Jugendsegeln: Russell Coutts erklärt hohe Segel-Abbrecher-Quoten – Optis in der Kritik

"Wir lassen den Sport sterben"

Russel Coutts ist einer der größten Kritiker der aktuellen Entwicklung besonders in der Optimisten-Szene. Er propagiert Vorbild-Veranstaltungen und prangert eine zu frühe Fokussierung auf maximale Leistung an.

Unterstütze SegelReporter

Mitglied in 5 Minuten werden und ab dann SR im Magazin-View lesen

Lieber Leser,

der SegelReporter Club wurde aufgesetzt, um neue Projekte zu finanzieren. Wir haben noch viele Ideen und großen sportlichen Ehrgeiz, den Großen die Stirn zu bieten.

Ab 1,25 € pro Woche bist Du bei einer
12-monatigen SR Club-Mitgliedschaft dabei.

  • Täglich alle Highlights des Segelsports, deren Erklärung und Einordnung mit einem Klick von einer deutschen Webseite
  • Ohne Beschränkungen alle SegelReporter Artikel lesen
  • Lesefreundlicheres, einspaltiges Artikel-Layout
  • Lesbar auf allen digitalen Medien

Die SegelReporter

» Fragen und Antworten zum SegelReporter Club

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

5 Kommentare zu „Jugendsegeln: Russell Coutts erklärt hohe Segel-Abbrecher-Quoten – Optis in der Kritik“

  1. avatar Waterman sagt:

    Kluger Mann !!

  2. avatar Heavyweather sagt:

    Segeln ist für viele ein teurer Sport. Boote sind auch einfach zu unhandlich. Ich habe mir ein 11′ Boot in 4 Teilen gebaut. Kostet auch nicht mehr als 500€. Mein nächstes Boot soll auch aus 4 Teilen sein aber nicht Sperrholz/Epoxy sondern HDPE wie die O’Pen BIC.

    Wer wirklich etwas für das Segeln macht sind Leute wie Michael Storer. Die bauen in der Woche mit den Leuten 20 OzGoose und das Ding macht einfach auch Spaß.

  3. avatar Fastnetwinner sagt:

    Das geht sicherlich an den Realitäten zumindest in HH gänzlich vorbei. Von 66 Clubs in HH sind nur 2 fokussiert auf Leistung, 4 Clubs machen beides (County und Western) und der Rest sind in ihrer Jugendarbeit Fahrten- und Daddel-Clubs (nennen wir es mal FDCs). Es gibt überhaupt keine Korrelation in der Absprungphase zwischen dem einen und dem anderen. Vielmehr gibt es drei Gründe, die relevant sind, und dass ist laut Umfragen unter der abgesprungenen Ex-Segel-Kindern:

    1) Habe ich einen guten Freund, mit dem ich das zusammen mache
    2) Finde ich Struktur vor, egal was die inhaltliche Ausrichtung ist
    3) Habe ich Trainer oder Betreuer, die die Sprache der Kinder sprechen und trotzdem Zug in die Bude bringen und mir so Spaß und Orientierung geben.

    Dann kommt der Rest von selbst, egal ob Racings-Club, Country & Western oder FDC. Das gilt übrigens für alle Sportarten.

  4. avatar Claass Barth sagt:

    Ich habe Kinder, die sehr ambitioniert Opti gesegelt sind und habe Glück mit denen: Sie sind noch dabei. Und ich bestätige: Der Leistungsdruck ist sehr hoch, die Trainingsintensität ist sehr hoch und “kindgerecht” ist das alles sicher nicht. Und um meine beiden herum habe ich viele abbrechen sehen, die sich ursprünglich wohl gefühlt haben auf dem Wasser. Das Ziel “Leidenschaft entwickeln” finde ich richtiger als “Bestplatzierung”. Nicht bei allen mit Top-Ergebnissen im Opti bleibt die Leidenschaft, wenn die Pubertät einsetzt.

  5. avatar gosailing sagt:

    Völlig übersehen wird der Faktor “Eltern”. In D beenden oder fördern die Eltern die Segelkarrieren der Kinder. Da haben weder die Segler noch die Clubs entscheidenden Einfluss darauf.

    Wo findet man das Original-Interview zu dem Text oben? Liest sich vermutlich noch spannender.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

vier × 4 =