ISAF Youth Worlds: Keine Medaillen für deutsche Boote – drei Klassen nicht besetzt

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Carsten Kemmling

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8 Kommentare zu „ISAF Youth Worlds: Keine Medaillen für deutsche Boote – drei Klassen nicht besetzt“

  1. avatar jorgo sagt:

    Z.B. in den Katamaran-Klassen findet in Deutschland leider so gut wie überhaupt keine Nachwuchsförderung statt.
    Wenn man bedenkt, dass GER im Tornado über viele Jahre den Ton mit angegeben hat und etliche(wechselnde) Welt – und Europameister stellte ist das jetzt einfach nur traurig.
    Auch in der F 18 fehlt Nachwuchs. Wenn die Altmeister abtreten tut sich ein grosses Vakuum auf.
    Mit Erschrecken habe ich vernommen, dass die wenigen deutschen Hoffnungen bei den N 17 tatsächlich alle jeweils mit einem eigenen Trainer unterwegs sind!! Jeder kocht (köchelt) sein eigenes Süppchen.
    So kann das nichts werden.
    Bei den Franzosen kann man lernen, wie erfolgreich der Teamgeist die Klasse puscht. Bei Erfolg haben dann hinterher Alle etwas davon … auch die, welche bei Olympia “auf der Bank” sitzen bleiben müssen. Davor und danach gibt es doch jedes Jahr Meisterschaften die sich auch lohnen …. oder sehe ich das falsch!?
    Für die jungen Umsteiger Kohlhoff/Werner ist es nicht leicht. Immerhin habe ich letztes Jahr Paul meinen F 18 für sein Debüt im Kat geliehen. Würde mich freuen, wenn der Einstieg erfolgreich verläuft. Fehlendes Talent scheint nicht das Problem zu sein… .

  2. avatar HeinAlfredo sagt:

    Der DSV hat eben kein Nachwuchskonzept! Im Surfen nicht und anderswo auch nicht. Und nur mit einer Opti-Nationalmannschaft wird es eben nichts! Um den Teeny und auch den OpenBic kümmert sich keiner, und das Geschehen in Opti B ist eine Talentvernichtungsmascheninerie, die sich keine andere Sportart erlauben kann!!!

  3. avatar Franz sagt:

    Ich frage mich, welcher Effekt , der durch die Arbeit des STG an der Basis aufträte, gemeint ist?

    Sollen die jugendlichen Segler jetzt mehr Spaß am Segeln oder bessere Trainingsbedingungen durch’ s STG bekommen?

    Sind die wirklich schicken Jacken für die kids erstrebenswert? Das scheint wohl ein möglicher Grund zu sein, denn in Kiel kann man oft die zu klein gewordenen Optischwimmwesten an kräftigen Männern und grazilen Damen, die dem Opti längst entwachsen und wohl auch nicht mehr im STG sind, bewundern.

    Oder ist etwas ganz anderes gemeint?

  4. avatar Tim sagt:

    Na da ist doch eine menge Effekt bein STG: Alle haben einen großen weißen Audi, ein paar der Segler haben sogar auch einen bekommen. Die haben allerdings noch nicht alle den Führerschein, da kann man doch nun wirklich nichts gegen machen.

  5. avatar Christof sagt:

    Man kann eben nicht alles privatisieren.

  6. avatar HW sagt:

    Das Thema Talentförderung begleitet den DSV, so lange ich mich mit dem Segeln und Jugendarbeit beschäftige (ca. 30 Jahre). Wie sollen wir es anpacken? Viele Talente haben die berufliche Karriere vorgezogen. Ein Ehrenamt gilt heute bei vielen Arbeitgebern als negatives Kriterium, G8, Ganztagsschule und ein Pflichtjahr im Ausland tun ein übriges. Das ist bereits vor vielen Jahren z.B. auf Jugendseglertreffen besprochen worden.
    Wenn der Leistungssport mit dem Ziel “Olympiasieg” in die Grundausbildung (Opti B) eingreift, dann haben wir hohe “DROP OUT” Raten. Wir müssen schauen, dass die Jugendlichen Spass am Segeln haben. Ob das STG das Allheilmitteil sein kann: ich glaube es nicht. Aber es ist gut, dass es diese Initiative gibt und über diesen Weg etwas bewegt wird.

    • avatar HeinAlfredo sagt:

      Wie machen das dann Triathleten?? Oder Wasserballer?? Oder?? Oder?? Oder?? Wenn die “drop-out” Quoten zu hoch sind, müssen eben mehr Kinder gebunden werden. Das geht eben nur mit dem Optimist nicht. Dort ist doch der Weg zur DJüM so hart, das viele wieder aufgeben. Würde man diese frühzeitig in andere Klassen packen und mit Spaß und Freude weiter am Segeln halten, würde der Talentepool auch viel größer werden. Wer sich nur auf die Top Opti Segler konzentrieren tut, bekommt es eben nicht besser hin!!!

  7. avatar Poppy sagt:

    Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass Vizeweltmeister (seit gestern) im Laser Radial während der Weltmeisterschaft in Polen keine Betreuung hat. Netterweise gibt es immer einen Trainer, die solchen Seglern helfen. Was ist das für eine Jugendpolitik? Auch wenn Landesverbände für die Jugend zuständig sind, ist der DSV doch der Dachverband. Das ist doch der Hammer, oder?

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