“Luftrudern”: Wie heftig bei der 470er-EM mit dem Körper gesegelt wird – Live-Übertragung

Harte Arbeit am Draht

Für die deutschen 470er-Crews geht es bei der EM um Wiedergutmachung, vorolympisches Abtasten und olympische Neustarts. Zwei Tage vor Schluss steuert ein Team sogar auf Titelkurs. Puristen sind von der Art des Segelns geschockt.

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Carsten Kemmling

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7 Kommentare zu „“Luftrudern”: Wie heftig bei der 470er-EM mit dem Körper gesegelt wird – Live-Übertragung“

  1. avatar Thorsten sagt:

    Ich frage mich ja auch, ob dieses exzessive Rocken sich negativ auf die Haltbarkeit der Boote auswirkt. Die 470er werden ja sowieso schon recht schnell weich.

  2. avatar Markus sagt:

    Bin kein Fan vom 470er, aber wenn bei einer olympischen Disziplin körperliche Fitness für den Erfolg mitentscheidend sein soll, ist das erstmal nicht so verkehrt für das Ansehen des Sports…deshalb passte mixed Offshore auch nicht zu Olympia…

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    • avatar Andreas Borrink sagt:

      …heisst also, um ein Zweimann-Kielboot offshore unter Wettkampfbedingungen zu segeln braucht’s keine Fitness? Aha! Einfach mal Vendee Globe gucken oder Solitaire de Figaro, das sollte erleuchten. Eine Zweimann-Kielbootklasse ist tatsächlich nicht leicht mit dem olympischen Gedanken in Einklang zu bringen, aber ganz sicher nicht wegen eines zu geringen Anspuchs an die körperliche Fitness!

      Was das Gezappel im 470er angeht – Athletik hin, Fitness her – bin ich dann wohl “Purist”. Die Ästhetik des Segelsports und seine Grundprinzipien (Fortbewegung auf dem Wasser durch optimale Nutzung des Windes) gehen dabei zum Teufel. So wird die Vermarktung eines in seiner Komplexität ohnehin schon schwer zu vermittelnden Sports noch schwerer.

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      • avatar Observer sagt:

        Wer sich nicht anstrengen will, soll halt Drachen segeln oder Folkeboot. Das ist dann eben was für “Puristen” – Sport ist das allerdings ungefähr genau so viel wie zu Fuß zum Bäcker um die Ecke schlendern.

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        • avatar Andreas Borrink sagt:

          Oha, da muss ich aber mal eine Lanze brechen für die Drachensegler! Wer einmal bei 4-5 auf der Kieler Förde unter Regattabedingungen Drachen gesegelt ist, weiss, dass auch dafür einige Fitness erforderlich ist. Sonst fährt man nämlich sowwas von hinterher…..

          Für einen Olympiastatus reicht das natürlich nicht (mehr), aber man sollte es auch nicht herabwürdigen, wenn man offenbar keine Ahnung davon hat.

          • avatar Observer sagt:

            Jaja, Fitness ist ja recht relativ. Sicher, für Ü50 ist auch Drachensegeln nicht unanstrengend;-)

      • avatar Markus sagt:

        Wenn ein über 60jähriger Weltspitze ist, dann scheinen die Fitnessanforderungen nicht diejenigen zu sein, die ich von einer olympischen Sportart erwarte (gilt auch für Dressurreiten etc). Segeln ist vielfältig und das ist auch gut so, aber der olympische Segelsport sollte m.E. in erster Linie auch “Sport” sein und nicht nur Material, Trimm und Wettervorhersagen lesen…

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