Origin Chef Keith Mills erklärt den Abschied vom America´s Cup

Raus statt voraus. Briten verzichten auf die Kanne

Ben Ainslie liegt vor BMW Oracle. Beim echten Cup wird dieses Bild erst einmal nicht zur Realität © Orgin

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Carsten Kemmling

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6 Kommentare zu „Origin Chef Keith Mills erklärt den Abschied vom America´s Cup“

  1. avatar T.K. sagt:

    Es kommt wie es kommen musste. Die möglichen Herausforderer geben sich in Kürze beim Abgesang die Klinke in die Hand. Jede Wette. Warum? Ich denke nicht das es der Kat ist. Es ist vielmehr die Arroganz eines Roussel Couts und Larry Ellison den Cup nur nach eigenem Gutdünken zu gestalten. Ein Jahr mehr Vorbereitungszeit wäre sicher hilfreich gewesen bei einer völlig neuen Bootsklasse. Und mehr “Demokratie” in diesen Zeiten wäre auch besser gewesen. Im Grunde ist der jetzige Verteigiger viel schlimmer als es Alinghi beim letzten Protokoll je gewesen ist. Es kann beim nächsten Cup nur BOR gewinnen, da diese einen riesigen Technologievorsprung haben. Den kann keiner in kurzer Zeit wettmachen. Am Ende wird wahrscheinlich nur der COR übrigbleiben. Dann kann man gleich auf den Cup verzichten.

  2. avatar Sven sagt:

    Eine Kanne ohne Glanz ist nichts Wert !

    diese Art von Soloveranstaltung schadet dem Segelsport mehr wie sie im nützt.
    Langeweile bei den Übetragungen werden auch die wirklich letzten Fans vertreiben.

    da sollten doch die Rennen des MedCup noch mehr Anhänger finden.

    grüße Sven

  3. avatar jan sagt:

    Und was haben sie vorher gegen Alinghi getönt jetzt gebe es bei allen
    zukünftigen Entscheidungen nur “ein Miteinander”. Es ist genau das
    eingetreten, was viele befürchtet haben. Ellison zieht seine Egotour
    genauso wie im Geschäftsleben auch im Americas Cup durch. Mitreden
    konnte wirklich niemand! Auch wenn man manchmal das Gefühl haben sollte.
    Ich hatte mich sehr auf das neue Team Origin um Ben Ainslie und Iain
    Percy gefreut, aber unter solchen Umständen kann ich ihre Absage nur
    mehr als verstehen. Es ist ein sehr starkes Zeichen der Briten, was
    vieles der Rumquatscherei der letzten Monate aufgedeckt(das nämlich
    bewußt starke Gegner von der Diskussion ausgeschlossen wurden), und
    sofern kann ich ihre Absage sogar begrüßen, auch wenn ich kaum glaube,
    dass es einen Larry Ellison umstimmen wird.
    Was für eine Farce, wenn man sich überlegt, wegen welch “edler!?”
    Motive Ellison damals angeblich geklagt hat. Seit ihm hat der
    AmericasCup “die Krone des Segelsports” wirklich nur noch minimal mit
    segeln zu tun…. darüber sollte man mal nachdenken.
    gr jan

    • avatar Carsten sagt:

      das ist auch genau meine kritik. es sollte auf alle gehört werden und um mitspracherecht gehen. dean barker hat nur gelacht als er gefragt wurde, ob TNZ mitreden durfte.
      schade um ainslie und co. ich hätte sie auch gerne in der ersten reihe gesehen.

  4. avatar Andreas Ju. sagt:

    Irgendwie finde ich das gut: BOR wird alleine aber ziemlich schnell um Tonnen segeln und am Ende konkurrenzlos den AC gewinnen. Ellison wird dann erkennbares Opfer seiner eigenen Überheblichkeit sein. Mediale Wirksamkeit – klar ist wichtig und für Laien ist ein Cat beeindruckender als ein Mono. Aber macht das Segelsport aus? Wenn wieder eine Volks- und Raiffeisenbank eine Kampagne mit Segelbooten unter Spi startet und dazu titelt: “Für Sie immer hart am Wind” – oder ähnlich?

    Wäre es nicht besser, wenn man den AC in Einheitsklassen führe und jedes Team dazu verdonnert, 5 % des Budgets für gute Moderatoren, Erklärungskampagnen, verständliche 3-D-Animationen der rennen oder für eine Bewerbung des Cups auszugeben?

    Vielleicht würde auch das den Cup nicht retten. Aber so ist er jedenfalls ohnehin noch toter als die Formel 1. Da könnte man doch mal versuchen, das Geld in einen sinnvolleren Versuch zu stecken und darüber wenigstens mehr Leute fürs Segeln zu begeistern.

  5. avatar T.K. sagt:

    Team Germany hat jetzt auch abgesagt. Am Ende staht Larry alleine da, hahaha

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