmann aber nach 29 Rennen auf die sechste Position zurück.

An der Spitze platzierte sich die Franzosen von Goupe Edmond de Rothschild nach einem dramatischen Finalrennen nur einen Platz vor vor dem America’s Cup Team Artemis, wo Terry Hutchinson wieder das Steuer übernommen hatte.

Ben Ainslie landete mit “Oman Air” diesmal auf Rang fünf, während Dean Barker vom Team New Zealand mit Rang sieben enttäuschte. Barcelona World Race Sieger Jean Pierre Dick belegte auf dem Boot von Roland Gäbler nach starkem Beginn schließlich Platz zehn von elf Teams.

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Carsten Kemmling

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