Finn Dinghy EM Scarlino: Matthias Miller schöpft als 9. Olympia-Hoffnung

Der letzte Mohikaner

Matthias Miller segelt sich bei der Finn Dinghy Europameisterschaft in WM-Form. © Marina Prinzivalli

Matthias Miller hat bei der Finn Dinghy Europameisterschaft im italienischen Scarlino einen guten neunten Platz erreicht. Der Rostocker ist damit näher dran an der möglichen Olympiaqualifikation als der 34. Platz bei der Weltmeisterschaft glauben machte.

Entscheidend wird aber die Weltmeisterschaft in Falmouth. Da muss Miller unter die Top 10 Nationen segeln. Bei der vergangenen WM hätte dafür ein 13. Platz gereicht. In Italien fehlten die Briten und die starken Segler aus Übersee. Aber bei Leichtwind zeigte Miller, der letzte Finn-Mohikaner nach dem Ausstieg von Jan Kurfeld, dass er das Zeug zur Quali hat.

Der letzte Mohikaner. Matthias Miller muss für die Olympiaquali bei der WM unter die Top Ten Nationen segeln. © Marina Prinzivalli

Nach einer intensiven Trainingsphase im spanischen Valencia holte er sich im 69 Boote Feld viel Selbstbewusstsein. Er landete einen Punkt vor dem spanischen Olympia-Silbermedaillen-Gewinner Rafael Trujillo von Athen und zwei Plätze hinter dem holländischen Vize-Weltmeister Pieter-Jan Postma.

Europameister wurde überraschend der Grieche Ioannis Mitakis (17. der Weltrangliste) vor dem slowenischen America’s Cup Steuermann Vasilij Zbogar (Green Comm), der bei seiner Last-Minute- Olympiakampagne immer besser in Fahrt kommt.

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Carsten Kemmling

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2 Kommentare zu „Finn Dinghy EM Scarlino: Matthias Miller schöpft als 9. Olympia-Hoffnung“

  1. avatar Uwe (Finn) sagt:

    Carsten, danke für den schönen Bericht. Aber muss Matthias sich bei der WM unter den Top 13 Nationen oder – wie es in der Bildunterschrift steht – den Top Ten platzieren ?

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    • avatar Carsten Kemmling sagt:

      ja, blöd formuliert. er muss unter die top ten nationen. bei der letzten wm wäre das ein 13. Platz gewesen. …edit

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