Jugendsegeln: Russell Coutts zeigt Open-Bic-Foiler – Die coole Seite des Segelns für Kids

Alternativ-Programm

Die O’pen BIC-Klasse steht wie kaum eine andere für eine moderne Interpretation des Segelsports. Da passt es gut ins Bild, dass die ersten Schiffchen mit Tragflächen gesichtet wurden.

O'pen BIC

O’pen BIC hebt ab. © O’pen BIC

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© O’pen BIC

Seit 2013 ist der O’pen BIC als DSV Jugendklassse anerkannt und wird von manchen immer noch als Gefahr für die Etablierten gesehen. Aber das aktuell mit 3186 Euro gehandelte 2,74 Meter kurze Polyethylen-Schiffchen trifft für viele besonders gut den Zeitgeist, mit dem man Jugendliche zum Segeln und weg von der Playstation bringen kann.

O'pen BIC

Da hebt er ab. © O’pen BIC

Die Klasse lockt bei ihren Veranstaltungen mit alternativen Angeboten neben dem reinen Regattasegeln. Es werden schon mal Rallyes veranstaltet oder die schönsten Kenterungen prämiert.

O'pen BIC

Alternativ-Programm bei einer O’pen BIC-Veranstaltung. © O’pen BIC

Das passt es gut ins Konzept, dass Russell Coutts gerade per Facebook Bilder von einem O’pen BIC auf Tragflächen verbreitet. “Vielleicht bald in Bermuda beim Jugend-Event?”, schreibt er dazu. Ihm liegt offenbar immer noch am Herzen mit der Umwandlung des America’s Cups die “Facebook-Generation” zu erreichen.

Die Foiler Bilder stammen aus Manly im australischen New South Wales. Möglicherweise handelt es sich um einen O’pen BIC, der mit einem Foil Set von den Glide Free Designern, die auch schon den Laser mit Tragflächen ausgestattet haben. Sie kündigten vor einem Jahr Tests für den O’pen BIC an. Die ersten Versuche im Video oben sehen aber noch sehr holprig aus.

 

O'pen BIC Foiler

Glide Free Designer mit dem O’pen BIC Foiler-Satz. © Glide Free

Alternativ experimentieren immer mehr leichte Jollenklassen mit dem Fliegen. Beim Laser funktioniert es einigermaßen, aber die Technik setzt sich wegen des eher hohen Preises schwer durch.

Ganz aktuell: RS Aero auf Flügeln:

Laser Foiling in Bermuda:

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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2 Kommentare zu „Jugendsegeln: Russell Coutts zeigt Open-Bic-Foiler – Die coole Seite des Segelns für Kids“

  1. avatar Fastnetwinner sagt:

    Kinder daddeln doch nicht Playstation weg, weil ihr Opti keine Foils hat. Sie tun das, weil sie nicht geführt werden und dann aus langer Weile Fifa 16 anstellen. Aber sie kommen zum Club, wenn sie da Freunde treffen, da was los ist, und sie strukturiert Regatten- oder Chilli-Segeln können. Mal um die Tonnen, mal in die Kirschen. Ein lausiger Club wird auch mit Open Bics nicht reüssieren. Und eine gut organisierter Club wird mit Optis und Piraten viele Kinder bei Laune halten.

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 19 Daumen runter 1

    • avatar Kleinsegler sagt:

      Nur zu wahr ! Wenn der Opti Papa “nebenbei” den Trainer gibt, haben die Kids ganz schnell verstanden, das im Segel Club nichts “abgeht”. Nichts gegen die OpenBic – aber ein Überangebot an Booten (Typen) sorgt nicht für eine interessante Jugendarbeit.

      Like or Dislike: Daumen hoch 2 Daumen runter 2

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