Olympia Weltcup Hyères: Grotelüschen liegt auf Rang zwei, Stanjek/Kleen sechste

Langer Hebel, starke Leistung

Guter Hebel ist halb gewonnen. Simon Grotelüschen weiß seine 1,93 Meter Körperlänge optimal einzusetzen. © Marina Könitzer

Der deutsche Lasersegler Simon Grotelüschen (24) zeigt bei der Semaine Olympique Française in Hyères auch in der Finalrunde bisher eine überragende Leistung im 155 Boote Feld.

Der in Kiel lebende Medizinstudent vom Lübecker Yacht Club fuhr im achten Rennen zwar mit Platz 33 ein heftiges Streichergebnis ein, erholte sich aber auf beeindruckende Weise. Nach Rang zwei belegt er diesen Platz nun auch in der Gesamtwertung.

Grotelüschen zeigt damit, dass er nicht nur bei Starkwind sicher Rennen gewinnen kann, sondern auch bei leichtem Wind vorne agiert. Das sind Fähigkeiten, die eine konstante Serie ermöglichen.

Grotelüschen in Kiel, wo er mit Teamkollege Malte Kamrath viel trainiert. © Marina Könitzer

Das Mitglied im Audi Sailing Team Germany liegt nun hinter dem Spanier Hernandez aber zwei Punkte vor dem Weltsegler des Jahres Tom Slingsby, der wie Grotelüschen schon drei Läufe gewinnen konnte. Olympiasieger Paul Goodison liegt noch in Lauerstellung auf Rang acht.

Wo auch immer die Leistungsexplosion in Frankreich noch hinführen wird, für den 1,93 Meter großen und 83 Kilo schweren Modellathlet sind die Rennen in der Weltspitze von großem Wert, um in solchen Situationen zu bestehen. Auch beim Weltcup in Palma legte Grotelüschen hervorragend los, verpasste dann aber knapp das Medalrace auf Rang zwölf.

Der Modellathlet segelt überragend bei Starkwind kann aber auch konzentriert bei wenig Wind punkten. © Marina Könitzer

In der Goldgruppe der Laser liegt auch Malte Kamrath noch sehr gut platziert auf Platz 13. Sein Abstand zum zehnten Platz beträgt elf Punkte. Nur Philipp Buhl, der Aufsteiger der vergangenen Saison kommt 2011 noch nicht richtig in Fahrt. Nach einem starken Beginn, schwächelte er bei den Leichtwind-Läufen und fiel auf Rang 35 zurück.

Ergebnisse Laser

Nachdem in den übrigen Klassen der deutschen Olympiaflotte nach den Anfangserfolgen überwiegend Tristesse eingekehrt ist, können aber nur noch die Starboote glänzen. Wie schon in Palma schiebt sich das neuformierte Duo Stanjek/Kleen durch eine konstante Serie immer weiter nach vorne und liegt zurzeit auf Rang sechs. Babendererde/Jacobs sind nach ihren beiden Tagessiegen auf Platz zehn zurückgefallen. Polgar/Koy sind 22.

Positiv verläuft auch die Entwickling von Jan Kurfeld im Finn Dinghy. Er hat mit Rang 13 gute Chancen auf das Medalrace.

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Carsten Kemmling

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