Team New Zealand Chef Grant Dalton spricht

"Nicht mehr als fünf Herausforderer"

Nach dem Bekanntwerden der neuen Eckdaten zum 34. America´s Cup diskutiert die Segelwelt intensiv über den radikalen Schritt zum Multihull. Besonders die Neuseeländer haben eine gewichtige Stimme. Grant Dalton äußert sich im Neuseeländischen Fernsehen zur Situation. Dabei zeigt er sich zuversichtlich, auch einen Katamaran-Wettkampf gewinnen zu können. Muss er wohl auch. Sonst wäre es schwer, seine Sponsoren zu überzeugen.

Dalton glaubt aber nicht, dass mehr als fünf Herausforderer antreten werden.Er erwartet nur die Russen (Synergy), Schweden (Artemis), Italiener (Mascalzone Latino), Briten (Origin) und sein Team an der Startlinie. Die Zeit sei einfach zu kurz und das nötige Budget zu groß, um angemessen reagieren zu können.

Den  Franzosen räumt er wenige Chancen ein, ein Team stellen zu können. Die hätten zwar eine große Erfahrung mit Multihulls, aber bisher habe es immer Probleme mit dem Budget gegeben. Es würde ihn sehr wundern, wenn es diesmal anders sei.

Die Kiwis hätten sich schon länger auf dieses erwartete Szenario vorbereitet, und trotzdem sei es schwer, die nötigen Deadlines einzuhalten. Auch weil dieser Cup erneut sehr teuer werde, erwartet Dalton nicht, dass neuen Teams auf der Bildfläche erscheinen. Das widerspricht der Aussage von Coutts, der “neue Teams” als einen der wichtigsten Punkte auf seiner Agenda genannt hatte.

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Carsten Kemmling

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Ein Kommentar „Team New Zealand Chef Grant Dalton spricht“

  1. avatar BL sagt:

    Die neue Klasse gibt dem Verteidiger einen enormen Entwicklungsvorsprung. BMW hat da sicher ein riesiges know-how angehäuft. Wer will – bei dem wie ich denke nach oben offenen Budget von Ellison – da mithalten ?

    Schade, ich hatte auf eine innovative Monohull-Klasse gehofft, die wieder segelerisches Können und Taktik in den Vordergrund schiebt und nicht überwiegend die Konstruktion entscheiden lässt.

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