Monohull-Foiler: Cape31-Prototyp auf Foils schlägt Wellen – nicht nur im Video geht’s ab!

Jenseits der 25 Knoten

Das mit den Foils ist ja so eine Sache: bekanntlich funktionieren sie nicht immer und überall! Doch manche Boote scheinen wie dafür gemacht, wie das Video eines foilenden Cape31-Prototypen zeigt.

Foils sind mittlerweile sowas von alltäglich, nahezu selbstverständlich geworden in der modernen Segelwelt, dass sie eigentlich kaum noch aus des SegelReporters Alltag wegzudenken sind. Zumindest theoretisch…
Was dabei häufig vergessen wird: Foils sind, trotz einer gewissen Omnipräsenz in den Medien, nach wie vor rare Anhängsel geblieben. Höchstens in den französischen, ausgewiesenen See-Regattahäfen wie Lorient, Port la Foret, la Trinité oder St. Malo sieht man sie relativ häufig an IMOCA, Figaro3, Mini-Prototypen und Ultim-Trimaranen. Doch ansonsten sind die „Flügel“ oder „Stelzen“ auch auf den Regattabahnen immer noch eher eine Seltenheit. Von Jollenklassen wie den Ur-Foilern Moth oder den Nacras einmal abgesehen.

Foilen? Nicht immer, aber immer öfter!

Bei aller Liebe zu den spektakulären Bildern, die foilende Hochsee-Rennboote im „Flug“ zeigen, ist den meisten auch klar, dass die Foil-Technik als solche noch immer nicht ausgereift ist. Paradoxerweise liefern ausgerechnet die monströsen 30-Meter-Trimarane der Ultim-Klasse die derzeit besten Resultate ab, da sie vollständig über der Wasseroberfläche „schweben“ können – vorausgesetzt

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Ein Kommentar „Monohull-Foiler: Cape31-Prototyp auf Foils schlägt Wellen – nicht nur im Video geht’s ab!“

  1. avatar PL_berthneutze sagt:

    Das trimmbare T-Ruder ist die Ultima Ratio. Nur so (oder mit einem verstellbaren Foil am Bug) lässt sich der Längstrimm regulieren, sodass ein stabiler Flug zustande kommt.
    Interessanterweise benutzten wir in der Moth-Class seit den 80ern ein (nicht verstellbares) T-Ruder, um dem Nosediving effizient entgegen zu wirken. Nur so waren die leichten und schmalen (320 – 350mm WL-Breite) Dinger überhaupt zu beherrschen.
    Leider hat die IMOCA-KV durch die Limitierung der Foils den Gebrauch von T-Rudern für die nächsten 3 Jahre aus Kostengründen ausgeschlossen, sodass auch bei der VG2024 wieder mit gebremsten Schaum gesegelt werden wird.

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