Mini Transat: Tourette-Syndrom? – Stan Thuret zuckt und rockt nach 10 Tagen auf See

Wenn man zu lange allein auf See ist...

Nach zehn Tagen alleine auf See mögen komische Sachen mit einem passieren. Der französische Mini-Segler Stanislas Thuret hat seinen Fall dokumentiert. Er verwandelt sich in einen Musik-Performance-Künstler.

Der Nachname Thuret mag darauf hindeuten, dass sein Träger Stanislas die Symptome des ähnlich klingenden Syndroms aufweist. Es verursacht nervöse Zuckungen, und dem gibt sich der Mini-Skipper ausgiebig hin.

Stan Thuret performt mit der Winschkurbel.

Der Drang zu dieser Verhaltensweise scheint sich nach 10 Tagen alleine auf See ihren Weg zu bahnen. Jedenfalls ist es bei Thuret so passiert. Er nähert sich quälend langsam dem Ziel auf Rang 27 der Serienboot-Flotte und versucht, sich die Zeit mit seiner Showeinlage zu verkürzen. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlich unterhaltsames Zeugnis seiner Künste.

Vorbild könnte Tanguy de La Motte sein. Der hat schon einmal bei der Vendée Globe mit einer inzwischen legendären Luftgitarren-Nummer gepunktet.

Vielleicht macht man solche Auftritte einfach zur Pflicht für die Einhand-Piloten. Sie können dabei kontrolliert Luft ablassen, und den Fans zuhause gefällt’s. Ob ein Armel Le Cleac’h so etwas hinbekäme?

Trommeln mit den Fäusten.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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