Olympia Weltcup Hyères: Philipp Buhl übernimmt Laser-Spitze

Sturm-Experten punkten

Harte Arbeit auf der 470er-Bahn 

Während am dritten Tag des olympischen Weltcups in Hyères erneut Starkwind-Bedingungen vorherrschten hat sich Philipp Buhl vom Audi Sailing Team Germany nach drei starken Tagen an die Spitze der 106 Boote starken Laser-Flotte gesetzt. Mit der Serie 6/2/1/1/1/2 liegt er allerdings nur zwei Punkte vor Rang sechs.

Die 49er haben in Hyères mit der kurzen, steilen Welle zu kämpfen. © JM Liot / DPPI / FFvoile

Bei den drei Lasergruppen punkten die Sturm-Experten nahezu mühelos an der Spitze, da auch ein Teil der Weltspitze fehlt. Aber der wiedererstarkte Buhl kann besonders im Kampf mit dem australischen Weltmeister Tom Slingsby oder dem WM Dritten Murdoch zuletzt verlorenes Selbstvertrauen tanken.

Es sollte ihm bei der Heim-WM in Boltenhagen ab dem 6. Maim helfen, wofür Kollege Simon Grotelüschen schon vor Ort trainiert. Richtig zur Sache geht es aber erst, wenn Buhl in der Goldgruppe direkt auf die härteste Konkurrenz trifft.

Nach wie vor exzellent läuft es in Frankreich auch für Surfer Toni Wilhelm. Er liegt nach sechs Rennen drei Punkte hinter der Nummer eins auf Rang drei. Dabei wäre noch mehr drin gewesen. Wilhelm schreibt auf seiner Website:

“Ärgerlich war lediglich, dass ich im zweiten Lauf an erster Stelle liegend von einer starken Böe ausgehebelt wurde und somit eine kleine Schwimmeinlage abhalten musste. Weit zurückgeworfen, konnte ich allerdings mit überragendem Speed noch stark aufholen und habe nur mit 10 Metern den zweiten Platz verpasst.” Kollegin Moana Delle ist sechste. Im letzten Lauf musste sie aufgeben.

Bei den 49ern liegen Schadewaldt/Baumann in Schlagdistanz zur Spitze auf Rang vier. In der mit 81 Booten stark besetzten 470er Klasse zeigen Gerz/Follmann erneut mit Platz sieben eine sehr gute Leistung. Kadelbach/Belcher sind auf Rang 10 zurückgefallen, Lutz/Beucke sind 28.

Im Star liegen Polgar/Koy nach einem Ausfall auf Rang acht.  Die Bilanz von Silke Hahlbrock im Matchrace beläuft sich inzwischen auf 2:5 Siege. Heiko Kröger ist vierter in der paralympischen 2.4 Klasse, Jens Kroker sechster im Sonar.

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Carsten Kemmling

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