Olympia 2012: Hatte Ainslie nur Glück? Postma verlor Gold durch Penalty

Wie gut ist Ben Ainslie?

Ben Ainslie hat sie, die Goldmedaille. © onEdition

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Carsten Kemmling

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17 Kommentare zu „Olympia 2012: Hatte Ainslie nur Glück? Postma verlor Gold durch Penalty“

  1. avatar GC sagt:

    guter bericht!

  2. avatar SR-Fan sagt:

    Ich finde die Diskussion etwas müßig. Der Mann hat in unterschiedlichen Klassen mehrere Medaillen geholt. Es mag ja sein, dass der Abstand zur Konkurrenz immer kleiner wird und er sozusagen im richtigen Moment “aussteigt”. Ebenso bin ich kein Fan vom “zurücksegeln” des Gegners.
    Trotzdem scheint er ja immer noch “ganz passabel” zu segeln und in der Summe (auch) diese Klasse zu dominieren. In Zukunft darf ein anderer ja versuchen seine freie Position zu übernehmen – mal sehen ob und wenn ja wem das so schnell gelingt.

    VG

  3. avatar Stumpf sagt:

    Wie gut war Ben wirklich? Sorry. Aber was für eine blöde Frage. Als hätte Paul Elvström nie Glück gehabt.

    Natürlich zählt immer auch das Glück und der Zufall. Je größer der Leistungsunterschied, desto weniger, aber ganz verschwinden tut es nie. Weder im Sport, noch in der Wirtschaft oder überhaupt im Leben.

  4. avatar Jan sagt:

    Wow, Carsten, was für ein Kommentar! Du hast alle Seiten scharfsinnig beleuchtet und dem Leser dabei genug Raum gelassen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Das ist Journalismus vom Feinsten!

    Nachdem Du uns zusammen mit Andreas so toll durch die Olympischen Spiele geführt hast, ist es spätestens jetzt Zeit für einen Beitrag auf Euer Spendenkonto. Ich hoffe, möglichst viele SR-Leser sehen das genauso!

  5. avatar Stephan sagt:

    @Carsten:

    Du schreibst erneut, Christensen hätte im Verkehr festgesteckt. Wann und wo war das denn genau? Und vor Allem: Wieviel Verkehr gibt es denn in einem 10-Boote Feld?

    • avatar Carsten Kemmling sagt:

      “Verkehr” soll sich darauf beziehen, dass Christensen eben nicht völlig frei fahren konnte. Er hatte einige Duelle mit anderen Booten zu absolvieren, musst mal höher quetschen, wurde vom Finnen hochgedrückt, musste dem Spanier mit einer Wende ausweichen… das bremst und kann die entscheidenden Zentimeter kosten.

  6. avatar Uwe sagt:

    Die TAZ schreibt:

    “Am Dienstag hatte Ainslie den Niederländer Postma auf einen Frühstart hingewiesen. Dieser kehrte darauf zur Startlinie zurück und startete als letzter. Später stellte sich heraus, dass er gar nicht zu früh gestartet war. ”

    Hätte Postma sonst Gold gewonnen ?

    Im übrigen bleibt wegen der vielen Ausraster Ainslies ein übler Beigeschmack. Ein wirklich grosser Segler verhält sich anders !

  7. avatar Niels Hentschel sagt:

    Auch wenn die “Schwerpunkt-etwas-tiefer-Geschichte” noch etwas schmerzt 😉 dennoch ganz, ganz großes Kompliment für Deine Berichte, ich diese mittlerweile sehr gern! Vielen Dank!

  8. avatar Niels Hentschel sagt:

    Lese diese…. Sollte es heißen! (ich und so’n I Pad…..)

  9. avatar armchailradmiral sagt:

    Ja, schöner Artikel, wie auch sonst die Qualität immer besser wird (mit gelegentlichen Ausrutschern…) .
    Eine Frage zum Medalrace: Warum ist beim ersten Downwinder Pumpen erlaubt, dann aber nicht mehr? Spezielle Regelung hier? Olympia? Finn?
    Ansonsten: Ben ist einer der größten und doch ein Mensch. Tröstlich!

    • avatar Uwe sagt:

      Flagge O – Pumpen (pumping, rocking and ooching) erlaubt – ab 10 kn Wind Auf einem Kreuzkurs ist Regel 42 weiter in Kraft! .
      Flagge R – Pumpen verboten – unter 10 kn Wind

      • avatar Uwe sagt:

        Das Pumpen auf dem ersten Downwindkurs hat m.E. zu grotesteken Bildern geführt. Mit Segeln hatte das kaum noch etwas zu tun. Offenbar hat der Wind weiter abgeflaut so dass flagge R gezeigt wurde.

      • avatar Olympiabesucher sagt:

        Bei der ersten Luvtonnenrundung war O gesetzt, bei der zweiten Runde dann nicht mehr. Deshalb wurde nur auf dem ersten Downwindgang gepumpt

  10. avatar <°((( ~~< sagt:

    Naja, das macht doch einen echten Champion aus: Dass er in kritischen Situationen seltsamer Weise doch öfter “Glück” hat als die Konkurrenz.

    Vielleicht ist das sogenannte “Glück” nur das, was man als normaler Segler nicht versteht.

    • avatar Marc sagt:

      Da hat der Fisch Recht. Am Ende sind immer die Guten vorne. Und wie die Statistiker sagen: Glück und Pech heben sich auf lange Sicht immer auf. Darum gibts ja auch Streicher beim Segeln!

      Glückwunsch an Ben, mit vier Mal Gold wird er wohl segeln können und gewiss auch Talent haben. So lange erfolgreich zu sein. Das wird ja mit dem Alter nicht einfacher.
      Kondides hat gezeigt das man mit gewissem Talent und Training auch Silber gewinnen kann wenn man gerade mal 8 Jahre Laser segelt.

  11. avatar J.C. sagt:

    Nun mal keine hochtrabenden Beschwerden bitte! Besser hätte es die Bildzeitung wohl auch nicht geschrieben. Jounalisten kochen halt auch nur mit Wasser. O-Ton ZDF-Kommentator: “Hogh-Christensen ist in seiner Jugend Matchrace gesegelt, dass könnte gegenüber Ainslie ein Vorteil sein.” ^^ lol

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