SailGP: Die Höhepunkte der Segel-Show aus San Francisco

Mehr als Crash and Burn

Wie viel Potenzial hat der SailGP als Zuschauer-Sportart? Präsentiert er das Segeln angemessen? Die Video-Zusammenfassung präsentiert das neue Produkt aus dem Hause Coutts-Ellison.

Der SailGP in San Francisco hat gezeigt, dass er mehr sein kann als eine reine Crash-and-Burn-Veranstaltung. Taktische Überlegungen, das Antizipieren von Böenfeldern und das Beherrschen der neuen Rennmaschinen führt zu sportlichem Erfolg. Die extrem hohen Geschwindigkeiten spielen dabei gar keine so große Rolle.

SailGP

Team China sorgte für die spektakulärsten Crashes, blieb sportlich aber blass. © SailGP

Die Skipper wagen sich so nahe die Gegner heran, wie bei Wettkämpfen mit klassischen Booten. Die zahlreiche Überholmanöver zeigen, dass auch die weniger erfahrenen Teams aufholen, die mit einigen der besten Segler der Welt bestückt sind. Es geht offenbar nicht nur um Spezial-Wissen beim Segeln mit den Super-Foilern, sondern solides Wissen aus olympischen Klassen scheint wertvoll zu sein.

Wenn sich dieser Eindruck bestätigt, könnte eine logische Verbindung der besten Segler der Welt in den olympischen Klassen zu dem High-End-Foiler-Spektakel entstehen. So nahe waren sich die beiden Welten nie. Ob der SailGP allerdings tatsächlich die Gunst des Zuschauers gewinnt, ist längst nicht entschieden, auch wenn es wohl noch nie ein so attraktives Medien-Produkt im Segelsport gab.

Der Slingsby-Crash vor dem Ziel aus der Sicht des Steuermanns:

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
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