MAIOR: Stürmischer Saison-Auftakt der Seesegler – Erster Auftritt der Weltmeister-Yacht

Kick Off vor Kiel

MaiOR- Schilksee zeigt sich von einer ungemütlichen Seite.

Die MAIOR (Mai Offshore Regatta), das alljährliche Kick Off Event der deutschen Seesegelszene ist bei starken westlichen Winden vor Kiel Schilksee über die Bühne gegangen. Dabei standen besonders die ORC-Flotten im Blickpunkt.

14 Crews gingen in der ORC III Gruppe der kleineren Yachten an den Start, 18 bei ORC II und I. Die J/80 brachte 9 an die Startlinie und die J/70 parallel zum Liga-Event in Bayern nur 11 Boote.

Dabei zeigte sich Schilksee von seiner ungemütlichen Seite. Bei starken westlichen Winden starten die Segler der J/Boot-Klassen auf den Innen- und die ORC Yachten auf Außen-Bahnen von Kiel. Die Segler mussten mit schwachen drehenden Winden käpfen aber auch harten Böen.

Besonders der erste Tag hatte es in sich. Die ORC-Teams mussten mit viel Materialbruch und sogar einem Verletzten klarkommen. Das junge Team auf der Farr 30 “Heat” mit Stuermann  Max Augustin musste ein Crewmitglied nach einem Spi-Berge-Manöver ärtzlich versorgen lassen (abgerisse Fingerkuppe). Weitere Teams kämpften mit Schäden wie kaputten Spibäumen.  

In der ORC Klasse 1+2 gewinnt die neue X41 Yacht “Sportsfreund” mit Steuermann Gordon Nickel, der in der vergangenen Saison noch die Italia 9.98 “One Spirit” gelenkt hatte.  Viel Beachtung fand der Auftritt von Offshore-Team-Germany-Chef Jens Kuphal, der die 2018 Weltmeister-Yacht vom Typ Landmark 43 erworben hat.  “Intermezzo” trat mit Robert Stanjek und Max Gurgel an, aber der erhoffte Podiumsplatz blieb nach einem  Frühstart und einem schwächeren sechsten Rennen noch aus.

Das dänische Team auf der Offshore Bahn mit Spi-Problemen. © philipp mann secretsailing

In der Klasse 3 gewann Kai Mares mit seiner “Immac Fram” vom Typ 9.98 deutlich vor der Farr 30 “Heat” und den Typ-Kollegen „One Spirit“ mit dem jungen Steuermann Sören Brandt, der alleine aus der Erfolgsmannschaft von 2018 übrig blieb. Das neu formierte Team musste sich punktgleich mit Rang drei begnügen.

In der J/70 Klasse war die erst 23 Jahre junge Bootsbauerin Charlotte Braun-Dullaeus mit ihrem Team das Maß aller Dinge. Die Liga-Steuerfrau vom Segelclub Eckernförde, der zeitgleich mit Rang sieben beim Bundesliga-Auftakt in Starnberg mit Rang sieben startete, gewann mit ihrer “Jinto” vor dem erfahrenen Gerd Knospe mit seiner Crew.

In der J/80 dominierte wieder einmal Lokal Matador Martin Menzner, der seit Jahren sein seglerisches Können unter Beweis stellt.

Ergebnisse MAIOR 2019

 

4 Kommentare zu „MAIOR: Stürmischer Saison-Auftakt der Seesegler – Erster Auftritt der Weltmeister-Yacht“

  1. avatar Leser sagt:

    Klingt wie der Aufsatz eines 10 Jährigen, sprachlich und stilistisch für bezahlten Journalismus äußerst schwach

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 12 Daumen runter 10

    • avatar Andreas Borrink sagt:

      Hmm……hier ist ja nicht selten stilistisch und orthografisch zweifelhaftes zu lesen, aber dieser Artikel gehört eigentlich nicht dazu….oder!?

      Gefreut hätte mich übrigens ein zeitnaher Artikel über das SailGP Event vor Alcatraz. Das war nämlich richtig gut – fast so viel Drama, wie 2013 mit den ersten foilenden Kats ebendort! Aber irgendwie zündet das hier bei uns ja nicht, schade. Naja, MAIOR ist natürlich auch spannend….

      Hier findet sich alles Wissenswerte darüber:

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      • avatar Manfred sagt:

        Ja auch hmm… zu Deinem zweiten Absatz Andreas,
        Warum darüber nicht berichtet wird (ohne einfaches Google Übersetzen des Presseartikels von SailGP) kann man nicht einmal vermuten.

        Mir fiel aber wieder beim live anschauen des SailGP auf, dass unsere GER Segler inzwischen so weit abgehängt sind, dass in diesem oder einem anderen anspruchsvollem Wettbewerb, wie ESS, SAIL GP oder AC zur Zeit nur die rote Laterne zu gewinnen ist. Die Gründe sind vielschichtig und wären interessant zu diskutieren und um damit Hilfestellung zu einer Korrektur zu geben.
        Hoffnung gibt es am Firnament durch die Bildung eines GER Teams in der SSL. Es ist die Star Klasse, die auch bei uns immer wieder, seit Pimms v.H´s Tagen, eine neue Generation von Spitzenseglern hervorbringt. Ist aber noch ein weiter Weg bis hin zu 50kn/h und der dazugehörigen Technik, sowie Mäzenatentum und ggfs. einer Möglichkeit der Teilnahme.

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