Olympiaklassen 2024: Offshore-Segeln soll olympisch werden – Finn Dinghies sind raus

Hochsee-Segler feiern

Es passiert wirklich. 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris sollen Medaillen in einer neuen Disziplin vergeben werden, die sich Mixed Two Person Keelboat Offshore nennt.

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Carsten Kemmling

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14 Kommentare zu „Olympiaklassen 2024: Offshore-Segeln soll olympisch werden – Finn Dinghies sind raus“

  1. avatar Christian sagt:

    Finn raus ist super. Hochseesegeln ist viel zu teuer. Was soll der Unsinn?
    Lieber noch zusaetzlich single handed foling (moth oder waszp). Und statt dem oldie laser lieber aero.

    Das waere ein ueberzeugendes Paket.

  2. avatar Olli sagt:

    Entweder 4-40 Knoten oder L30. Die L ist bei 40 Knoten nicht überlebensfähig. Aber welches Boot unter 10 Metern ist das schon?

  3. avatar Eddy1 sagt:

    world sailing council im Genderwahn. Wo sollen jetzt die schweren Jungs hin ? enDa kann kann man sich als Fan nur ab- und wirklich interessanten Formaten wie SSL zuwenden

    • avatar Honkytonky sagt:

      Welches Naturgesetz oder olympische Gebot soll denn den schweren Jungs die Teilnahme garantieren? Das gleiche, das Leichgewichten die Teilnahme beim Kugelsoßen garantiert, weshalb ja Styroporkugeln dort gewählt wurden?
      Dieses ewige Geplärre, dass es ja wohl nicht sein kann, wenn sich irgendwas ändert nervt.

  4. avatar Breizh sagt:

    Wow morgen startet die Route du Rhum und SR ist das nur eine maue kopierte Pressemitteilung von Boris Herrmann wert. Stattdessen wird ausführlich über die Entscheidung für Olympia berichtet. Verstehe einer Eure Wahrnehmung von Segeln? Morgen zum Start sind mehr segelbegeisterte Menschen unterwegs und von den Besuchern der letzten Tage einmal ganz zu schweigen als zu allen Regatten der olympischen Klassen in Deutschland zusammen in den letzten Jahren.
    Sehr traurig, wenn das alles ist, was SR hier zu bieten hat aber wer es ist nie live erlebt hat, meint wahrscheinlich, dass es nicht berichtenswert ist.

  5. avatar Hans Genthe sagt:

    Die L30 ist problemlos bei 35kn Wind zu segeln, wenn man weiss wie. Bei 40 Knoten habe ich es allerdings noch nicht getestet. Mit drittem Reff sicher kein Problem. Immerhin sind bei Olympia wohl keine Anfänger an Bord und wissen wie man so ein Schiff einstellt.
    Es wurden viele Yachten von World Saling getestet, da ist ein Ausschuss durch die Welt gereist. Natürlich spricht da jeder Hersteller mit den Leuten. Wieso da Luka mehr Einfluss als andere haben soll, ist mir unklar. Natürlich geben wir in den neuen medien Gas, aber das hat nix mit Olympia zu tun.
    Im Vergleich zur Figaro spricht vor allem der günstige Preis, und das einfache Handling. Transport ohne Ausnahmegenehmigung, Slippen, Maststellen alles ohne Kran. Das ist einfach klasse, habe gerade eine L30 aus Berlin geholt, am Müggelsse mal schnell auf den Trailer gefahren und dann den Mast gelegt und ab nach Hamburg.
    Ich denke, die Handlingkosten (unter Berücksichtigung vom Zeitaufwand) sind auch ein Thema, und die sind bei der L30 – soweit ich den Markt kenne – am geringsten.
    Die Farr280 ist bei weit über 40 Knoten überlebensfähig. Bis 40 Knoten kontrolliert segelbar. Wenn ich die L30 mit der Farr280 vergleiche, kommt die von den Segeleigenschaften da ziemlich weit dran. Und bis jetzt ist die Farr280 in der Größe immer noch die oberste Messlatte bzgl. Segeleigenschaften – meine Meinung. Die L30 ist von der Beschlagsanordung viel einfacher allein oder zu zweit zu handeln als die Farr280.
    Und man kann dann tatsächlich richtig auf dem Schiff wohnen. Der Wiederverkaufswert nach einer Olympiakampgne dürfte auch gut sein, weil das Schiff auch für sportliche Tourensegler interessant ist, der Hubkiel ist ein echtes Argument.

    • Hans – Das sind beides keine Doublehand-Boote und ich würde eine Entscheidung für die L30 nicht nachvollziehen können. Wenn das Schiff wirklich auch nur 6,5m lang sein darf, dann wäre ClasseMini wohl das Beste was sie wählen können – da gibt es ordentliche Produktionskapazitäten (z.B. bei Pogo-Structures ) sowie eine bereits recht große Flotte. Figaro-2 wäre wohl sicher nicht möglich, da die Boote ja alle relativ alt sind und nicht mehr (nach)produiziert werden können. Figaro-3 ist sicher zu teuer und die anderen Shorthanded-Racer ( JPK, SSC27, … ) zu fahrtentauglich für ein Olympiaturngerät.

  6. avatar Martin sagt:

    Olli: Mini 650 als Serienboot. Pogo3? 🙂

  7. avatar Dirk Jahnke sagt:

    Verstehe nicht, warum man sich nicht einfach für die J70 (oder J80) entschieden hat, die wohl von den Segeleigenschaften ähnlich der L30 ist und ebenso einfach im Handling, trailern, Mast stellen usw. Da gibt es wenigstens schon ordentliche Klassenregatten- ganz zu schweigen von der Popularität! Aber es muss ja wieder etwas neues sein um den Konsum anzukurbeln… Hurra- wir steigern das Bruttosozialprodukt. Es geht doch beim Sport nur noch um die Kohle!!!

  8. avatar Patrese sagt:

    Hallo Dirk,
    ich glaube du hast das Wort OFFSHORE überlesen oder wolltest du zu zweit mit ner J/70 ein paar hundert Meilen Offshore segeln?

    Ich nicht!
    P.

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