Giraglia Rolex Cup: Jochen Schümann skippert “Esimit Europa” zum Sieg

Die vielleicht schönste Wendemarke der Welt

Mit pinkem Spi anmutig um den Giraglia Felsen, der dem Giraglia Rolex Cup seinen Namen gibt. © Rolex / Carlo Borlenghi

Es ist schön, Jochen Schümann einmal wieder jubeln zu sehen. Der erfolgreichste deutsche Segler hat nach seinem zähen Start in die TP52 Saison mit dem All4One Team beim Audi Medcup nun den Giraglia Rolex Cup gewonnen.

Der in Valencia lebende geborene Berliner führte die Maxi Yacht „Esimit Europa 2“ als erste Yacht über den 243 Meilen Kurs von Saint Tropez nach Genua. Die ex „Alpha Romeo“ des slowenischen Eigners Igor Simcic mit dem 80 Millionen Schalke-Sponsor Gazprom, lag im Ziel 44 Meilen vor dem ärgsten Verfolger „Alegre“, einer Mills 68.

Das sollte nun eigentlich keine große Kunst sein mit einem 100 Fußer, der die schnellste Yacht im Feld ist und schon die vielleicht schönste Wendemarke der Welt, den Giraglia Felsen, mit Vorsprung rundete. Aber Simcic lobt die Leistung seines mit europäischen Stars gespickten Teams. Denn die schwachwindig Regatta war mit großen Windlöchern gespickt, die der ex Alinghi Navigator Juan Vila umschiffte.

„Esimit Europa 2“ benötigte 33 Stunden und 45 Minuten für das Rennen, das um den imposanten Giraglia Felsen führt. Die meisten der 190 Yachten aus 20 Nationen sind noch unterwegs während Simcic schon seine Rolex Yacht-Master Rolesium Uhr kurz nach dem Zieleinlauf überreicht bekam.

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Carsten Kemmling

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