Matchrace: Acht Skipper für WM-Tour gesetzt

Elitetruppe

Williams auf der Siegerstraße beim Match Race Germany 2013 © Andy Heinrich/MRG

Williams auf der Siegerstraße beim Match Race Germany 2013 © Andy Heinrich/MRG

Die Skipper für die WM-Tour im Matchrace sind gesetzt, darunter AC-Crack Bruni aus Italien. Deutsche Wildcards zum Saisonauftakt Anfang Juni am Bodensee.

Titelverteidiger Taylor Canfield (US-Jungferninseln) und Seriensieger Ian Williams (Großbritannien) sind die Topfavoriten der Alpari World Match Racing Tour 2014, die mit sechs Regatten als WM gilt. Zu den acht für alle Events gesetzten Teilnehmern gehört mit dem Italiener Francesco Bruni auch ein Americas Cup-As von Luna Rossa Challenge (Prada), voriges Jahr als Taktiker im Einsatz. Der erste Startschuss fällt wieder zu Pfingsten (5. bis 9. Juni) im Match Race Germany bei Ebse Magg in Langenargen am Bodensee. Dort sollen über Wildcards auch Einheimische die internationale Elite herausfordern. Als deutscher Meister 2013 bereits qualifiziert: Der Segelreporter von der vordersten Front, Carsten Kemmling.

Der Weltranglistenerste Canfield hatte die vorige Serie bei seiner Premiere im Matchracezirkus mit seinem Team US One überraschend gewonnen und damit einen Hattrick von der Nummer zwei, Ian Williams, verhindert. Der Brite würde mit seinem fünften WM-Titel erfolgreichster Matchracer aller Zeiten und Aussi-Legende Peter Gilmour aus der Rekordliste streichen. Der hat jedoch selbst für Widerstand gesorgt und schickt Gilli-Junior David in die Rennen. „Für uns ist die Tour gegen die besten Matchracer der Welt ein wichtiger Baustein der Americas Cup-Vorbereitungen“, sagt Bruni, obwohl der AC ja inzwischen auf Katamaranen gesegelt wird, während die Matchrace-WM Einrumpfbooten vertraut.

Die weiteren gesetzten Skipper sind der Weltranglistendritte Björn Hansen aus Schweden, der Neuseeländer Phil Robertson (4.) sowie Routinier Mathieu Richard (5./Frankreich) und der zweite Australier Keith Swinton (6.). Vom Bodensee geht die WM-Tour nach Marstrand/Schweden, Sopot/Polen, Chicago/USA und Hamilton/Bermuda bevor die Entscheidung Ende November beim Monsoon Cup in Malaysia fällt.

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