Transat BtoB Startvideo: Crash der Einhandsegler, Dick mit Problemen

Rücksichtslos reingequetscht

Bei der Rückregatta vom Tranast Jaques Vabre sind acht IOCA Open 60 Yachten einhand unterwegs, um zurück nach Europa zu kommen. Das Rennen nennt sich B to B – Back to Brittany und dient als Qualifikaiton für das Vendee Globe Rennen im nächsten Jahr.

Harter Kampf um die besten Plätze an der Startlinie beim B to B Rennen über 3300 Meilen. © Stichelbaut/BtoB

Es geht eigentlich nicht um sehr viel mehr, als das Austesten der Konkurrenz und des Materials. Da ist es umso erstaunlicher, wie scharf die Helden der Einhandszene über die beim Start vor acht Tagen zu Werke gingen.

Safran war etwas früh an der Linie und luvte hoch, PRB konnte nicht mehr ausweichen und krachte mit dem Bug in die Seite, ebenso wie Jean Pierre Dick der sich auch noch rücksichtslos zwischen Startschiff und Konkurrenz durchquetschen wollte.

Dick hat inzwischen aber ein größeres Problem. Auf Platz drei liegend kann er seit heute seinen Gennaker nicht mehr bergen. Oben im Mast ist das Fall blockiert. Er ist nach Südosten abgedreht, um eine Zone mit schwächerem Wind zu erreichen, wo er in den Mast klettern kann.

In Führung liegt seit einigen Tagen schon Francois Gabart mit “Macif” vor Armel Le Cléac’h auf “Banque Populaire”.

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Tipp: Carsten Schultz, handbreit blog

 

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Carsten Kemmling

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6 Kommentare zu „Transat BtoB Startvideo: Crash der Einhandsegler, Dick mit Problemen“

  1. avatar Peter sagt:

    wenn das die Quali für die Vendée 12/13 ist, wo sind dann Hermann und Riechers? Wollten die da nicht auch teilnehmen? Ist tatsächlich die Vendée Flotte mit diesen 8 Booten / Skippern jetzt schon fixiert?

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  2. avatar Lyr sagt:

    gab es da keine Strafen?
    @Pete ich denke mal, dass es nur eine von mehreren möglichen Qualifikationsregatten ist.

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    • avatar Wilfried sagt:

      wenn man diese Monster Einhand segelt kann man von den anderen kaum erwarten, dass auf hochluven sofortig reagiert werden kann. Insofern trifft Safran schon eine Mitschuld, da den anderen ja noch genug Zeit zum reagieren gelassen werden muss. Die anderen beiden müssen sich natürlich auch die Frage gefallen lassen warum sie sich in eine Position manövrieren in der keine Reaktion mehr möglich ist. Kopfschütteln auf jeden Fall wenn man überlegt, dass wegen ein paar Sekunden einer Atlantic-Regatta so eng gesegelt wird zumal mit den Spreizen die boote auch noch extrem empfindlich sind. Da gehts ja nicht nur um ne Schramme in der Bordwand sondern um das Rigg.

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  3. avatar uli sagt:

    Die erfolgreiche Teilnahme mit einer Open 60 an einem transatl. Einhandrennen (neben anderen Möglichkeiten) reicht als Qualli für die VG.

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  4. avatar Hurghamann sagt:

    Ich denke auch, dass es mehrere Möglichkeiten zur Qualifikation gibt – bezüglich Herrmann und Riechers ohne ein entsprechendes Boot ist schlecht teilnehmen…….

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  5. avatar Na Hoppla sagt:

    So ein Rennen wird nicht am Start entschieden – wenn man also einen auf dicke Buxe macht darf man sich nicht wundern wenn die Show nach hinten losgeht….

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