Sailing Champions League: Favoriten aus Italien und Schweden vorne – Bayern ganz stark

Spannender Auftakt

Am ersten Tag des Sailing Champions League Finals in St. Moritz ist nach 15 Kurzennen besonders dem Deutschen Touring Yacht-Club ein starker Start gelungen.

Das italienische Team aus Bari ist am ersten von vier Tagen beim Sailing Champions League Finale in St. Moritz seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Mit den Plätzen 1/2/4/1 in den jeweiligen acht-Boote-Flotten behauptet es eine Führung, obwohl die Ergebnisliste nach vier Flights noch nicht komplett ist. Die Teams im letzen Rennen müssen noch Punkte einfahren.

Der Deutsche Touring Yacht-Club erwisht einen starken Auftakt. © SAILING ENERGY

Simone Ferrarese (31) am Steuer, der mit seiner Crew schon die Qualifikation in Porto Cervo gewonnen hat, glänzte mit guten Starts und gutem Auge bei erst leichtem und dann später auf bis zu 15 Knoten zunehmendem Wind auf dem Bergsee.

Der schwedische Match-Race-Profi Björn Hansen spielt mit dem KSS auch ganz vorne mit, ihm fehlt aber ein Rennen. Dafür liegt der Regattaclub Oberhofen aus der Schweiz nur einen Punkt zurück.

Die Wurzeln von Steuermann Alain Stettler liegen beim 470er und 420er, womit er schon mal Vize bei der (damals noch) IYRU-WM wurde. Danach  segelte er sporadisch in der Duell-Serie konnte aber auch einen 6. WM Platz in der starken Melges 24 Klasse verbuchen. Für St. Moritz qualifizierte sich die Schweizer auf Rang 7 in Porto Cervo.

Das Spielfeld. Annäherung an die Luvtonne. © SAILING ENERGY

Genauso gut kam aber auch der Deutsche Touring Yacht-Club aus den Startlöchern. Julian Stückl, Monika Linder, Jonas Vogt und Jakob Achterberg wollten sich als neuformiertes Team eigentlich nur für den nächsten Bundesliga-Spieltag in Kiel einsegeln, um den drohenden Abstieg zu vermeiden. Nun liegt das Quartett nur zwei Punkte hinter Platz eins zurück.

Die Flotte der acht Boote am Leetor. © SAILING ENERGY

Der NRV mit Tobi Schadewaldt weist vier Zähler mehr auf nach einem missratenen ersten Lauf mit bereinigtem Frühstart. Im gleichen Rennen segelte auch das Team des Wassersportvereins Hemelingen um Jan Seekamp zurück, um eine OCS-Disqualifikation zu vermeiden und nahm eine hohe Punktzahl mit. Aber die Bremer erwischten ebenfalls einen soliden Auftakt.

Start im “Segel-Stadion” von St. Moritz. © SAILING ENERGY

Der Segel- und Motorboot Club Überlingen (21.) wie auch die Segel- und Motorboot Club Überlingen auf Rang 27 von 31 Teams wollen noch nachlegen. Beide Teams zeigten sich immer wieder in der Spitze. Aber besonders die Bremer wurden durch Penalties zurückgeworfen.

Die inkomplette Ergebnisliste der Top 20 von 31 nach dem 1. Tag

Die laufend aktualisierten Ergebnisse

Alle Rennen im Tracker

Die ersten Rennen sollen ab 10 Uhr starten. Sie sind hier bei SAP Sailing im Tracker zu verfolgen. Samstag und Sonntag startet dann jeweils ab 12 Uhr die Live-Übertragung.

Übertragung am Samstag:

Übertragung am Sonntag:

Die Crewliste

Die Überlinger mit Steffen Hessberger starteten mit Rang zwei und sind nach dem ersten Tag 21.© SAILING ENERGY

Alter Schwede! Die Match Race Legende Björn Hansen liegt auf Platz zwei. © SAILING ENERGY

Kreuzkurs nahe unter Land. © SAILING ENERGY

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.
Spenden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sicherheitsfrage (SPAM-Schutz): *