Nacra17-Unfall: Die Gefahr des Foilings – Dänischer Vorschoter im Krankenhaus

Schwere Verletzung

Der dänische Nacra17-Segler Christian Peter Lübeck hat sich in Neuseeland schwer verletzt. Es ist der zweite ernste Unfall mit der neuen Olympiaklasse, seit der Katamaran zum Foiler umgerüstet wurde.

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Carsten Kemmling

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5 Kommentare zu „Nacra17-Unfall: Die Gefahr des Foilings – Dänischer Vorschoter im Krankenhaus“

  1. avatar MothSegler sagt:

    Anmerkung: Der Junge heißt Christian Peter Lübeck: https://www.facebook.com/Sejlerlandsholdet/posts/10157163253662619

  2. avatar waterman2000 sagt:

    Foilen wird immer mit einem höheren Risiko verbunden sein. In fast allen foiling Klassen hat es schon haarsträubende Unfälle gegeben. Wenn Dich der Foil erwischt hast Du ein echtes Problem. Ich wurde letztes Jahr nach einem Abgang vom Kitefoil erwischt und seitdem habe ich eine schicke 15 cm lange Naht. Glücklicherweise hatte mich der Foil nur am Rückenl und nicht am Kopf erwischt. Einem Freund passierte ähnliches auf seiner Foiling Moth. Ich bin jedoch zuversichtlich das Protektoren, Schutzeinrichtungen und Reglements entwickelt werden um das Verletzungsrisiko der Crews zukünftig zu minimieren.

    • avatar Dingufabkel sagt:

      Wie will man bei ner Motte vom Foil getroffen werden? Ich kenne niemanden, dem das gelungen ist, und halte das für ziemlich unmöglich. Was nicht heißt, dass es bei der Motte aufgrund der hohen Geschwindigkeiten fiese Schleuderstürze in Richtung Mast und Want gibt.

      • avatar waterman2000 sagt:

        Ich kenne sogar Zwei und es geht ganz einfach – entweder triffst du den Foil oder er dich. Einer ist nach der Wende vom Wing abgerutscht und auf den Foil gefallen, den Anderen hat nach einem kapitalen Stecker der Heckfoil der überschlagenden Motte am Kopf getroffen. Beide waren allerdings noch in der Lehrnphase und Du hast sicherlich recht das die Motte durch die Wings zu den sichereren Foilern gehört. Beim Foilkiten hatten wir in der Anfangsphase auch zahlreiche Unfälle. Heute passiert wenig, weil wir entsprechende Erfahrungen in Entwicklung und Verhaltensweisen umgesetzt haben. Oberstes Gebot ist beim Sturz vom Foil wegzukommen. Die Boards haben daher nur noch max. 1 Fußschlaufe und sobald wir einen Kontollverlust haben, steuern wir den Kite nach hinten und ziehen die Bar voll durch damit wir abheben und möglichst weit vom Board landen.

        Ich denke solche Verfahren und Sicherheitseinrichtungen wird es auch bald auf Booten geben. Wenn ich sehe wie es die Leute um mich herum beim Gleitschirmfliegen, Freeskiing, Biken usw. zerlegt ist die gesamte Foilinggeschichte vom Risiko sowieso Peanuts.

        • avatar Müller sagt:

          So ist es!
          Dazu noch eine „Sicherheitsfrage“: Bei welcher Sportart kann ich mich mit über 20kn sogar mal in BADEHOSE lang machen und trotzdem davon ausgehen, dass ich danach keinen Arzt brauche?
          Dermaßen dramatische Zwischenfälle sind (zum Glück) wirklich extrem selten – ganz im Gegensatz zu den Kommentaren über die Sicherheit.

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