Regatta zu Corona-Zeiten: Abendprogramm mit Live-Konzert beim Tegeler Segel-Club

"Erstklassige Unterhaltung"

Bei vielen Regatta-Veranstaltungen geht es nicht nur ums reine Segeln. Das gemeinsame Stegbier danach, die Qualität der Abendveranstaltung ist ebenso wichtig. Das fällt in Corona-Zeiten weg, muss es aber nicht.

Beim Tegeler Segel-Club hat die Kurt-Weck-Gedächtnispreis Regatta 29 Crews an die Startlinie befördert. 10 IF-Boote, 10 Variantas und 9 H-Boote. Normalerweise hätte am Samstag ein zünftiges Abendprogramm mit Live-Musik stattgefunden. Aber die Corona-Auflagen ließen wenig Spielraum.

Organisatorin Linda van der Wal ließ sich dadurch nicht schrecken und wurde kreativ. Im Internet sah sie Künstler, die ihre Not, nicht auftreten zu dürfen, umgingen, indem sie auf Flößen Musik spielten. So konnte das Abstand-Gebot eingehalten werden. Warum sollte das nicht auch beim Tegeler Segel-Club funktionieren?

Felix Krabbe Olympia-Teilnehmer im 470er 2004 und TSC-Coach baute mit einem Team von Helfern eine Bühne, die per Slipwagen in den Hafen geschoben wurde. So entstand genügend Abstand, um die Berliner Party- und Cover-Band Birddogs auftreten zu lassen.

Die Birddogs beim Tegeler Segel-Club© TSC

Die Segler konnten dem Konzert auf der Terrasse aber auch auf Booten und Stegen beiwohnen. Dazu bot die TSC-Ökonomie “take-away food” an. “Es war wirklich super”, schwärmt van der Wal. “Alle Gäste haben sich gefreut einen schönen, lauwarmen Sommerabend mit Freunden mit Essen und Trinken und erstklassiger Unterhaltung zu verbringen. Die Birddogs sind echte Profis. Sie haben alles gegeben.”

Variantas an der Startlinie. © TSC

So passte es gut, dass am Sonntag der Wind fast ausblieb. Es konnte nur noch ein Rennen gesegelt werden

Ergebnisse Kurt Weck Gedächtnispreis

 

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