PreOlympics Weymouth: Erste Medaillen vergeben. Deutsche bemühen sich um Anschluss

Überfliegerin aus Holland

Die Überfliegerin aus Holland. Marit Bouwmeester ist bei Starkwind im Laser Radial nicht zu schlagen. © Thom Touw

Bei dem Olympischen Testevent im britschen Weymouth sind die ersten Medaillen vergeben worden. Die zehn deutschen Crews vom Audi Sailing Team Germany tun sich wie erwartet sehr schwer, in die Nähe des Edelmetalls zu rücken.

Beim Match Race der Frauen gelang es dem Hahlbrock Team unter den zwölf Teams nicht, in das Viertelfinale der besten acht einzuziehen. “Wir sind sehr enttäuscht”, sagt die Skipperin. Die Medaillen gingen an Finnland, Russland und die USA.

Bei den Surfern zog immerhin Toni Wilhelm in das Medalrace unter 34 Nationen ein und belegte Platz 9. Die Medaillen holten sich Holland, England und Polen.

Die Finn-Dinghy-Flotte auf einem brutalen ersten Reach. Ben Ainslie liegt in der Gesamtwertung vorne. © Thom Touw

Seine Kollegin Moana Delle dürfte über Rang 14 im Frauenfeld enttäuscht sein. Sie brachte in der zehn Rennen umfassenden Serie mit Platz vier nur einen Spitzenrang in die Wertung und war von der Weltspitze weiter entfernt als vermutet. Die Medaillen gingen an Polen, Spanien und England.

Die Wettbewerbe in den weiteren Disziplinen sind noch nicht beendet. Nur die Holländerin Marit Bouwemeester hat im Laser Radial schon vor dem Medalrace ihre Goldmedaille sicher. Ihr Vorsprung beträgt unglaubliche 32 Punkte. Franziska Goltz ist mit Platz 19 weit vom Medalrace entfernt.

Das hat Chaospotenzial. Olympia Silber-Gewinner Zach Railey (USA) läuft Gefahr am Pin End einzuparken. Er schafft es aber wohl gerade noch, die Wende zu verhindern. © Thom Touw.

Dort darf aber Simon Grotelüschen starten. Der Kieler Woche Sieger ist mit Rang acht zwar von einer Medaille gute 40 Punkte entfernt, liefert aber erneut ein solides Spitzenergebnis im starken Feld der 56 Laser ab.

Positiv verlaufen die PreOlympics für Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann im 49er. Sie lagen nach dem ersten Tag in Führung und halten immer noch einen guten sechsten Platz vor den abschließenden drei Rennen.

An der Spitze liegen die unglaublichen Spanier Iker Martinez und Xabi Fernandez, die zweiten des Barcelona World Races, die sich eigentlich gerade mit dem Télefonica Team auf den Sieg beim Volvo Ocean Race vorbereiten.

In der Nähe der Medalrace-Qualifikation befinden sich noch Robert Stanjek und Frithjof Kleen als elfte der Starboot-Flotte. Aber sie hätten sich im 21 Boote Feld auch mehr ausgerechnet. Aber der Abstand zu einem mittleren Top-Ten-Platz ist vor den verbleibenden drei Rennen noch nicht zu groß.

Beide 470er Crews haben das Medalrace klar verpasst Jan Jasper Wagner und Tobias Bolduan sind 16. und Kathrin Kadelbach und Frederike Belcher rangieren auf Rang 15. Finn-Segler Matthias Miller ist 21.

Ergebnisse

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Carsten Kemmling

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