ISAF WM Perth: Grotelüschen im Laser noch dran an der Spitze

Medaillen noch in Reichweite

Das Video vom Mittwoch. Das 49er Rennen zeigt den Sieg von Heil/Plössel

Die ISAF WM in Perth ist heute in verkürzter Form über die Bühne gegangen. Am eingeplanten Ruhetag waren nur vier Klassen aktiv. Beim Audi Sailing Team Germany stand Simon Grotelüschen im Blickpunkt. Er segelte in den beiden Goldfleetrennen der Serie auf 10/11 und fiel zwei Plätze auf fünf zurück.

Das Geheimnis von Simon Grotelüschen (Mitte). Er sitzt offenbar bei dem Österreicher Andreas Gerritzer mit im Boot. © Alex McKinnon

Aber der elfte Platz erweist ihm im Kampf um die Olympiaqualifikation gute Dienste. Denn der macht einen möglichen extremen Absturz immer unwahrscheinlicher. Tatsächlich kann Grotelüschen nach einem Tag Pause am Samstag noch intensiv in den Kampf um die Medaillen eingreifen.

Denn Olympiasieger Paul Goodison hat mit Platz 23 einen hohen Streicher platziert wie auch die Nummer vier Ashley Brunning mit Rang 30. Grotelüschen liegt nur drei Punkte hinter dem Bronzeplatz und auch Silber ist nicht weit weg.

Phillipp Buhl muss dagegen seine Olympiaträume begraben. Rang 19 reicht nur für den 28. Platz. Er kann Grotelüschens Vorsprung von 22 Punkten in der nationalen Olympiaqualifikation  nicht mehr aufholen.

Grotelüschen im roten Leibchen des dritten. Er muss es vorerst wieder ausziehen. © Favreau

Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann verloren im einzigen 49er Rennen des Tages mit Platz 13 etwas Boden auf die Spitze. Sie liegen auf dem Gesamtrang 7 aber vier Rennen vor Schluss nur 10 Punkte von der Bronzemedaille entfernt.

Aber auch Erik Heil und Thomas Plössel bestätigen ihre extrem gute Form. Mit Platz acht haben sie sich jetzt auf den Gesamtplatz elf vorgeschoben, sieben Punkte hinter Schadewaldt. Nur für Briesenik Pudenz/Massmann, die zweiten der Olympiaqualifikation, die sich vor der WM noch theoretische Chancen auf die Fahrkarte ausrechneten, läuft es nicht. Sie hängen auf Rang 21 fest.

Die Erklärung für Toni Wilhelms Probleme (l)? Chaos und Kollisionen beim Surfer Start. © Ocean Images

Surfer Toni Wilhelm droht nach der heutigen durchwachsenen Serie 7/20/14 das Medalrace doch noch zu verpassen. Zwei Rennen vor Schluss liegt er sechs Punkte hinter Platz zehn.

Stare und 470er Frauen waren heute nicht auf dem Wasser. Aber dafür ging es für die Match Racerinnen um alles bei den Halbfinals, die von den Favoritinnen (Weltrangliste Platz 1/2/3/5) belegt wurden.

Nach einem 0:2 Rückstand setzte sich die Weltmeisterin Lucy MacGregor (GBR) noch mit 3:2 gegen die Altmeisterin Claire Leroy (FRA) durch und trifft im Finale auf die Weltseglerin des Jahres Anna Tunnicliffe (USA). Die Laser Radial Olympiasiegerin bezwang die Russin Ekatarina Skudina mit 3:1.

Tunnicliffe vor Skudina. Die Amerikanerin gewinnt im Halbfinale gegen die Russin mit 3:1. © Ocean Images

Modellathleten. Tom Ashley aus Neuseeland in Aktion auf seinem RSX Surfbrett. © Ocean Images

Gelbes Trikot vor rotem Trikot. Die Briten Pink/Peacock und Outteridge/Jensen dürfen ihre Leibchen anbehalten. © Ocean Images

 

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Carsten Kemmling

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