Laser WM boot Inport Race: Simon Grotelüschen gewinnt 1500 Euro

"Die besten Wenden..."

Simon Grotelüschen, hat bei der Weltmeisterschaft in Boltenhagen die ersten beiden Läufe der in der Goldfleet auf hohem Niveau absolviert. Allerdings verlor er seinen vierten Platz durch Disqualifikation. Der Australier Ashley Brunning und Marco Gallo aus Italien hatten gegen Grotelüschen wegen eine Lee-Luv-Situation am Start protestiert. So liegt der Deutsche auf Rang sieben.

Perfekte Rollwende von Simon Grotelüschen im boot Inport Race. © Nils Bergmann

Auch für Philipp Buhl lief es in der Goldfleet nur mittelmäßig. Nach einem 21. Platz wurde er von der Jury zum zweiten Mal in der Serie beim Pumpen erwischt und musste das Rennen aufgeben. Er liegt jetzt auf Rang 17. Insgesamt hat die Jury in der Serie jetzt 88 Strafen wegen unerlaubten Vortriebs ausgesprochen.

Beim boot Inport Race war die Jury dagegen eher gnädig. Bei wenig Wind im Hafen von Boltenhagen erlaubte sie Boot- und Körperbewegungen, die sich die Helden im Ernstfall auf der WM Bahn wohl nicht getraut hätten.

Die ersten neun der Weltrangliste waren für das Show Event qualifiziert und Simon Grotelüschen als Nummer 26 in der Welt mit einer Wildcard dazu geladen. Als Hauptpreis hatte der Tourismus Verband Mecklenburg Vorpommern 1500 Euro ausgelobt.

NRV-Wettfahrtleiter Klaus Lahme schickte auf engstem Raum zwei fünfer Gruppen auf den Parcours, von denen sich die ersten drei für das Finale qualifizierten. Ein nettes Spektakel, zu dem sich am Nachmittag zahlreiche Zuschauer einfanden. Zieleinlauf war direkt an der Slipbahn zwischen zwei Damen mit blauen Flaggen.

Besonders die Argentinier reisten mit Nationalfahne und LaOla-Welle zum Rennen. Höhepunkt war der Finaleinzug ihres Schützlings Julio Alsogaray, der unter großem Jubel quasi auf der Ziellinie seinen südamerikanischen Kollegen Bruno Fontes überholte.

Am Ende siegte aber tatsächlich Lokalmatador Simon Grotelüschen mit einem überzeugenden Vorsprung vor dem Australier  Tom Burton, Andreas Geritzer (AUT) und Weltmeister Tom Slingsby. Trainingsparter Philipp Buhl war nicht überrascht. “Er fährt einfach die besten Wenden bei diesen Bedingungen.”

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Carsten Kemmling

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