Starboot WM Hyères: Stanjek/Kleen 8. nach drei Tagen, Polgar/Koy 12.

Russe rauscht vor den Bug

Zusammenfassung des dritten Rennens

Nach dem dritten Tag bei der Starboot Weltmeisterschaft in Hyères sind Robert Stanjek und Frithjof Kleen mit dem dritten Rennen vom sechsten auf den achten Platz zurückgefallen. Ein 16. Platz im Feld der 72 Boote ließ den Abstand zur Spitze wachsen, wo die Olympiasieger Percy/Simpson (GBR) einen Punkt Vorsprung vor den Olympia Zweiten Scheidt/Prada behaupten. Polgar/Koy liegen auf Rang 12.

Unerfreuliche russisch argentinische Begegnung am Leetor. © pierrickcontin.fr /Coych

Im Gegensatz zu den Weltcups werden bei der Star WM sehr lange Rennen gesegelt, jeweils eines am Tag im großen Feld und auf das Medalrace wird ebenfalls verzichtet.

Der starke Wind führte in Hyère zu einigen Mastbrüchen und Kollisionen auf dem Wasser. Viel beachtet war eine Begegnung im Mittelfeld, als ein Russe dem argentinischen Boot vor den Bug rauscht. Aber beide Teams kamen glimpflich davon.

Ergebnis nach drei Rennen

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Carsten Kemmling

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10 Kommentare zu „Starboot WM Hyères: Stanjek/Kleen 8. nach drei Tagen, Polgar/Koy 12.“

  1. avatar Lyr sagt:

    Finde das mit den langen Rennen und dann nur eins am Tag blöd. Kann mir mal einer erklären, warum das im Star so populär ist? Und warum dann nicht bei allen Wettkämpfen?

    grüße jan

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    • avatar tiefenrausch sagt:

      Steht soweit ich weiß in den Statuten für WMs, Mindestkurslänge usw.
      Warum ist das blöd? Ich persönlich zumindest segle für MEINEN spaß, und nicht den der Zuschauer auf der Mole. Bei den Medal Races hast Du ständig Manöver hektik, von taktischem Segeln kann nach meienr Erfahrung keine Rede sein. Aber da darf natürlich jeder seine Meinung haben.
      Gruß Tiefenrausch
      PS Man beachte die elegante Mastbiegung des Argentiniers, wo er unterm Russen steckt…. vielleicht sollten man Carbon erlauben, der hält – wenn dick genug – noch etwas mehr aus….

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 5 Daumen runter 0

    • avatar Uschi sagt:

      Die langen Kurse geben einem durchaus die Möglichkeit, dass man beispielsweise nach einer verkorksen Kreuz auf dem Vorwind was gut machen kann. Da muss man schon vorab planen wohin man fahren will bzw welche Seite die bevorzugte ist. Oder falls man einen Schaden hat, der das weitere segeln an diesem Tag verhindert, so hat man die möglichkeit diesen zu reparieren und verpasst vielleicht ein Rennen, keine zwei oder drei. Sollten keine Wettfahrt stattfinden so kann die Wettfahrtleitung auch für den nächsten Tag zwei Wettfahrten entsprechender Länge ansetzen und durchführen.

      Ein Karbonmast auf dem Star würde die Kosten extrem in die Höhe treiben und es würde sich die Gesellschaft derer bilden die sich das leisten könne/wollen. Vor einiger Zeit gab es Großbäume aus GFK. Da sah man dann einige Profis täglich den Baum wechseln, entsprechend der Windprognosen und selbst ein paar Profis haben sich diesen Aufwand nicht leisten können.

      Ich halte es für gut, das Materialien wie Carbon im Star nicht erlaubt sind und die Kurse schön lang sind…

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 4 Daumen runter 0

      • avatar Christian sagt:

        Carbonmasten müssen heute nicht mehr wesentlich teurer sei als Alumasten. So oft wie letztere beim Star brechen, könnte ein haltbarer Carbonmast sogar günstiger sein.

        Selbst beim Laser überlegen sie ganz konkret, dass Mastunterteil gegen eines aus Carbon zu tauschen, weil das Aluteil ständig bricht bzw. verbogen ist.

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      • kosten??? warum sollte man bei einem gewollt flexiblen rigg carbon nehmen?

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        • avatar Christian sagt:

          wer sagt denn dass carbon nicht biegt? Schau dir mal den Flitzebogen auf einem 49er mit Carbonrigg an…

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          • logisch ist auch carbon gewissermassen flexibel ich zieh ja auch beim finn die palme passend aber die spargel sind halt eben nicht so flexibel wie es auf´m star gewollt ist…

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  2. avatar Uschi sagt:

    Das der MAst bricht hat ja seine Gründe…sehr beliebt ist das eintauchen der ausgebaumten Fock auf dem Vorwind bei rollenden Bewegungen, das unterschneiden in eine Welle (besonders bei kurzer und steiler Welle) so dass die vorwärtskräfte im Rigg nicht in den Rumpf eingeleitet werden können oder evtl Materialermüdung. All diese Ursachen würden auch einen Karbonmast zum brechen bringen.

    Zusätzlich kommt hinzu, dass Carbonmasten wieder “custom made” sein können was auch die Segelschnitte verändert.

    Ich denke, trotz der 100 Jahre des Star’s so wie er jetzt auf dem Wasser ist, bietet er alles um auf einem sehr hohen Level (physisch, technisch und taktisch) zu segeln und damit sich die Besten darin messen können.

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    • avatar Christian sagt:

      Der Star soll seinen filigranen Alumast ruhig behalten, ich muss damit ja nicht segeln 😉

      Aber dass Carbon teurer ist, leichter bricht, keine eng definierte Biegekurve damit hinzubekommen ist usw. usf. – all das ist mittlerweile als Mythos zurückzuweisen.

      In den letzten 10 Jahren hat sich bei Carbonmasten enorm viel getan, z.B. maschinelles Wickeln, was sehr kleine Toleranzen ermöglicht. Es ist ohne jeden Zweifel das überlegene Material beim Mastbau. Und es ist eine Frage der Zeit, bis es bis es deutlich günstiger wird als Alu.

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      • lieber christian, bitte segel einmal auf einem star guck dir die anforderungen an und beurteile dann! muss hier denn jeder selbsternannte oberpro seinen senf dazugeben? vielleicht sollten man die diskussionen den klassen überlassen! gerade im star sollte man vorsichtig sein da segeln nicht unbedingt die leute mit die auf der kiwo seebahn den dicken markieren… over and out!

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