Knarrblog: Hauen und Stechen in der italienischen J/70 Szene – Vollkontakt-Videos

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Carsten Kemmling

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4 Kommentare zu „Knarrblog: Hauen und Stechen in der italienischen J/70 Szene – Vollkontakt-Videos“

  1. avatar Martin Menzner sagt:

    Hallo Carsten

    ist dieser crash boom bang style wirklich so einfach zu akzeptieren? “Die Versicherungsdaten werden ausgetauscht, und weiter geht’s am nächsten Tag” ?!?

    Schon klar, Fehler passieren und die Versicherung übernimmt das. Aber geht es wirklich nicht mehr ohne diese Vollkontakt Segelei? Ist es erstrebenswert jeden Abend im Protestraum zu sitzen? Ist es richtig, dass letztlich alle Versicherungsnehmer diesen Quatsch bezahlen? Schon klar, die Versicherungssumme errechnet sich entsprechend. Aber HALLO: Worum geht es eigentlich auf dem Wasser zwischen den Tonnen? Hat das Material keinen Wert mehr? Sind wir jetzt auf dem Rummel und sitzen alle in Boxautos?

    Wenn die Regattabahn mehr und mehr zum Spielfeld einer egomanischen Gesellschaft wird, und Regeln ausschließlich für Entscheidungen im Protestraum heran gezogen werden, sollten m.E. dringend disziplinierende Maßnahmen ergriffen werden. Ein DSQ für die entsprechende Wettfahrt reicht offensichtlich nicht mehr aus. Es ist offensichtlich an der Zeit, für einen Crash mit Schaden den Ausschluss aus der ganzen Serie auszusprechen. Und entstehende Sachschäden am eigenen Boot sind künftig gänzlich selbst zu übernehmen.

    • avatar Carsten Kemmling sagt:

      Na ja, ich habe noch niemanden erlebt, der absichtlich einen Crash verursacht. Und wenn, dann gibt es Regeln bis hin zu genau diesen disziplinarischen Maßnahmen, die du beschreibst.
      Wie du sagst. Fehler passieren. Insbesondere, wenn die Qualität der Flotte ein gewisses Level erreicht hat, und es an den Wendemarken sehr eng zugeht. Das hat nichts mit irgendeinem “Style” zu tun.
      Problematisch finde ich es, wenn das selbstregulierende System unseres Sports nicht mehr greift, Menschen emotional oder sogar handgreiflich werden.
      Wenn es unterschiedliche Meinungen zu Regel- und Schuldfragen gibt, muss man nicht rumbrüllen, sondern lässt das eine Jury klären.
      Bei dieser italienischen Rennserie läuft das auf absolut höchstem Niveau. Professionell und in den beschriebenen Fällen so, dass die Schiedsrichter sogar auf dem Wasser präsent sind und als Zeugen aussagen. Da bleibt kein Geschmäckle. Man trinkt danach gemeinsam mit den Kollegen ein Bier.
      Wenn ein Fehler klar ist, muss man selber die Strafe annehmen und Kreise drehen. Wenn aber protestieren verpönt ist, wenn der Protestierende der Böse ist – wie hierzulande häufig der Fall – kommt der Regelbrecher oft davon. Dieser “Style” ist das eigentliche Problem für unseren Sport.

  2. avatar Andreas Borrink sagt:

    Im letzten Satz steht das Keyword: wer segelt schon seine EIGENE J70? Da werden doch vornehmlich Boote von Vereinen und professionellen Providern über den Kurs geprügelt. Motto: wozu haben wir eine Versicherung….!?
    Weiterer Treffer: „Abbild einer egomanischen Gesellschaft“. Wer schon im Elternhaus und in der Schule nie vermittelt bekommen hat, was Rücksicht und Empathie sind, der lernt es auf dem Regattaparcours schon erst recht nicht.
    Mehr Konsequenz bei der Umsetzung von Regeln wäre ein Schritt in die richtige Richtung – lösen lässt sich dieses gesamtgesellschaftliche Problem damit aber wohl leider auch nicht.

  3. avatar sowasaberauch sagt:

    ein Skipper regt sich bei irgendeinem Rennen über andere Boote auf. Das ist heutzutage schon einen Artikel wert?

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