Rolex Middle Sea Race: Hohe Ausfallquote, starke Bilder – “Hugo Boss” überholt 100-Fußer

Kleiner Russe ganz groß

Das diesjährige Rolex Middle Sea Race war eines der härtesten der Geschichte. Nur 35 von 104 Yachten kamen durch. Die Videos sind atemberaubend.

Die 606 Meilen auf dem Rundkurs von Malta um Sizilien hatten es in diesem Jahr in sich. 10 Jahre nachdem schon einmal schwere Stürme nur 15 Yachten über den Parcours haben kommen lassen, waren es diesmal nur 35 von 104 Yachten, die den Kurs schafften.

Schnellste Yacht war wie schon beim Fastnet Race der 88 Fußer “Rambler”, der dem 100-Fußer “Leopard” zweieinhalb Stunden abnahm. Direkt dahinter segelte die sturmerprobte “Hugo Boss” auf Rang drei mehr als eine Stunde vor dem Supermaxi “CQS” (98 Fuß) nach insgesamt gut zweieinhalb Tagen. Die beiden mitfavorisierten Maxi72 “Momo” und “Proteus” erreichten ebenso nicht das Ziel wie die deutsche “Varuna”.

Fast einen Tag länger als die schnellste Yacht benötigte die russische JPK 10.80 “Bogatyr” und gewann damit den wichtigsten Titel nach berechneter Zeit. Sie bescherte diesem französischen Bootstyp damit einen weiteren großen Erfolg. Seit Jahren dominieren die Yachten aus der JPK-Familie schon das Fastnet-Race. Sie waren beim Sydney Hobart ebenso erfolgreich wie beim Silverrudder. Damit gelang Eigner Rytov der erste russische Sieg bei diesem Hochsee-Klassiker. Er hat erst vor vier Jahren mit dem Segeln begonnen.

Rolex Middle Sea Race Results

Rolex Middle Sea Race

Harte Bedingungen beim diesjährigen Rolex Middle Sea Race. © RMSR

Rolex Middle Sea Race

“Varuna” mit Jens Kellinghusen. © RMSR

Rolex Middle Sea Race

Die britische First 45 “Scarlset Sailplane” unter Spi und Try-Segel. © RMSR

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