Olympia 2012: Grotelüschens Fazit vor dem Medalrace

"Satz mit X"

Simon Grotelüschen hatte sich bei seinem Olympia-Auftritt mehr erhofft. © Marina Könitzer

 

Simon Grotelüschen nach 10 Rennen:

„Ein Satz mit X, das war wohl nix. Hatte mir insgesamt mehr vorgenommen. Vor allen zu Beginn des Wettkampfs wäre mehr drin gewesen, aber ich kann mir nichts vorwerfen. Habe um jeden Meter gekämpft, aber das hat nicht gereicht. Es war die ganze Woche irgendwie der Wurm drin. Vor allem die Startkreuzen, die so enorm wichtig sind, haben fast nie gepasst. Da war ich taktisch falsch davor.

In den letzten Rennen kam noch Pech hinzu. Im neunten lag ich mit dem Zyprioten in der Mitte unter den ersten Fünf, da kam ein Riesen-Ding (Böe mit Dreher, d.

Red.) von links und alle sind uns drüber gefahren. Im zweiten bin ich ganz links los, weil es immer nur über die linke Seite lief, und habe auf einen Linksdreher gewartet, um abzukassieren. Aber es drehte immer weiter nach rechts.

Hier ins Medal Race zu kommen, soll jedoch erstmal geschafft werden. Das ist manchen Spitzenfahrern nicht gelungen. Ich will es Montag nur noch genießen. Nach vorne ist ja eh nicht mehr viel drin. Ob ich nun Fünfter oder Achter werde, ist eigentlich egal. Danach feier ich noch eins, zwei Tage mit der Familie und will das deutsche Team unterstützen. Vor allem die Surfer liegen ja gut. Danach geht es noch nach London.“

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Ein Kommentar „Olympia 2012: Grotelüschens Fazit vor dem Medalrace“

  1. avatar LaserRecke sagt:

    Simon, Respekt!

    Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 7 Daumen runter 0

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