Junioren Segel-Liga: Süd-Vereine dominieren Kick-Off-Event – Diskussion dauert an

Zeugnis für starke Jugendarbeit

Das Kick-Off-Event der Deutschen U-21-Junioren Segel-Liga ist im Rostocker Segelstadion auf der Warnow über die Bühne gegangen. Liga-Erfahrung bei den Großen setzte sich durch.

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Carsten Kemmling

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7 Kommentare zu „Junioren Segel-Liga: Süd-Vereine dominieren Kick-Off-Event – Diskussion dauert an“

  1. avatar Julian sagt:

    Glückwunsch an die erfolgreichen Segler!

    Aber ich sehe die Idee einer Junioren Liga eher kritisch

    In der Liga sind eh fast nur junge Leute, warum braucht man da noch eine zusätzliche Veranstaltung? Und eine gute Grundausbildung bekommt man einfach nicht im Liga-Modus und/oder auf einem Kielboot.
    Auf einem Kielboot wird man nie das Bootsgefühl entwickeln, wie auf einer Jolle. Außerdem deckt der Ligasport nur einen kleinen Teil des Segelsports ab. Trimm und Speed sind ja komplett außen vor und ich bin der Meinung, dass das sehr wichtig ist, kennen zu lernen.

    Die Ausbildung in einer Jugendbootsklasse ist grundlegend für erfolgreiche Segelkarriere, ob olympisch oder nicht.

    Aber da wir schon beim Thema sind, wie wäre es mit einer Senioren-Liga? Die meisten alten Säcke haben doch eh keine Chance in der Liga 😉

  2. avatar Jonas sagt:

    Seniorenliga im Drachen, Kinderliga im Opti, Midlifecrisisliga im Stand up paddleboard, Ehescheidungsliga im H-Boot …. es gibt noch so viel zu gründen 😉 oder aber wir lassens bei der ersten und zweiten Liga und Championsleague und machen die gescheit.

  3. avatar Jan sagt:

    Wundert mich, dass noch keiner was über Sekt, Sportler und Jugendliche gesagt hat….

    Erste Liga, zweite Liga, Championsleague……aha. So wird das auch was mit mehr Leuten beim Segeln. Jonas, nur weil du da vielleicht mitfährst, musst du nicht glauben, dass alle anderen ehrerbietig vorm Fernseher sitzen und euch anhimmeln. Je mehr Initiative gezeigt wird, um so besser. Im Endeffekt setzt sich so oder so durch, was vielen gefällt und wo man mitmachen kann.

    • avatar Anna sagt:

      Als Zuschauer habe ich beide Veranstaltungen der Junioren-Liga besucht.

      Meine Beoachtungen:
      – viele Segler mit Deutschlandschwimmwesten: Das heißt sie haben schon in den Jugendbootsklassen hochrangige internationale Regatten gesegelt: also solide Grundausbildung ist vorhanden.
      – viele Gespräche drehten sich um Trimmmöglichkeiten: Wann setze ich wie den Baumniederholer und den Cunningham ein, wie werden die Holepunkte eingestellt…..und so weiter…
      – Kleinfeldtaktik war entscheidend: auch von Land konnten am lebenden Beispiel taktische Entscheidungen nachvollzogen werden und wurden von allen ausgiebig diskutiert.
      – Oma, Opa, Onkel, Tante, alle, die immer zu Weihnachten und, wenn es sonst im Seglerportemonaie zwickt, oft finanzkräftig mitwirken, konnten live und mit fachkundigem, wirklich gutem Moderator, sehen, was die Kids da auf dem Wasser so alles anstellen. Bei der Kieler Woche auf Bahn Echo ist das schlecht möglich!
      – ein Großteil der Segler war den Jugendbootsklassen schon entwachsen: zu groß, zu schwer, zu alt und schulisch und beruflich nicht in Kiel verwurzelt.
      – nur 1. und 2. Liga ist auch keine Alternative: Es gibt ja gar nicht so viele Teamplätze für die bis 21 Jährigen (in Rostock über 100!) in den Ligateams ……dann müssten die gesetzten Herren ja weichen…….

      Da ist dieses Regattaformat, welchen Namen man ihm auch immer geben mag, eine echte Alternative den Segelsport sportlich, spannend, mit und gegen die alten Kumpels auszuüben.
      Sonst würden sie Rugby und Tennis spielen gehen!

      Mein Fazit: Auf jeden Fall dranbleiben und das Konzept weiterentwickeln!

      Und eine Bitte an die Skeptiker: kommen, sich selber vor Ort ein Bild machen und mit den beteiligten Seglern reden!

  4. avatar M. sagt:

    Leicht OT.

    Die Ortsangabe ist etwas kurios. Warnemünde ist ein Stadtteil von Rostock. Dort fand dieses Event nicht statt. Es fand in der Rostocker Innenstadt (konkret: Stadtteil Kröpeliner Vorstadt) statt.

    Auch im SAP Tool steht was von Ort Warnemünde. Das ist “nur” ca. 10 km weiter als vom Segelstadion der Rostocker Innenstadt.

    • avatar Anna sagt:

      Aus diesem Segelstadion sollten die Rostocker noch mehr machen…..

      Man sitzt immer in der ersten Reihe, tolle Sicht auf das Regattageschehen, segelbare Bedingungen bei jeder Windrichtung und -Stärke, sogar das Fährschiff wartet und fährt ums Regattafeld herum, genügend Parkplätze für die Zuschauer.
      Nur ein Regatta- oder Clubhaus fehlt noch.

      Durchaus eine Konkurrenz zu Alster und Wannsee.

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