Olympia 2012: Bei Laser-Rennen ist es immer eng. Analyse der Grotelüschen-Läufe

Grotelüschens Comeback-Rennen

Simon Grotelüschen im verpatzten siebten Rennen. Es ging über links.

 

Simon Grotelüschen hat heute im letzten Rennen gezeigt, wozu er in der Lage ist. Nach einer soliden Starkreuz segelte von Rang zehn auf vier vor, während die wichtigsten Gegner im unmittelbaren Umfeld strauchelten. Der Lübecker schob sich in der Gesamtwertung von Platz zehn auf sechs vor.

Das ist umso bemerkenswerter, weil ihm das siebte Rennen mit einem enttäuschenden 20. Platz völlig misslang. Eigentlich hätten die Olympischen Spiele damit schon für ihn gelaufen sein können. Aber er ist kein Typ, der sich hängen lässt. Er gab noch einmal Gas obwohl erneut der Start nicht optimal verlief.

Grotelüschen hängt sich noch einmal voll rein. © Marina Könitzer

 

Die BilderStory zeigt, wie eng es in einem Laserfeld zugeht. Der Start ist zwar wichtig, aber man hat noch die Möglichkeit, sich durch kluge Schläge in der Nachstartphase aus der Bredouille zu retten.

Dabei ist es erstaunlich, wie eng das internationale Laserfeld zusammengerückt ist. Obwohl das Laserfeld die meisten Teilnehmer aufweist mit 49 Booten und den meisten vermeintlichen Exoten gibt offenbar kaum Segler an denen die Stars als einfache Gegner einfach vorbei segeln können.

Das musste auch schon Simon Grotelüschen feststellen, der in einer unglücklichen Position auch schon von einem Khairulnizam Mohd Afendy aus Malaysia kurz nach dem Start abgeklemmt wurde.

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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