Olympia 2012: Kadelbach/Belcher auf Platz 8 zurückgefallen

"Da war mehr drin"

Kathrin Kadelbach und Friederike Belcher liegen vor dem Medalrace auf Platz acht. © Marina Könitzer

Kathrin Kadelbach und Friederike Belcher liegen vor dem Medalrace auf Platz acht. © Marina Könitzer

Die deutsche Segelmannschaft in Weymouth wird endgültig medaillenlos bleiben. Als letzte Hoffnung zogen die Hamburgerinnen Kathrin Kadelbach und Friederike Belcher zwar ins 470er-Finale der besten Zehn ein, haben als Achte aber keine Chance mehr auf das Podium.

Vor dem 9. und 10. Rennen wäre noch eine Annäherung an Bronze möglich geworden, aber nun können sie am Freitag höchstens noch Fünfte werden. An der Spitze kommt es im Medaillenrennen zum Showdown der punktgleichen Neuseeländerinnen Jo Aleh und Olivia Powrie mit Hannah Mills und Saskia Clark aus Großbritannien, die nicht mehr auf Bronze zurück rutschen können.

„Die Konkurrenz, bei der der Zug abgefahren war, hat in beiden Wettfahrten rücksichtslos agiert und ist uns mehrfach in die Parade gefahren“, erklärte Friederike Belcher, warum sie unzufrieden aus dem Tag geht. Die Einzelplätze 14 und elf reichten nicht, um doch noch nach Bronze greifen zu können.

Kathrin Kadelbach und Friederike Belcher liegen vor dem Medalrace auf Platz acht. © Marina Könitzer

Das vorletzte Mal die Rampe hoch. Mehr war drin für das deutsche 470er Frauen Duo. © Marina Könitzer

„Wir haben noch einmal alles riskiert, sind aber durch einen Frühstart im 9. Rennen zurückgeworfen worden“, ergänzte Kathrin Kadelbach, „nach dem Re-Start hatten wir überall viel Verkehr.“ Über die gesamte Regatta lieferten sie gute Rennen ab, mussten aber auch Rückschläge verkraften. „Da war mehr drin“, resümierte das Duo, das erst in Mai 2010 seine Kampagne begann und nach Weymouth wieder getrennte Wege gehen wird.

In einer ersten Reaktion waren Kadelbach und Belcher regelrecht angefressen über einige Gegnerinnen, die offenbar auf der Bahn „wilde Sau“ gespielt hatten. „Da wurde vor der Luvtonne ohne Rücksicht auf Verluste reingewendet, was das Zeug hielt“, so die Vorschoterin. An sich sei die schwache bis mäßige Brise genau ihr Wind gewesen, aber die Angriffslust materialisierte nicht. „Gestern sind wir so schön frei gefahren und haben auch ein Super-Ergebnis erreicht“, meinte Kadelbach, „da fühlt sich der heutige Tag doch bitter an.“ Gleichwohl gingen sie „erhobenen Hauptes“ ans Medalrace ran.

Insgesamt hätten sie die olympische Regatta emotional anstrengender als andere Wettkämpfe empfunden. Die gute Stimmung der Surfer habe sich aber sehr positiv auf die gesamte Mannschaft übertragen. Kadelbach: „Wir hatten beiden so sehr eine Medaille gewünscht. Aber Moana und Toni können trotzdem stolz sein.“ Der Zusammenhalt im deutschen Haus im Olympischen Dorf habe ihnen den Rücken gestärkt.

Am Donnerstag will Friederike Belcher ihren Ehemann Mathew mit Malcolm Clark bei den 470er-Männern Gold gewinnen sehen. Er liegt mit vier Punkten in Führung. „Bei gutem Wetter gehe ich zu den Fans am Ufer des Nothe-Kurses, aber ich möchte natürlich auch hinterher schnell bei ihm sein“, so die geborene Ziegelmayer.

Nach Olympia geht es zurück in die Wahl-Heimat Australien, da wird studiert. Eine Olympiakampagne 2016 hat auch Kathrin Kadelbach bisher nicht im Visier. „Ich muss in zwei Wochen meinen Titel als VSaW-Vereinsmeister verteidigen“, sagt sie augenzwinkernd, „und es gibt ja auch noch andere wichtige und schöne Dinge im Leben.“

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29 Kommentare zu „Olympia 2012: Kadelbach/Belcher auf Platz 8 zurückgefallen“

  1. avatar stefan sagt:

    “Die Konkurrenz, bei der der Zug abgefahren war, hat in beiden Wettfahrten rücksichtslos agiert und ist uns mehrfach in die Parade gefahren“, erklärte Friederike Belcher.

    …komisch, warum kommt mir diese Bemerkung irgendwie bekannt vor?

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    • avatar Wikileaks sagt:

      Lass’ mich raten:

      Das Zitat stammt von der WM in Perth letzten Dezember, nicht wahr?

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  2. avatar Haha sagt:

    Haha!

    Ich dachte, die hochgelobten Match-Race-Künste wären -ach so wichtig- für die Spiele, weswegen die Konkurrenz Lutz/Beucke ja unqualifiziert gewesen wäre (so einige Stimmen im Blog).

    Und jetzt? Ein Unterwenden an der Luv-Boje, gegen das man sich, wenn nicht Regelkonform, ja wehren kann, ist Schuld am eigenen Versagen?

    Die Leistung will und kann ich nicht negativ kommentieren, aber die weinerlichen Aussagen disqualifizieren für die Weltspitze.

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    • avatar Flyer2 sagt:

      Das Attribut weinerlich enstpringt deiner – exklusiven? – Interpretation des Textes.

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  3. avatar SR-Fan sagt:

    Jetzt verstehe ich ihn endlich – den folgenden Spruch:

    Kleine Sünden bestraft “Gott” sogleich – größere 9 Monate später ;-))

    VG

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    • avatar HKG sagt:

      Betrifft das auch Deine Eltern?

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      • avatar SR-Fan sagt:

        Na, bei der Vorlage war der Konter zu erwarten – wenn auch ein wenig platt 😉

        PS: Habe mir gerade den Medallienspiegel angesehen:
        http://sportal.spiegel.de/spiegel/olympia-2012/medaillenspiegel.html

        Ich finde, so schlecht, wie es in der Öffentlichkeit diskutiert wird, sind wir doch gar nicht. Vielleicht fehlt mir da ja der Bezug “zur guten alten Zeit”. In der Gesamtsicht sind wir hinter Russland. Nur die Briten scheinen mir richtig nach “oben” rauszuschießen. Aber mit den Spielen in der Heimat spornt das wahrscheinlich noch mal richtig an.

        VG

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  4. avatar future sagt:

    lächerliche ausreden, und die auch noch von zweien, die sich selbst durch rücksichtsloses verfolgen der eigenen ziele (wogegen im leistungssport nichts zu sagen ist) hervorgetan bzw. “qualifiziert” haben.
    ob man schnellschüsse wie eine über lediglich 1 1/2 jahre laufende olympiakampagne mit unseren steuergeldern als touristen zu olympia schicken sollte, würde ich mal so als frage im raum stehen lassen.

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    • avatar sports78 sagt:

      der “schnellschuss” hat die beiden immerhin bis ins medalrace gebracht.
      sieht für mich nicht nach touri-segeln aus.

      und wenn du dir um deine steuergelder an dieser stelle für verschwendet hältst,
      wirst du wohl bei den nächsten olympischen spielen ganz auf segler verzichten
      müssen. schließlich sind die deutschen teilnehmer – mal abgesehen von den
      surfern – alle ohne medaillenchancen in die medalraces gegangen, wenn sie
      überhaupt bis dahin gekommen sind.

      im übrigen finde ich das wiederaufkochen der alten diskussion ziemlich ermüdend.

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      • avatar stefan sagt:

        …es geht nicht um das wiederaufkochen alter Geschichten. Aber es verwundert schon, das monatelang immer von “professioneller Härte” gesprochen wird. Und nun heulen die Damen rum, weil andere Seglerinnen bis zum Schluss das Ganze ernst nehmen und mit professioneller Härte auch um hintere Platzierungen kämpfen.

        …die Äusserung ” der ist mir davor gefahren” hab ich sachlich noch nie verstanden. Wer damit nicht klarkommt, der soll halt schneller/besser segeln.

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  5. avatar toxyst sagt:

    Da haben es aber zwei nicht anders verdient!
    Wie konnten sie davon ausgehen, dass ihnen das, was sie ihn Perth selbst praktizierten, nicht auch konfrontieren könnte?
    Und wieso konnten sie das nicht abwehren?
    Und das Frei-Fahren war ja soo schön. Lutz/Beucke konnten im letzten Rennen in Perth auch endlich freifahren – und holten damit die Nationen-Quali mussten aber selber zuhause bleiben!
    Und dann noch das Verhalten des DSV……
    Das ist eine Tragödie des Segelsports!!!

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  6. avatar Kieler Segler sagt:

    Eine Schande für Deutschland, das es im Segeln mal wieder ohne Medaille von den Olympischen Spielen nach Hause kehrt. Da haben ja auch keine Großsponsoren oder das Sailing Team Germany viel Nutzen gehabt. Die 2 versprochenen Medaillen sind auf jeden Fall nicht abgeliefert worden.

    Ich bin mal gespannt, ob außer den Seglern auch Führungskräfte wie ein Herr Schwall oder eine Frau Stegenwalner Verantwortung übernehmen und ihre Plätze räumen. Dann sollte es mal einen richtigen Neustart geben!

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    • avatar stefan sagt:

      …wieso ist das eine Schande?

      …vielleicht sollte man einfach mal akzeptieren, dass mit dem hierzulande praktizierten System sich einfach keine reproduzierbaren Erfolge erzielen lassen.

      …wenn es Einzelerfolge gibt, dann liegt das ausschliesslich an einzelnen Leuten und/oder jeweiligen glücklichen Situationen.

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      • avatar Toxyst sagt:

        Ja, es ist eine Schande, dass nicht die sportlichen Leistungen zählen sondern z.B. eine “jeweilige glückliche Situation”!
        Was muss denn noch passieren, dass die erwähnten Führungskräfte endlich ihr Versagen zugeben!

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        • avatar Der kleine Nils sagt:

          Hallo,

          ich hab’ da mal ‘ne Frage:

          Was ist denn mit “glücklicher Situation” gemeint? Etwa eine Mitgliedschaft im VSaW?

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  7. avatar Uwe sagt:

    Die cleveren Damen haben toll gekämpft und versuchen im Gegensatz zu anderen auch nicht auch nicht, das Ergebnis schönzureden. Auch wenn es mit einer Medaille nicht geklappt hat, waren sie doch eine der besten Segelmannschaften,

    Ein Mangel der Finalraces besteht grundsätzlich darin, dass Mannschaften, die keine Chance auf eine Medaille haben, die Medaillenkandidaten behindern können. Ein Protest nutzt dabei leider nichts, da die gegenüber der Konkurrenz verlorenen Meter bzw. Platzierungen ja nicht gutgeschrieben werden, auch wenn der Übeltäter bestraft wird.
    Hoegh Christensen hat dies im Finn-Finalrace leider ebenfalls erleben müssen.

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    • avatar stefan sagt:

      …dann schau dir mal die jeweiligen Positionen in den einzelnen Rennen an. Dann fällt dir auf, dass die top5 Teams es immer schaffen aus einer Mittelfeldposition sich nach Vorn zu segeln. Wogegen die die Segler des Mittelmass auf ihrem Bereich verharren.

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  8. avatar Andreas sagt:

    So manchem Armchair-Sailor in der trockenen Heimat gehörte gelinde gesagt mal gründlich in den Allerwertesten getreten.

    Welch’ Wohltuung, auch den einen oder anderen differenzierten Kommentar zu lesen, statt div. Sch…hausparolen und Biertischpöbeleien.

    Mit welchen Mitteln und Methoden die Gastgeber um Segelmedaillen kämpfen, möchte mancher lieber gar nicht wissen. Davon gibt es übrigens ganze drei pro Disziplin. Und nur zum informellen Vergleich: Die USA hat auch keine davon abbekommen!

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  9. avatar Wikileaks sagt:

    Wie wohl Lutz/Beucke abgeschnitten hätten?

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    • avatar stefan sagt:

      ….bei dem “Mangel an professioneller Härte” wären sie wahrscheinlich Letzte geworden.

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      • avatar Tobias sagt:

        Dafür waren sie aber extrem schnell, besonders bei viel Wind…

        Wer schnell genug ist, muss auch nicht zusehen, wie vor einem jemand reinwendet…

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  10. avatar Max sagt:

    Wieder einmal war es für unsere Olympioniken wichtiger, das Ticket für die Spiele zu gewinnen, als dann bei der Olympiade selbst gut zu segeln. Dass man von den vielen jungen Seglern keine Topleistungen erwarten kann, ist ja leider zur Normalität geworden – offenbar lassen sich die kleinen schüchternen Häschen von dem medialen Grossereignis Olympia so sehr einschüchtern, dass dann das Abrufen der – in der Vergangenheit bereits bewiesenen – Leistungen schlicht weg nicht mehr möglich ist.

    Aber wenn man das so analysiert hat, WESHALB muss dann eine DSV-Sportdirektorin auch noch einen social Event organisieren und ihre Truppe von Weymouth nach London zur Eröffungsfeier und über Nacht wieder zurück schleppen? Für diesen Unfug alleine gehört sie schon gefeuert!!!

    Aufgrund ihrer Erfolglosigkeit muss (!) Nadine Stegenwalner jetzt zurücktreten und den Weg frei machen für einen Neuanfang.

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  11. avatar Fragezeichen sagt:

    Ich verstehe nicht, wieso dieser Bericht heute immer auf Platz eins der Startseite erscheint. Mindestens zwei Berichte sind neuer und sollten somit über diesem erscheinen, oder?

    Da sind mir beim schnellen Überfliegen der Seite fast die anderen wirklich spannenden Artikel “durchgerutscht”.

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  12. avatar Marc sagt:

    Naja VOR dem Medalrace 8. zu sein müssen hier einige Schlauschwätzer erst mal nach machen. Bezweifel manchmal das hier einige selbst aktiv Regatta in Jollenklassen segeln. Erinnert alles stark an unsere Rentnertruppe beim wöchentlichen Kaffeeklatsch, da wird dann auch über alles und jeden geschimpft, alles schlecht gemacht, Politik und segeln können die Thekensegler sowieso besser und nach 6 Bier ist man dann der große Segelheld der den Atlantik bezwungen hat(im wahren Leben war es dann gerade mal bzw. immerhin das Isselmeer).

    Die “richtigen” Segler kommen ins Vereinsheim, sagen der Saufgruppe brav guten Tag, ignorieren das Geschwätz und gehen sich umziehen und anschließend aufs Wasser. Segeln!

    Stammtischparolen wie “alle müssen zurücktreten” führen zu nichts. Die USA haben auch keine Medaille und in Deutschland ist segeln nunmal nicht so verbreitet wie z.B. in Holland oder England. Liegt zum einen daran, dass wir weniger Wasser drum herum haben. Und zum anderen ist hier halt Fußball und Co. mehr verbreitet. Es gibt bestimmt einige richtig gute junge talentierte Segler, die irgendwo (vllt mittelmäßig) Fußball spielen. Daher sollte man auch zusehen das man viele Jugendliche ans segeln bringt.

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    • avatar stefan sagt:

      “und in Deutschland ist segeln nunmal nicht so verbreitet wie z.B. in Holland oder England.”

      ….ach?

      DSV: 188.000 Mitglieder
      RYA: 102.230 Mitglieder

      …gewichtet nach Bevölkerung:

      GER: 2,2 von 1000 sind Mitglied im DSV
      GBR: 1,7 von 1000 sind Mitglied in der RYA

      …soso, wo bitte ist das Segeln verbreiteter?

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      • avatar Marc sagt:

        Und wieviele Holländer segeln ohne Schein und Klub? Hier in Deutschland muss man ja erst eine Prüfung machen. Immerhin nun nur noch Multiple Choice. Hält aber trotzdem viele von diesem Hobby ab. Klar ist das auch berechtigt, aber am meisten an den ganzen Prüfungen verdient doch der DSV.

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        • avatar SR-Fan sagt:

          Bist Du Dir da sicher?
          In Deutschland kannst Du auch ohne Schein segeln – nur bei der Regattateilnahme ist er (theoretisch) Voraussetzung. Das wiederum dürfte aber keine deutsche Besonderheit sein. Ich nehme an, diese Regel gilt auch international auf Regatten.

          VG

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