Route du Rhum: Boris Herrmann erklärt seine extreme Position – Vendée-Profi kommentiert

"Gutes Training für die Vendée"

Boris Herrmann berichtet, warum er so weit nach Norden geraten ist. Er hatte mit mehr Problemen zu kämpfen als bisher bekannt. Ein IMOCA-Profi bewertet die Strategie.

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Carsten Kemmling

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8 Kommentare zu „Route du Rhum: Boris Herrmann erklärt seine extreme Position – Vendée-Profi kommentiert“

  1. avatar Felix sagt:

    Freut mich für Boris! Allerdings wir sein Speed wohl nicht für Alex Thomson Reichen. Wenn der erst man in den Passatwinden ist und die Bedingungen passen ist er wohl uneinholbar mit seinem wirklich überlegen Design. Es überrascht mich immer wieder wie schnell die aktuelle Hugo Boss doch ist, wenn die neue wieder so überlegen wird und dieses mal hält ist er bei der vendee wohl uneinholbar. Verdient hätte er es zumindest. Aber vielleicht hat Boris Hermann ja Glück und die andere Gruppe bekommt etwas Gegenwind.

  2. avatar Geronimo sagt:

    Der Tracker https://www.routedurhum.com/fr/cartographie zeigt uns, dass sich unser Boris, d.h. “der beste Navigator der Welt”, leider total versegelt hat, auch wenn er momentan noch auf Platz 1 liegt.

    • avatar Jörg sagt:

      Ah, jetzt weiß ich was mir gefehlt hat: Die miesepetrigen und respektlosen Kommentare!

    • avatar eku sagt:

      Schalte doch mal ein paar Gänge runter.
      Das ist alles (weiß gerade nicht ob bei Yacht/hier/ oder Eventseite) erklärt: Hat einige Problme gegeben und irgendwann ist es zu spät einfach hinterher zu fahren, weil sich die Wetterlage fortlaufend ändert und dann andere Optionen sinnvoller sein können (!)
      Genauso, wie es für die Boote im Süden keine Option gewesen wäre weiter nach Westen zu halten .. die wären dann in einer zu dem Zeitpunkt zu erwartenden Hochlage stecken geblieben.
      Genauso, wie es für Boris bei weiterem Südkurs diesen Stop im sich östlich ausweitenden Hoch gegeben hätte. Dafür war es schon zu weit westlich bzw zurück.
      Alles hinter Y.Elies steckt da gerade drin.
      Alles ein wenig komplizierter als man so denkt. Also nachdenken, lernen, und evtl ein wenig schlauer werden (ohne dabei nass zu werden)

    • avatar Geronimo sagt:

      Boris teilt uns u.a. von Bord mit:

      “Wieder zu Hause in Hamburg ist es schon seit 3 Stunden dunkel und kalt. Der Winter, den ich gerade entlaufen habe, ist mir bewusst. Seit heute morgen habe ich Shorts und nackte Füße getragen. Ein weiterer schneller Sonnenuntergang der niedrigen breiten – im Vergleich zu zuhause.
      Ich sehe eine lila Linsen Wolke in den Norden in einem ansonsten klaren Himmel mit verschwommen Horizont. Es ist die Insel Santa Maria von der Azures.
      Ich war noch nie da, aber würde es gerne. Ich stelle mir vor, es ist grün und ruhig mit unberührter Natur.
      Ich frage mich, ob es hier im Moment nicht mehr Vögel gibt. Ich habe während dieser Reise kaum noch was gesehen. Und jedes mal, wenn ich es tue, genieße ich es. Als der Wind oben war, hatte ich eine Art Mini Albatros oder eine Art Sturm Vogel, der für eine halbe Stunde da ist. Gleiten elegant hinter dem Boot durch die massiven langen Meere von vielleicht 6 Meter. Es war ein kurzes Beispiel für Ruhm……”

      Dem Text ist leider nur zu entnehmen, dass Boris sich nicht im Regatta-Modus befindet sondern sich irgendwelchen Tagträumen hingibt. Es ist kein Siegeswille spürbar, sein Focus ist auf alles andere als auf die Regatta gerichtet.
      Solange dies so bleibt, werde ich kein Fan von Boris, da ich mich nicht mit ihm identifizieren kann.

      • avatar Felix sagt:

        Mal geschaut was Alex Thomson so von sich gibt? Egal ob seine eigene Jingle Bells Interpretation von Kap Horn oder auch sonstige Dinge. Auch Thomas conville verhält sich da nicht groß anders. Es ist was anderes ne 3500sm Regatta zu segeln als eine über 2h am Bodensee. Da kann man sich durchaus auch mal ablenken ohne gleich keinen Siegeswillen zu haben oder vom segeln abgelenkt zu sein. Seine Position ist gar nicht so schlecht, damit wird er zwar nicht erster, kommt aber auch nicht weiter hinten raus als er vor den defekten war. Somit macht er seinen Job gar nicht so schlecht. Für einen ersten Platz hätte es wohl sowieso nicht gereicht das die ersten drei bisher absolut fokussiert und ohne grobe Fehler und Defekte durchgekommen sind.
        Ich bin zwar kein Boris Hermann Fan, allerdings wirkt er durchaus sympathisch, er zeigt auch mal etwas von Board und nicht nur die kurzen Telefonanrufe. Das sind die Leute die solche Regatten spannend machen. Ich erinnere an Thomsons reperatuvideos von Board oder auch die alten imoca Videos von Boris Hermann. Sowas bekommt man von französischen Profis absolut nicht zu sehen. Wenn die jenigen dann auch noch Konkurrenzfähig segeln(tun sie eigentlich beide) ist es eigentlich das perfekte Gesamtpaket für den Zuschauer.

        • avatar Geronimo sagt:

          Sorry, aber mein Segelheld Alex ist das genaue Gegenteil von Boris. Alex hat uns spektakuläre Stunts gezeigt und präsentiert sich als harter Knochen. Er weiss bestens, was seine Fans von ihm erwarten und pflegt sein Image.
          Welches Image unser Boris mit der mädchenhaften Poesie erzielen will, die uns von Bord der Malicia erreicht, ist mir ein Rätsel. Etwas Heldenhaftes oder Mitreissendes kann ich seinen Mitteilungen leider nicht entnehmen.

  3. avatar Felix sagt:

    Ich mag Alex ebenfalls sehr gerne, eigentlich aber erst seitdem ich ihn mal persönlich getroffen habe. Zum einen ist er überaus sympathisch und offen, zum anderen gibt er Einblicke ins Rennen die einem sonst verwehrt bleiben. Seine Videos bringen einen zum Mitfiebern und er ist sehr daran bemüht die imoca Klasse bekannter zu machen. Auf der anderen Seite ist er auch die perfekte werbepersönlichkeit. Er verkörpert quasi Hugo Boss seine stunts kauft man ihm irgendwo als seine verrückte Idee ab. Allerdings hat er auch schon einige Jahre Erfahrung was die Geschichte angeht. Sein Sponsorenvertrag läuft, zu Recht, seit Ewigkeiten und er hätte Zeit sich in seine heutige Position zu bringen. Bei wird es ähnlich kommen, allerdings ist er scheinbar noch in seiner Findungsphase. Segeln tut er schonmal gar nicht schlecht und ohne technische Probleme könnte er wirklich weit vorne Mitsegeln, alles andere kommt mit der zeit. Es ist zumindest schön zu sehen das er sich um Öffentlichkeitsarbeit bemüht und regelmäßig Videos und Berichte raushaut,auch wenn der Inhalt noch einen Feinschliff benötigt und nicht wie armel le cléac’h seb Josse und die meisten anderen Konkurrenzfähigen Segler nur dass nötigste von Board sickern lässt. Ich meine ohne die packenden Videos von Alex wäre die letzte VG nur halb so spannend gewesen. Wenn wir bis zur nächsten zwei dieser Sorte haben um so besser. Bis dahin kann Boris ja noch an seinem Videoformat Arbeiten.

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