SailGP New York: Kiwis überlegen – Trash Talk entschieden – Brasilien neu dabei

Foiler vor spektakulärer Kulisse

Es fing schon nicht besonders gut an für Erik Heil in New York. Zwar erhielt er mit seinem Team anders als noch in Halifax diesmal in New York die Chance für ein ausgiebigeres Training. Aber am Freitag krachte er mit den Australiern zusammen und erhielt eine 4-Punkte-Strafe. Das deutsche SailGP-Team startete also mit Minuspunkten in die Regatta.

Dann gab es beim ersten Start einen Penalty im Zweikampf mit den Briten zu verschmerzen und einen achten Platz.

Penalty und Rückstand für GER beim ersten Start.

Beim nächsten Rennen gelangen ein starker Start und Platz vier an der ersten Tonne. Aber vor dem Wind zog dann auf der anderen Seite das gesamte Feld vorbei. Im Low Rider Modus konnte GER nur noch das US-Team überholen.

GER SailGP New York

Das GER-Team vor illustrer Kulisse. © SailGP

Dass es bei leichtem Wind kein generelles Problem gibt, zeigte das Team beim nächsten Start. Heil gelang ein perfektes Timing zur Linie und damit eine deutliche Führung. Aber im Treibmodus wurde der Lauf kurz danach abgeschossen.

Im dritten Rennen am Sonntag folgte ein siebter Platz, danach noch ein achter. Das Gesamtergebnis: Rang neun. Erik Heil erklärt: „Insgesamt ist der zweite Renntag viel besser für uns gelaufen.“ Am Samstag hätten die marginalen Foiling-Bedingungen Probleme bereitet. Die seien für die Newcomer noch am schwierigsten, wenn es darum geht, den richtigen Zeitpunkt zum Beschleunigen zu finden, um sich auf die Tragflächen zu heben.

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