Santander Olympia Trials: Erstkontakt mit Tornado, Spitfire, Hobie 16, Viper

"Stimmung gegen 16 Fußer"

Viper unter Gennaker. "Die 16 Fuß Kats sind keine große Herausforderung". © ISAF

Am zweiten Tag der Olympia Trials in Santander sind wir mit dem Tornado gesegelt. Super Bedingungen, mittel-starker West- bis Nordwest-Wind mit bis zu 15kn, nur die Temperaturen lassen zu wünschen übrig (9°C beim Auslaufen). Im Laufe des Tages bricht die Wolkendecke teilweise auf.

Wir wussten schon vorher: das wird ein Tornado-Tag. Wie auf Schienen fahren wir den Up- and Downkurs ab. Die Größe des Riggs stellt uns vor keine größeren Probleme. Wir sind wahnsinnig schnell unterwegs, Roland und Nahid sind auf dem zweiten Tornado mit uns auf dem Kurs.

Henriette hat mich dann auch mal ans Steuer gelassen, leider musste ich es nach einer Runde schnell wieder abgeben, weil die Vorschot für sie zu anstrengend wurde. Das zeigt auch wieder das vielleicht größte Problem des Tornados. Die Rollen scheinen sehr klar verteilt, der Kraftaufwand ist für eine Frau zu groß auf der Vorschoterposition.

SpitfireS: "Besser als der erste Eindruck." © ISAF

Man könnte aber dagegen halten, dass olympische Segler sich die nötige Kraft aneignen würden/könnten/müssten. Wir waren begeistert und hatten wirklich kein Problem mit dem Handling des Bootes.

Spitfire: Ein kleiner Schock für uns als wir vom großen Tornado auf den sehr viel kleineren Spitfire wechseln müssen. Dieser Eindruck wird verstärkt als wir feststellen,  dass der Spitfire bei einem Neupreis von 16.000€, keine Selbstwende Fock hat und im Gegensatz zu der Viper (14.000€) und dem Nacra F16 (14.000€) dann auch noch mehr kostet.

Das Deckslayout scheint auch noch nicht sehr ausgereift, das Cunningham kann nicht aus dem Trapez bedient werden und der Rest der Schoten fliegt kreuz und quer auf dem Trampolin herum. Die seglerischen Fähigkeiten des Spitfire sind aber definitiv besser als dieser erste Eindruck. Mit viel Volumen im vorderen Rumpfdrittel können wir ihn Up- and Downwind ganz gut trietzen und nach ein paar Minuten sind wir wieder schnell unterwegs. Aber trotzdem sind wir nicht ganz zufrieden, insgesamt eher enttäuschend.

Nacra17: "Hochgejubelt, und ohne negative Reaktionen von den Seglern." © ISAF

Hobie 16: Ich brauche nicht viele Worte zu verlieren. Der Hobie 16 ist und bleibt ein Beach-Cat mit einem großen Ausbildungswert, aber er ist definitiv keine olympische Herausforderung.

Viper: Wie mit allen anderen 16-Fuß Schiffen, sind wir schnell im Takt. Dazu kommt ein aufgeräumtes Cockpit und schnelle Segel. Es macht einfach Spaß bei diesen, zugegebenermaßen sehr perfekten Windbedingungen. Nach kurzer Zeit wollen wir uns schon mit dem zweiten Team auf der Viper vergleichen. In allen Belangen sind wir nicht wirklich gefordert aber haben unendlich viel Spaß.

Dennoch scheint die Stimmung hier im Moment gegen alle 16-Füßer zu gehen. Fehlende physische Belastung und seglerische Herausforderung sind die Gründe. Der Tornado scheint sich nicht erst seit heute als echte Alternative zum hochgejubelten Nacra 17 (es gibt keine negative Reaktionen von den Seglern) aufzudrängen.

Morgen werden wir die erste Testrunde mit dem Hobie Tiger abschließen, wir hoffen das der einzige 18-Füßer im Programm noch einige (positive) Überraschungen für uns bereithält.

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Maximilian Said

... berichtete direkt von den Trials der neuen Olympia-Klassen für 2016 aus Santander/ESP. Max segelt seit drei Jahren im internationalen F18 Regattazirkus und gehört zum deutschem Nachwuchs mit Perspektive, vielleicht sogar mit Kampagnen Ambitionen.
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109 Kommentare zu „Santander Olympia Trials: Erstkontakt mit Tornado, Spitfire, Hobie 16, Viper“

  1. avatar Tom sagt:

    Glaubt man Maximilian, besteht die olympische Herausforderung nicht darin, bei den Regatten schnell und taktisch klug zu segeln, sondern darin, ein möglichst schwer zu handhabendes Boot zu bewegen. Konsequenterweise sollten die Sprinter um Usain Bolt in Birkenstock Schlappen starten, die Surfer auf einer Needle mit 70 Liter Volumen und das olympische Tennisturnier wird mit beschichteten Bratpfannen ausgetragen.

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    • avatar uli_s sagt:

      Auf so einem fetten Teil schnell zu segeln, läßt wohl niemand kalt. Darin dürfte auch das Kalkül des Roland Gäblers liegen.

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    • avatar Maximilian Said sagt:

      Glaubt man Maximilian, besteht die olympische Herausforderung nicht darin, bei den Regatten schnell und taktisch klug zu segeln, sondern darin, ein möglichst schwer zu handhabendes Boot zu bewegen. Konsequenterweise sollten die Sprinter um Usain Bolt in Birkenstock Schlappen starten, die Surfer auf einer Needle mit 70 Liter Volumen und das olympische Tennisturnier wird mit beschichteten Bratpfannen ausgetragen.

      Um euch ein Gefühl über die Testumstände zu geben, beschreibe ich eigentlich immer die äußeren Bedingungen jeder Session. Auch auf den Evaluationsformulare die wir für jedes Boot einzelnd ausfüllen sollen, müssen wir Angaben zu den Bedingungen machen. Es ist also richtig das meine Kommentare / Eindrücke unter bestimmten Bedingungen gewonnen werden, das muss aber keineswegs ein limitierender Faktor in der Evaluation sein. Mittlere Winde sind zum Beispiel mindestens eben so anstrengend zu segeln wie starke Winde, weil die Schotarbeit und auch die Arbeit an den Trimmeinrichtungen sehr hoch ist.

      Wir haben hier eine Spanne von Testern die vom blutigem Einsteiger bis zum erfahrenen Olympionik reicht. Wenn also diese rund 25 Segler geschlossen eine Meinung vertreten, und zwar die das die 16Fuß Schiffe sehr schön zu segeln sind aber darüberhinaus aber keinen weiteren Reiz bieten dann kann man das schon als Trend bezeichnen. Ein olympisches Schiff sollte einen Reiz haben, damit die Athleten 200 Tage im Jahr nach den Grenzen oder der Perfektion einer Technik suchen können. Dazu gehört auch ein physischer Einsatz, der übrigens schon im Wort “Athlet” steckt. Falls du im Bereich des olympischen Segelns (und speziell bei den Katamaranen) andere Erfahrungen gemacht haben solltest kannst du mir gerne eine Email schreiben, ich werde diese dann an die ISAF weitergeben, denn diese Evaluation lebt von den Erfahrungen der Segler.

      Übrigens ist das hier alles nur meine Meinung, freu mich aber wenn ihr nachfragt. Eventuell ist “Herausforderung” missverständlich, ich beziehe mich hier immer auf den englischen Ausdruck “Challenge” der hier unten momentan viel benutzt wird.

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  2. avatar Kala sagt:

    Hallo SegelReporter, gibt es denn auch einen “Spion” bei den Skiffs?

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    • avatar Christian sagt:

      Die schweizerische Seglerin Nathalie Keller berichtet u.a. das hier aus Santander:

      “Evaluation day 4

      Einen Morgen lang mussten wir uns an Land unterhalten, weil der Wind fehlte. Bei den Skiffs wurde eine kleine Diskussionsrunde organisiert, in der man jedes Boot genau unter die Lupe nahm und jedes Team einen Kommentar abgeben konnte. Für jedes Boot, welches wir am Tag segeln, müssen wir einen Evaluations-Fragebogen ausfüllen. Diese Fragebögen werden vom Evaluation Panel ausgewertet und in einen Bericht eingefügt. Am Schluss werden die MNAs (Member National Authorities, also die einzelnen Länder) die endgültige Entscheidung treffen.

      Fürs geduldige Warten wurden wir definitiv belohnt. Am Nachmittag konnten wir auch noch die letzten Boote testen, bei 10-15 Knoten und Sonnenschein. Die Aura ist ein Boot von Ovington, neu konstruiert für diese Evaluation. Die Ausleger, der Mast und der Baum sind aus Karbon, somit ist das Boot sehr leicht. Es ist auch nicht extrem schwierig zu segeln, aber wenn man die Grossschot verliert, dann kentert man, wie bei jedem anderen Skiff auch. Das Problem bei einer gekenterter Aura ist, dass sie keinen “Rand” hat, auf den man draufstehen kann um aufs Schwert zu kommen. Die Aura geht (aufrecht) sehr speziell durchs Wasser. Kleine Wellen werden nicht
      “durchschnitten”, sondern das ganze Boot klatscht von Welle zu Welle.

      Die Bootsreihenfolge geht nun wieder von vorne los und der Mackay FX hat sich heute sehr stabil und einfach angefühlt. Mit unseren 115 kg sind wir aber an der unteren Gewichtslimite für dieses Boot. Einige FX haben sich später den spanischen 49er’s angeschlossen, die Frauen war nur ein bisschen langsamer.

      Weil’s so gute Bedingungen waren, blieben viele noch auf dem Wasser. So verschlug es mich noch einmal auf den RS900. Ich hatte somit einen direkten Vergleich mit dem FX, beide haben Wings und sind sehr stabil zu segeln. Beim RS900 ist mir die Qualität des Bootes aufgefallen. Die ganze Schale wirkt weich und zerbrechlich.

      Als Skiff Crew muss man definitiv top fit sein und auch mal einige blauen Flecken verkraften können. Es macht aber echt Spass die sehr unter-schiedlichen Boote hier zu testen. Auf der ISAF Website gibt’s auch noch einige Fotos. “

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  3. avatar Christian sagt:

    @Maximilian: Spätestens ab 18 kn Wind ist der Viper eine echte Herausforderung 😉 Try it out!

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    • avatar Matt sagt:

      …ab 18 Knoten entwickelt ganz sicher jedes der Testboote eine Art “Eigenleben” ;-).

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      • avatar Christian sagt:

        ja, aber in unterschiedlichem Ausmaß. Es geht bei den Trials ja nicht ums Grobe &Ganze, sondern durchaus um Feinheiten. Der Viper ist allein durch geringe Größe und Gewicht wesentlich agiler als der Tornado – um nicht zu sagen giftig bei viel Wind.

        Riesigen Spaß machen in jedem Fall beide Boote.

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  4. avatar Ketzer sagt:

    Könnte es evtl. darauf hinauslaufen, dass die Entscheidung aus rein politischem Interesse für ein Boot fallen wird, was klare Alleinstellungsmerkmale hat? Damit sind Viper, Nacra F16 und Spitfire raus, weil damit ein Hersteller von Booten derselben Größe raus wäre?

    Der Nacra F17 hat tolle Alleinstellungsmerkmale und definitiv das modernste Konzept. Dass das größte Boot (Tornado) am schnellsten segelt liegt nicht am Entwurf. Tiger und HC16 sind nicht “innovativ” und neu.

    Tippe damit jetzt auf den Nacra F17.

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    • avatar uli_s sagt:

      Tippe auf den Tornado. Denn je größer der Kat, desto größer die H e r a u s f o r d e r u ng. 😉

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      • avatar Ketzer sagt:

        Wenn der T rausfliegt, wäre das endlich mal eine klare Aussage gegen das blöde Vorurteil, dass es auf die Größe ankommt. Ich kann’s nicht mehr hören… 😉

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  5. avatar Holger sagt:

    Immerhin ist GER mit 3 Seglern plus Sportdirektorin (sowie auch deutschen Klassenvertretern) dort in Santander gut vertreten und hat mehr Beobachter / Aktive dabei als andere Nationen. Denke das ist auch standesgemäß und richtig so, denn nach GBR hat GER sicher in Europa die zweitgrößte Klassenvielfalt und Gesamtaktivität usw.
    und für 2016 ist man auf viel besserem Weg als wir es hier in GER die letzen 15 Jahre waren.
    Für Skiff Women hat GER beste Optionen und im 29er nahezu 50% Mädchenanteil in der Skiff Nachwuchsklasse (egal was auch immer dann die Olympiaklasse wird) die wächst und wächst…. und hier werden sich viel mehr Teams für eine Kampagne für 2016 finden als für den sehr schwer zu besetzenden Sektor Cat Mixed
    Mal schauen was aus Santander an Infos zu Skiff Women Bereich kommt……
    und um die Frage vorweg zu beantworten: nein – ich werde nicht Cat Mixed mit Meike segeln
    2 Rümpfer ist nicht mein Ding

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  6. avatar Dominic sagt:

    Danke für den ehrlichen Bericht. Es ist spannend zu lesen das der alte Tornado offensichtlich doch das anspruchsvollste Boot bleibt. Die Weiterentwicklung mit Carbon und Genacker hatte ich früher albern gefunden. jetzt muss ich sagen reizt mich der Tornado doch wieder irgendwie.
    Was ich nicht genau verstehe, was ist der Unterschied zwischen diesem Exploder und dem andern Tornado.
    Bin gespannt wer’s wird.

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  7. avatar Carlo Backhausen sagt:

    Ich frage Maximilian Saic: Was darf ich unter “olympische Herausforderung” zu verstehen ?

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    • avatar Carlo Backhausen sagt:

      Auf die anonym gestellte Frage will ich ausnahmsweise antworten:
      Weiter oben steht in einem Beitrag von Maximilian Said:
      Zitat: “Hobie 16: Ich brauche nicht viele Worte zu verlieren. Der Hobie 16
      ist und bleibt ein Beach-Cat mit einem großen Ausbildungswert, aber er
      ist definitiv keine olympische Herausforderung.”
      Deshalb fragte ich den Said, was eine “olympische Herausforderung” sei.
      Die Antwort darauf wäre interessant; aber der Mann hat keine.
      Carlo

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      • avatar Tom sagt:

        Offensichtlich sind die Segler der Ansicht, die 16 Fuss Boote seien zu perfekt für Olympia. Dies ist zunächst als ein Kompliment an die Hersteller zu sehen. Dieser Logik folgend sollte der HC16 mit Spi das Olympiaboot werden, da kaum ein anderer Kat derart zickig ist, wenn man schnell sein will. Dagegen ist ein Tornado ein ruhiges, träges Floss. Aber wie kann man allen Ernstes Boote mit der Begründung ablehnen, dass sie schön zu segeln sind??? Besteht die olympische Herausforderung etwa darin, sich möglichst viel mit suboptimalen Material zu quälen? Mir ist nicht bekannt, dass irgendeine andere olympische Disziplin ihre Sportgeräte nach diesen Kriterien auswählt. Ob bei den Sommer- oder Winterspielen: in den technischen Disziplinen wird ausnahmslos Top-Material eingesetzt. Oder hat schon mal Jemand gehört, dass z.B die Langläufer ihre Ski mit “athletisch anspruchsvollem” Wachs präparieren? Oder die die Bobfahrer “athletisch anspruchsvolle” Schlitten bewegen? Entscheidend ist, dass die Sportgeräte optimal funktionieren. Und das scheint lt. Maximilians Aussage ausschliesslich bei den F16 Schiffen der Fall zu sein.

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  8. avatar Eule sagt:

    Bitte nicht antworten! Der Kerl provoziert im Zweifelsfall mit allen Mitteln und ist glatt in der Lage, die Diskussion hier zu sprengen.
    Ansonsten Danke für die tollen Berichte!! Bin auf das Ergebnis auch schon sehr gespannt.

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    • avatar Uwe (Finn) sagt:

      Carlo Backhausen ist immerhin zweifacher Europameister im Hobie-Cat.

      Wieviele Titel hat denn Eule ersegelt ?

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      • avatar Andreas Ju sagt:

        @ Uwe (Finn): Ehre wem Ehre gebührt. Und 1980 und 1981 einmal Hobie 14 Europameister gewesen zu sein, also kurz nach dem Krieg, ist sicherlich eine ganz tolle Leistung. Gibt Carlos Meinung in dieser Diskussion qua seglerischer Erfolge aber nun wirklich nicht mehr Gewicht als der von anderen.

        Abgesehen davon finde ich, dass Carlo hier mit seiner “olympischen Herausforderung” gewaltig nervt. Und ich darf das sagen, da mit Jahrgang ’63 definitiv keiner der von ihm pauschal abgewatschten “Kinder”, die seiner Meinung nach eh’ nur Quatsch erzählen

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  9. avatar Andreas Ju. sagt:

    Interessant zu lesen, dass hier auch “blutige Einsteiger” testen.

    Ausgehend von der Annahme, dass damit keine Anfänger sondern potenzielle Umsteiger gemeint sind: Macht es wirklich Sinn, einen talentierten Motorradfahrer zum Autotester zu machen, einen Rennrodler zum Skitester, einen Whiskey-Kenner zum Weinverkoster, einen PC-User zum Tester neuer Macs?

    Habe selbst ein paar wenige Talente und melde mich hiermit für alles andere an (Spaß und/oder Geld vorausgesetzt)

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    • avatar uli_s sagt:

      “…Blutige Anfänger…”

      Vermutlich liegt es an dem bescheuerten Mixed-Crew-Dogma, das fern jeder Realität ist und einen Keil zw. funktionierende Männer-Teams treibt.

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  10. avatar Carlo Backhausen sagt:

    Maximilian Said ist nicht in der Lage, den Ausdruck “olympische Herausforderung”
    mit Inhalt zu füllen; hinter der Null-Nummer verbirgt sich heiße Luft.

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    • avatar Dominic sagt:

      Hallo Carlo,

      Ich verstehe Deine Aufregung. Wäre ich ein Topsegler und meine Klasse würde so verschmäht werden, da möchte ich dann auch auf dem Putz hauen. Ich mag den Hobby 16 auch sehr. Welcher Catsegler ist nicht schon auf diesem gesegelt. Für Olympia, ist meine Meinung, sind 16 Fuß einfach zu klein. Nicht wegen der Herausforderung, aber zb für meine Körpergröße ist ein 16 wirklich unangenehm zu Segeln. Zum einen sehr eng, und bei wenig Wind komme ich kaum noch vom Fleck.
      Also sei nicht sauer, ich glaube die Tornados haben auch viel aushalten müssen so wie ihr Schiff als Museum beschrieben wurde.

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      • avatar Carlo Backhausen sagt:

        Dominic, ich bin vollkommen unaufgeregt. Ich möchte nur eine saubere Debatte,
        daher meine Frage an den Tester, was er unter dem Zitat versteht. Kann der nicht
        antworten, hat seine Meinung zu den von ihm getesteten Schiffen wenig Wert.

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        • avatar WuffWuff sagt:

          Wenn du ne saubere Debatte willst, dann schau dir mal deinen Ton an.
          Auf solche Sprüche würde ich aus Prinzip als Autor nicht antworten.
          Das hier ist redaktionelle Arbeit und ganz klar eine persönliche Meinung, jedem steht es frei eine andere zu haben und die ISAF wird sicher auch noch einmal eine dritte haben.
          Als solche (eine Meinung) ist sie hier auch dargestellt.
          Diskussion ist wünschenswert, aber den Autor als “Nullnummer” zu bezeichnen, nur weil dir seine Meinung zum 16er nicht passt ist unprofessionell und schlicht dämlich.
          Ps.: Hobie 16 ein Beach-Cat

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      • avatar Mitschnacker sagt:

        @Dominic schön geschrieben: Hobby 16 passt genau.. schönes Hobby Boot
        für Strand und Urlaub und so…. dafür isses gemacht und damit kann man rumrutschen
        aber mehr ja wohl wirklich nicht

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        • avatar Dominic sagt:

          Mitschnacker: ja, vielleicht. Aber Fakt ist, ob Hobby 16 oder Ac 45. Die Taktik und die Regattakenntnis ist immer die gleiche. Also ich respektiere auf jeden Fall die Meinung von Carlo. Und es ist doch wohl menschlich wenn mann mehr als sauer reagiert, das seine eigene Klasse nicht die Herausforderung sein soll. Den das ist ist sie, wenn auch im kleineren Format.
          Insofern finde ich die Diskussion hier sehr gut, und es macht Mir echt Spass das so rege mitgeredet wird.

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          • avatar Skiffsegler sagt:

            Es geht hier ja nicht darum, dass der Hobie keine Herausforderung sein soll, sondern darum ob er als Olympiaklasse geeignet ist…also finde ich, dass Carlo sich nicht so anstellen muss.

            Guckt man sich mal die aktuellen olympischen Bootsklassen an, fällt einem auf, dass alle in einer Hinsicht besonders anspruchsvoll sind und deshalb einen besonderen Reiz für Segler, die professionell das Optimum rausholen wollen, haben:

            Laser/Laser Radial –> riesige Felder, minimale Unterschiede, taktische und strategische Fehler führen automatisch zur Niederlage

            Starboot –> Traditionsklasse, höchste Promi-Faktor, sensibles Schiff, dass sehr anspruchsvoll zu segeln ist

            470er –> ausgesprochen komplexes Boot, hohe technisch Anforderungen

            RSX –> einzige Surf-Disziplin, höchste physische Anforderungen

            49er –> High-performance und one-design, anspruchsvolles Bootshandling, physisch Anspruchsvoll

            Damen Match-race lasse ich mal aus, das find ich nicht so toll, ist ja eh bald wieder weg und die Vorzüge des Finns wurden hier auch schon so oft in irgendwelchen Kommentaren dargelegt, dass es wohl jeder begriffen haben sollte 😉

            In diese Liste von Bootsklassen passt der Hobie einfach nicht rein!!! …schon vom athletischen Anspruch(den doch alle Klassen haben) und von der Zielgruppe, für die das Boot konstruiert ist.
            Das weiß jeder und da muss man sich auch nicht angegriffen fühlen, wenn das mal jemand ausspricht.

            Es heult ja auch niemand, weil das Folkeboot nicht als Kielboot olympisch wird…
            Das ist genau das gleiche: es ist sicher anspruchsvolles Segeln und es fährt nicht jeder vorne mit, weil an der Spitze auf hohem Niveau gesegelt wird.
            Aber es ist einfach keine potentielle Olympiaklasse!

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      • avatar Tom sagt:

        Als ehemaliger HC16 Spi! Segler erlaube ich mir zu behaupten, dass kaum ein Hobie Segler, der hier mitdebattiert, auf Erfahrungen mit diesen Rigg zurückgreifen kann. Spektakulärer als mit einem Tornado werden die Regatten mit diesem Rigg allemal, weil die Anzahl der Downwind-Saltos bei Starkwind erheblich höher sein dürfte. Was m.E, dennoch gegen den HC16 spricht, ist der Umstand, dass er mit Spi bei Leichtwind noch langsamer ist, als mit dem klassischen Rigg. Hier können die modernen Schiffe eine deutlich breiteres Band an Windstärken nutzen. Und das übliche HC16 Schwachwind- Getrödel brauchen bei Olympia weder die Medien, noch die Segler.

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        • avatar Dominic sagt:

          Tom :
          Spektakulärer als ein Tornado allemal?? Das ist jetzt mal wirklich hübsche Aussage. Zum einen weiß ich nicht warum ich eine Überschlag Super finden soll. ( außer vielleicht für Zuschauer die auch andere Sportunfälle toll finden) zum anderen HC 16 downwind gegen Tornado Downwind… Sorry fehlen mir die Worte bzgl. ” allemal”

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  11. avatar Kristof sagt:

    Ich hätte da mal eine Verständnisfrage: Segeln da in Santander nur Testsegler, oder bekommt man da auch “vorgesegelt”, quasi als Show. Auf mindestens jedem zweiten Tornado-Foto, das z.Zt. so durch’s Netz schwirrt, sieht man nämlich Familie Gäbler an Bord. Die gehören doch nicht zu den Testseglern, oder?

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    • avatar Marc sagt:

      so wie ich es verstanden habe sind auch die Hersteller bzw. ähm Förderer(kann man so Fam. Gäbler bezeichnen?) des Bootsvorschlages dabei um die Testsegler in die Boote einzuweisen.

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  12. avatar Lionel Hutz sagt:

    Carlo Backhausen… das ist doch der polemische Wichtigtuer/ Scherzkeks aus dem Yacht- Forum! Wenn einer weiß, was “heiße Luft” ist, dann der! Weitermachen, Max, es ist interessant zu lesen, was bei den Trials abgeht und auf alle Fälle besser, als hier im Büro zu versauern..!

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  13. avatar Carlo Backhausen sagt:

    Ich werde das Gefühl nicht los, hier diskutieren Kinder. Immerhin hat eins
    der Kinder von OLYMPISCHER HERAUSFORDERUNG gesprochen. Freilich
    kann es nicht erklären, was das ist. Es muss Etwas sein, das es nur bei den
    Olympischen Spielen gibt.

    Mir ist bekannt, dass die ISAF-Forderung, die Schiffe mit teilbaren Masten
    zu liefern, nur von Hobie erfüllt wurde. Für den Rest der Schiffe ist das ein
    KO-Kriterium.

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    • avatar Martin sagt:

      Im Artikel zum Nacra 17 steht, dass dieser einen teilbaren Carbonmast hat.
      Evtl. antwortet Max nicht, da er ja mit testen beschäftig ist.

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    • Es geht ja auch nicht um Senioren Schiffe!

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    • avatar Dominic sagt:

      Carlo,
      Jetzt wird’s langsam mir etwas zuviel. Ich finde gut wenn mann eine Meinung hat und auch lauter ist. Aber jetzt wirst du unsportlich. solltest Du wirklich so ein Superduper 16 Segler sein, machst gerade keine gute Figur für Deine Klasse

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    • avatar Olli sagt:

      Nicht Kinder diskutieren hier, sondern Segler. Das mag ungewohnt sein, wenn man sich sonst im Yacht-Forum breit macht.
      Im Übrigen halte ich den Vergleich mit Kindern für etwas despektierlich. Auch wenn Kinder gewisse Dinge besser können mögen, als Erwachsene, so ist es sicher nicht das Diskutieren.

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  14. Warum haben die Windsurfer nur auf RS:X umgestellt?
    Wenn der Hobie16 olympisch würde, dann sollte auch zum
    Gesamtbild passend der Windglider das RS:X Board ersetzen!

    Hobie16 olympisch, alter!!! Das geht nicht, mann!!!
    Da kommt man selbst drauf, ist nicht so schwer!!!

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    • avatar Irony sagt:

      …und für den America’s Cup könnte man wieder die guten alten 12er nehmen. 😉 😉 😉

      Im Ernst, Carlo: Mag ja sein, dass der Hobie einen Vorteil hat, weil der Mast teilbar ist. Aber ist Dir schon mal aufgefallen, dass die Rümpfe total krumm sind?

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      • avatar Andreas Ju sagt:

        Vorweg: ich finde den HC 16 auch nicht richtig als olympische Klasse. Was aber bei diesen Diskussionen irritiert ist die Ansammlung von Vorurteilen und Halbwissen. Sicherlich hat von allen hier kaum jemand mal auf einem HC 16 gesessen, dennoch eine ganz fete Meinung dazu.

        So ist der Mast eines HC 16 nicht teilbar, obwohl das hier viele der Checker schreiben. Habe selber HC 16 und F18 gesegelt und bei wenig Wind und Patschwelle ist der 16er echt ne Gurke. Aber damit bei Puste im Doppeltrapez einen guten Flieger zu fahren, ist weitaus anspruchsvoller als mit einem F18. Dennoch ist ein F18 medial viel besser fuer sowas wie Olympia.

        Musste mal gesagt werden, weil ich jahrelang erlebt hatte, wie andere Segler ziemlich arro auf die 16er geschaut haben als haetten die soviel Ahnung vom Regattieren wie Plattbodensegler. Hatte das aus dem Laser kommend uebrigens auch gedacht. Bis zur ersten Regatta bei 25 Knoten. Seitdem weiss ich, dass das Wasser in Steinhude nicht lecker schmeckt.

        Und da Carlo hier offenbar als Diagnose oder Symbol fuer die ganze Klasse herhalten muss: Bei den ernsthaften HC16- Seglern kennt ihn niemand!

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        • avatar Uwe (Finn) sagt:

          Andreas Ju: “Und da Carlo hier offenbar als Diagnose oder Symbol fuer die ganze Klasse herhalten muss: Bei den ernsthaften HC16- Seglern kennt ihn niemand!”

          Wenn bei den Hobies niemand den Mitbegründer der Hobie-Klassenvereinigung kennt, dann ist das traurig !!!

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          • ja, laut hobie hp war er einer von 40 gründungsmitgliedern
            aber jetzt bin ich raus aus diesem albernen firlefanz
            gewisse leute hier sollten mal wieder aufs wasser oder zumindest auf ihre alte
            oder einfach mal—> ach leckt mich doch…

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        • avatar uli_s sagt:

          Auch wenn der HC16 seine Verdienste und sogar Reize (seglerisch) hat, wäre es doch geradezu absurd den ältesten und langsamsten Kat im Feld zu wählen.

          Das kann ich mir nur als Zugeständnis an den Austragungsort vorstellen, da es in BRA eine recht große und aktive Hobie-Flotte geben soll. Und wenn es so kommen wird, davon geht die Welt nicht unter. Dann wird er für die nächste Olympiade eben wieder ausgemustert.

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        • avatar Tom sagt:

          Wer schon mal einen HC16 Spi bei 20 Knoten Wind gesegelt hat, darf hier mitreden. Wem diese Erfahrung fehlt: einfach mal still sein.

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    • avatar Thomas sagt:

      Der Windglider ist mit seinem ellenlangen Gabelbaum, seinem sturen Geradeauslauf und seiner Neigung, sich bei viel Wind auf die Kante zu stellen, sicherlich die grössere athletische Herausforderung als der RSX. Das Surfmaterial ist ein gutes Beispiel, dass es offenbar eben nicht auf die “athletische Herausforderung” ankommt, sondern darauf, über ein ein ergonomisch aktuelles Board zu verfügen, mit dem der Surfer mit möglichst wenig Anstrengung möglichst schnell um die Tonnen segeln kann.

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  15. avatar Skiffsegler sagt:

    Hobie 16 olympisch ist etwa so, als wenn man den 470er durch den Piraten ersetzen würde 😉

    Als lustiger Spruch bei ein paar Bier nach dem Segeln mag das mal gut ankommen, aber niemand, der normal denkt, meint das ernst.

    Wie wir alle wissen denkt man bei der ISAF nicht immer normal, also ist es nicht unmöglich, aber wirklich wollen tut das kaum einer.

    Ich bin mir sicher, dass auch die Mehrheit der Hobie 16 Segler das nicht will! …durch die Professionalität und den Druck, der in olympischen Klassen herrscht, würde die bekannte lockere Stimmung und das Gefühl unter gleichgesinnten zu sein verloren gehen.

    Sportler mit olympischen Ambitionen sind nämlich mal ganz anders drauf als die Mehrheit der heutigen Hobie-Segler und haben ne andere Einstellung zu ihrem Sport, da muss man sich nichts vormachen.

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  16. avatar Martin sagt:

    Hallo zusammen, ich will mich auch mal dazu aüßern, es ist hier ja mal wieder eine heiße Debatte zu Stande gekommen. Was ich allerdings nicht nachvollziehen kann, ist die Beschreibung der Herausforderung.
    Bis jetzt wurden alle Boote bei fast optimalen Bedinungen gesegelt und ich weiß nicht ob es wichtig ist, das es eine Herausforderung ein Boot zu segeln was für eine Mixcrew immer grenzwertig ist. Ich finde folgende Punkte sollten hierbei berücksichtigt werden:
    – das Boot sollte gut handelbar sein
    – ein aufgeräumtes Layout besitzen
    -vom Trapez aus zu trimmen sein
    -dem Trend der Technik entsprechen sein
    -gut zu segeln sein, was für mich nicht bedeutet mit einer Gurke unterwegs zu sein.
    Wenn ein Boot auf dem Wasser gut zu beherrschen ist, dem heutigen Speed und Technikstand entspricht dann besteht für mich die Herausforderung, die Crew mit dem Boot eins werden zu lassen. Je besser sich ein Boot von Anfang ansegeln läßt um so schneller kann sich die Crew um den Feinschliff beim Trimm kümmern und das zusammen Spiel trainieren und an der Taktik arbeiten. Das ist für mich die Herausforderung, so schnell wie möglich an das gesteckte Ziel zu kommen und nicht erst mit geschwellter Brust von einem Boot zu kommen und zu sagen, der Zicke habe ich es heute gezeigt.
    Weiterhin kann bei viel oder guten Wind jeder segeln und ein Boot ist bei optimalen Bedinungen fast immer gut zu segeln, aber wie gut segelt das Boot bei Schwachwind. In der Regel trennt sich das die Spreu vom Weizen…….
    Weiter so, ich bin gespannt was bei der Entscheidung raus kommt, ich vermute es wird ein politische Entscheidung…..

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    • avatar Dominic sagt:

      Ja was ist den dann Dein Favorit?

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      • avatar Martin sagt:

        Hallo Dominic, ich habe selber eine Viper F16 und einen 26 Fuß Open Bridge Cat. Tendenziell würde ich auf den Nacra F17 tippen, da ich selber ja Catsegler bin und zu den anderen Booten mir die Erfahrung fehlt. Wenn es ein F18 oder F16 wird, ist das nicht gut für die Weiterentwicklung der Klassen, da wir es hier mit einer Entscheidung zu tun haben, die Werft abhänig ist. Ich tendiere nicht zu älteren Bootstypen, da ich der Meinung bin, das durch neue Konzepte der Segelsport aktaktiver bleibt.

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  17. avatar Frank sagt:

    Weiß jemand, woher die Preisangaben der Boote im Artikel von Maximilian Said stammen.
    Die Viper kostet beim einzigen Händler in Deutschland Sven Lindstädt jedenfalls 19.660 Euro und nicht 14.000 Euro, wie im Artikel behauptet. Extras wie höhenverstellbare Trapeze, Carbonpinne etc. treiben den Preis weiter in die Höhe.
    Der Nacra F16 kostet mit „Race Package“ 19.250 Euro. Ebenfalls ein deutlicher Unterschied zu den angeblichen 14.000 Euro.
    Versuchen die Werften hier etwa mit Rückendeckung der ISAF die Anschaffungskosten der Boote zu verniedlichen?

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    • avatar Martin sagt:

      … das mit den 14000 EUR für Viper oder Nacra F16 glaube ich nicht……, wenn kein Wind ist und der Tag lang wird, sinken wahrscheinlich von Mund zu Mund die Preise der Boote. Wenn die beiden Boot nur 14000 EUR kosten, dann wahrscheinlich bei einer Abnahme von 50 Stück……., oder nach dem Motto, nimm 20 und eins umsonst……

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    • avatar John sagt:

      Bekommen Vereine etc nicht Boote ohne Mwst?

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      • avatar Christian sagt:

        nein. Nur kommerzielle Unternehmen wie z.B. Segelschulen können die MwSt. als Vorsteuer geltend machen.

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        • avatar John sagt:

          Da das Sailing Team Germany ja ein kommerzielles Unternehmen ist, dürfte dem also nichts im Weg stehen.

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    • avatar Thomas sagt:

      Die Preise, die in Santander genannt werden, dürften Nettopreise sein. Zieht man vom Brutto- Listenpreis einer Viper in Deutschland die deutsche Mehrwertsteuer ab und berücksichtigt einen Rabatt für Kadersegler, scheinen die genannten Preise durchaus realistisch.

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  18. avatar Carlo Backhausen sagt:

    Jahrhundert-Ereignis

    Es liegt mir fern, mit Worten ein Schiff zu loben, das sein Lob mit dem Kauf von 115 000
    (einhundertfünfzehntausend) Stück vom Markt bekommen hat. Daran kann kein Kon-
    kurrent des Hobie ticken. Sie mögen sie sich noch so anstrengen und mit ihren überteu-
    erten Karbon-Teilen technische Überlegenheit demonstrieren. Die Hochleistung (Hoch-
    leistung) kommt beim Hobie immer noch aus einfachem und preiswertem GFK.

    Drei Anmerkungen zu Beiträgen hier. Als Hobie-Händler habe ich seinerzeit jährlich
    mehrere Hobie-Cat-16 mit teilbaren Masten verkauft, in der Regel für Segler mit Wohn-
    wagen, die das Schiff auf dem ziehenden Fahrzeug transportierten. Die zweite Anmer-
    kung betrifft das Segeln mit dem Schiff. Den Spinaker kann man vergessen. Ich war
    dabei, als fünf mit Spi ausgerüstete Boote im Mittelfeld einer deutschen Meisterschaft
    (auf der Ostsee) landeten. Auf dem Hobie trennt sich die Spreu vom Weizen bereits bei
    mittleren Winden. Darüber hinaus kann es zum Slalom-Kurs für die Segler kommen,
    wenn sie sich den Weg durch die Gekenterten bahnen. Nicht zu kentern (jaja, die Ba-
    nanenform bringt auch Schaukelei auf dem Raumschot-Kurs, die Wellen rauf und
    runter) ist dann die Devise; das Vermeiden schaffen nur die guten Segler. Und um
    die geht es bei Olympia. Um die Drei auf dem Treppchen – und um das Dabeisein
    natürlich.

    Drittens und Letztens:
    Ein Tester, der es nötig hat, die Konkurrenz des sehr preiswerten Hobie-16 (bei dem
    übrigens alle Extras [vom überflüssigen Spinaker weiß ich es nicht] im Paket enthal-
    ten sind) mit falschen, nach unten gedrückten Verkaufspreisen zu versehen, hat ver-
    spielt (der Mann ist mir bereits seit seiner Aussage “keine olympische Herausforderung”
    suspekt; das Gegenteil ist der Fall: ein Hobie stellt die höchsten Anforderungen an die
    Segler. Weil er ein Jahrhundert-Ereignis ist).

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 5 Daumen runter 54

    • avatar Uwe (Finn) sagt:

      Was kostet denn der Hobie 16 ?

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      • avatar Uwe (Finn) sagt:

        Hobie Cat 16 Club – 12.250,00 EUR

        Hobie Cat 16 LE Race – 13.390,00 EUR

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        • avatar Wilfried sagt:

          ich verstehe Eure Preisdiskussion nicht. Ich glaube wir sind uns alle einig, dass es nicht das Ziel ist eine Massenklasse zum Olympiaboot zu machen. Wenn das der Ansatz wäre bräuchte man keine Trials sondern nur Verkaufszahlen. Das die meisten Segler (und vielleicht auch Funktionäre) der Massenklassen froh sind nicht olympisch zu sein geht für mich aus auch aus den Diskussionen hier hervor. Das ein Klasse nicht Massenklasse wird, weil sie olympisch ist steht außer Frage. Beispiele wie Hobie und Laser zeigen das. Für eine Olympia-Kampagne ist die Frage ob das Boot nun 5.000 Euro mehr oder weniger kostet bei den Gesamtausgaben einer Kampagne völlig irrelevant.
          Was man aber sieht ist, dass es nicht mehr wie früher ist als die potentiellen Olympiateilnehmer frustriert aufgehört haben wenn ihre Bootsklasse nicht mehr olympisch war, sondern sich eine neue Olympiaklasse suchen und weitermachen. Dafür wird auch das Gewicht 20 Kilo auf- oder abtrainiert. Also egal welche Klassen hier ausgewählt werden es werden dieselben Segler eine Kampagne machen.
          Die Beherrschbarkeit für Neueinsteiger ist auf jeden Fall kein Thema. Nach Jahren des Trainings werden die alle das Boot beherrschen auch bei mehr Wind.

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          • avatar Uwe (Finn) sagt:

            Der Preis ist schon ein wichtiges Merkmal, da ja auch Segler aus den Schwellenländern an den Olympischen Spielen teilnehmen sollen, Es geht auch weniger um die Kosten einer Olympiakampagne sondern darum, dass eine Bootsklasse ( im Gegensatz zum Torbado) auch in den ärmeren Ländern Chancen hat, sich zu etablieren.
            Der Tornado ist doch gerade deswegen herausgeflogen, weil er als “exclusive, white and rich” gilt.

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          • avatar Dominic sagt:

            Hi Uwe,
            Dazu muss ich sagen. Wir haben in unserem Verein einer Mannschaft eine Olympiacampange vorgeschlagen. Und zwar damals im ” teueren” Starboot. Dazu ist zu sagen das die Bootskosten fast der kleinste Teil waren.
            ob ein Boot 10.000 oder 50.000 kostet ist total egal. Das meiste geht für Trainer, Reisen, Hotel, Reperaturen und letztendlich müssen die Segler auch noch bischen Tacshengeld haben.
            Also Bootspreis ist das kleinste.

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    • avatar Dominic sagt:

      Jetzt muss ich sagen Carlo hast Du wirklich Deine letzten Sympatien verspielt. Zuerst Leute hier runterputzen die Ihre Meinung schreiben, dann beleidigen, und jetzt auch noch von Jahrhundertereignissen schreiben.
      Mir tust leid das die Hobbyklasse von so einem Schreiber ins falsche Licht kommt. Hoffentlich gibts auch mal einen normalen Hobbysegler der hier schreibt und nicht so einen ausufernden Müll.

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      • avatar WB sagt:

        Hi Dominic,

        ich kann nur raten den Aufruf von Eule weiter oben zu beherzigen :

        “Bitte nicht antworten! Der Kerl provoziert im Zweifelsfall mit allen Mitteln und ist glatt in der Lage, die Diskussion hier zu sprengen….. ”

        Der durchgeknallte Opa ist in fast allen Segel-Foren bekannt wie ein bunter Hund. Im Yacht Forum hat er es tatsächlich geschafft mit geschätzten über 50.000 Threads und unzähligen Nicks das Multihull Forum von allen aktiven Multi Seglern zu befreien. Jetzt hat er da keinen mehr zum reiben und sucht eine neue Wirkungsstätte. Lies mal im YF was er so unter Napoleone, Illupodimare, Sevenseas, Bellamy, Makis Enefraga und was weis ich so von sich gegeben hat. Der Typ ist eine echte Geisel und resistent gegen jede Kritik. Wäre schade wenn diese tolle Plattform seinem polarisierendem Altersschwachsinn irgendwelche weiterreichende Beachtung bieten würde.

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        • avatar Skiffsegler sagt:

          Wer sich bei Facebook schon selbst als “Begnadeten Multihull-Segler mit XY Erfolgen” bezeichnet, muss schon ein deutlich gesteigertes Geltungsbedürfnis haben…

          Und die Praxis zeigt ja bekanntlich, dass gerade die ganz Großen unseres Sports sich eher in Bescheidenheit üben und sich selbst nicht mit Superlativen und Belobigungen preisen 😉

          Aber die Medizin ist ja schon weit fortgeschritten, vielleicht kann man auch das bald behandeln 😉

          Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 27 Daumen runter 1

        • avatar Dominic sagt:

          Okey, wb
          Jetzt hab ich’s auch bemerkt. der hat weder Ahnung noch kann er Segeln. Insofern ignorier ich diesen Denunzianten.
          Danke habe es zu spät bemerkt

          Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 17 Daumen runter 1

      • avatar Olli sagt:

        Dominic, das ist zwar ein Boot, daß auch/hauptsächlich als Hobby genutzt wird, schreibt sich aber Hobie, da der Typ Hobart hieß und Hobie genannt wurde. Was die Einschätzung von Herrn Backhausen angeht, so stimmen wir zu 100% überein.

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      • avatar Hobby-Regatteur sagt:

        Hobby baut Wohnwagen und Wohnmobile.

        Hobie baut Sportgeräte.

        Normale “Hobbysegler” lächeln ob der konsequent flaschen Schreibweise der Hobie-Werft.
        Entweder Dominic will mit seinem wiederholten “Hobby” provozieren, oder er schreibt über Katamarane, die er nicht aus eigener Erfahrung kennt…

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    • avatar uli_s sagt:

      Carlo, für diese Ikone ist Jahrhundertereignis viel zu kurz gegriffen!

      Er wird ja bereits ein halbes Jahrhundert verkauft. Deswegen darf und muß man die nächste Dimension besetzen: Der HOBIE 16 ist das JAHRTAUSENDEREIGNIS des Segelsports!!!

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    • avatar Andreas Ju sagt:

      Carlo. Du erweist der Hobie-Klasse mit diesem Wohnwagengequatsche von damals, deinen Rumgehacke auf der “olympischen Herausforderung” und “dabeisein ist alles” einen echten Bärendienst. UNd zwar eine ganze Bärenherde, wenn es jemals sowas geben sollte. Oder wirst du vielleicht in Wirklichkeit von den Viper-Jungs bezahlt?

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  19. avatar Carlo Backhausen sagt:

    Jahrtausend-Ereignis

    Werter ULI_S !

    Es ist mir gleichgültig, ob Sie Ihren Beitrag scherzhaft anlegten oder ob
    Sie den Nagel auf den Kopf zu treffen suchten; Fakt ist, Hobie-Cats gehen
    in ihr 45. (fünfundvierzigstes) Jahr. Sie haben zusammen mit dem Tor-
    nado (dem Schiff für die reiche weiße Rasse) Geburtstag. Tornados kön-
    nen von jeder Werft gebaut werden, die das möchte. Seine Zeichnungen
    sind frei gegeben. Und das unterscheidet sie vom Hobie, der seine Zeich-
    nungen nicht frei gibt. Das führte in früheren Jahren zum Streit mit
    der IYRU, einem Vorläufer der ISAF. Diese Organisation nahm an, dass
    ein Schiff, wenn es von mehreren Werften gebaut wird, seinen Verkaufs-
    preis halten und – wegen der Konkurrenz – nicht zu teuer wird. Welch ein
    Irrtum ! Hobie hielt die Preise und die Tornade-Preise kletterten in die
    Gegend der von Kiel-Yachten. Die ISAF schein den Irrtum korrigieren
    zu wollen, denn sie fragt nicht mehr nach der Freigabe der Zeichnungen.

    Wer Hobie sehen und hören möchte, mag hier rein schauen:
    http://www.youtube.com/watch?v=591fkce0bpQ&feature=endscreen&NR=1

    Auf exakt 8 Minuten und 52 Sekunden bin auch ich für eine Sekunde
    lang zu sehen: Am Strand von Wikiki auf Hawaii bei den ersten Welt-
    meisterschaften der Hobies 1973.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 2 Daumen runter 46

    • avatar Skiffsegler sagt:

      @ Carlo:

      “mit dem Tor nado (dem Schiff für die reiche weiße Rasse)” ??????????

      also so langsam reicht es doch mal oder??? Es gibt eine Grenze des guten Geschmacks, wusstest du das?

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      • avatar Uwe (Finn) sagt:

        @ Skiffsegler

        in der ISAF Verlautbarung über den Herauswurf des Tornado wurde sogar davon gesprochen, dass das Segeln ganz aus den Olympischen Spielen herausfliegen könne, da es als WHITE, RICH u. EXCLUSIVE gilt:

        “The International Olympic Committee has already sent ISAF a warning that sailing is at risk by cutting back the number of its Events. This decision increases the likelihood that the whole Sailing Regatta could be thrown out of the Games entirely, as some nations see it as white, rich and exclusive”

        http://www.mathran.nl/acat/node/4

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        • avatar Wilfried sagt:

          vielleicht ist mein Englisch zu schlecht. Da steht “sailing is at risk by cutting back the number of its Events” übersetzt “Segeln ist in der Gefahr dass die Anzahl ihrer Wettbewerbe reduziert wird”. da steht nichts von ganz rauswerfen des Segelns. Und weiter hinten steht auch nicht das es als Weiß, reich und exclusive gilt, sondern das es einige Länder als weiß … sehen. Bitte wenn schon Zitate übersetzen dann auch richtig.
          Mit diesem Argument könnte man auch die Winterolympiade ganz absagen. Oder den Marathonlauf weil er Afrikanisch dominiert wird.

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          • avatar Uwe (Finn) sagt:

            Wilfried übersetze doch bitte auch einmal:

            “This decision increases the likelihood that the whole Sailing Regatta could be thrown out of the Games entirely, as some nations see it as white, rich and exclusive”

            Like or Dislike: Daumen hoch 1 Daumen runter 5

          • avatar Wilfried sagt:

            hallo Uwe, der Link verweist auf die A-Kat-Homepage. Es ist hier auch nicht als Zitat des ISAF Councils gekennzeichnet und ist vermutlich auch kein solcher. Insofern spare ich mir weitere Kommentierungen.

            Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 5 Daumen runter 4

  20. avatar Carlo Backhausen sagt:

    @skiff-segler
    Weitblick ist nicht Ihre Sache, der Tellerrand begrenzt Ihren Blick.

    @Uwe (Finn)
    Wie ich sehe, sind Sie bestens informiert !

    Gibt es in diesem Forum einen Eigner/Administrator/Moderator ?
    Und wenn ja, wie heißt der ? Lässt der sich auch blicken und gibt
    Kommentare ?

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 1 Daumen runter 47

    • avatar Christian sagt:

      Herr Backhausen, wir kamen hier bisher sehr gut ohne Sie klar. Und würden das auch gerne weiterhin.

      Gehen Sie doch bitte wieder ins Yacht Forum. Oder noch besser: Machen Sie ne LAN-Party mit sich selber.

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      • avatar Dominic sagt:

        Ich schließe mich . Bitte Carlo, erweisen Sie wenigstens einen letzten Sportsgeist oder tun Sie zumindest echten Seglnern den Gefällen und schreiben Sie nichts mehr.
        Hier sind wirklich viele gute Meinungen die ich auch gerne lese und gerne diskutieren möchte.
        Ihr völlig komisches Geschreibe ist fehl am Platz

        Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 27 Daumen runter 2

  21. avatar Carlo Backhausen sagt:

    Maximilian Said’s Eingangsbeitrag scheint redigiert zu sein. Jedenfalls finde ich
    die Formulierung “olympische Herausforderung” nicht mehr. Wer ist hier Admi-
    nistrator und möchte dazu Stellung nehmen ?

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 0 Daumen runter 32

    • avatar John sagt:

      Das liegt dann aber an den Augen. Steht da nämlich noch.

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      • avatar Carlo Backhausen sagt:

        Ich meine freilich den zuvor von mir zitierte Phrase zum Hobie-16, den er
        dort als “keine olympische Herausforderung” bezeichnete. Ich kann da jetzt,
        wo der Satz nicht mehr dort steht, nicht mehr ran und genau zitieren, es
        geht nur als Gedächtnis-Protokoll.

        Nochmals meine Fragen an Alle:

        Gibt es hier einen Administrator ?
        Wie heißt der Administrator ?
        Hat der Administrator schon einmal in bereits veröffentlichten Text eingegriffen ?
        Hat der Administrator den von ihm gelöschten oder redigierten Text begründet ?

        Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 0 Daumen runter 36

        • avatar Wilfried sagt:

          und, was willste. den Admin verklagen??? Verlass doch einfach SR. Dann sind alle glücklicher

          Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 16 Daumen runter 1

        • avatar John sagt:

          Was willst Du eigentlich?

          “Hobie 16: Ich brauche nicht viele Worte zu verlieren. Der Hobie 16 ist und bleibt ein Beach-Cat mit einem großen Ausbildungswert, aber er ist definitiv keine olympische Herausforderung.” Steht im Artikel.

          Willst Du tatsächlich eine Definition für “olympische Herausforderung”? Leih Dir doch mal aus der Videothek die VHS mit dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1971 aus – und dann kannst Du ja mal versuchen, Gert Abelbeck um eine Stellungnahme zu bitten, was er denn mit “olympischer Herausforderung” meinen könnte…

          Ach ja, noch alles Gute zum Geburtstag!

          Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 9 Daumen runter 1

          • avatar Carlo Backhausen sagt:

            Ich bekam statt Antworten auf meine Fragen stets Gegenfragen. Das ist nicht
            mein Stil. Wer so handelt, scheidet als mein Diskussionspartner aus. Wenn ich
            heraus bekomme, dass hier jemand nachträglich Texte verändert, ohne darauf
            hin zu weisen, werde ich das gegen ihn dort verwenden, wo er öffentlich in schein-
            bar seriöser Manier auftritt – das ist mein Stil.

            Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 1 Daumen runter 41

        • avatar Skiffsegler sagt:

          Carlo, was willst du eigentlich?????

          Mal davon abgesehen, dass sich an dem Artikel NIX verändert hast, bist du offenbar darauf aus hier Stress zu machen.

          Sonst würdest du hier nicht ständig nach einem Admin schreien und hier alle in einer Tour ankacken und sich als der große Held darstellen, der den absoluten Durchblick hat.

          Ich denke ich kann für alle sagen:

          1. bisher wurde auf SR in der Regel sehr sachlich und auf inhaltlich recht hohem Niveau diskutiert. Deine Beiträge sind nicht sachlich, weil du ständig allen vermitteln willst, dass sie keine Ahnung hätten.

          Es bedarf hier aber NIEMANDEN, der jetzt mal allen erklärt wie es wirklich ist!! (die allermeisten haben bereits ne Menge Ahnung vom Segeln und allem, was dazu gehört)

          2. Wenn du nur Stress machen willst und jemanden suchst, der sich mit dir unterhält, dann mach das bitte wo anders.
          Dafür gibt es Telefon-Hotlines, Selbshilfegruppen, Gesprächskreise etc., in denen man ne Menge Gleichgesinnte trifft.

          SR zählt nicht dazu…hier gehörst du leider nicht hin! Traurig, aber wahr.

          Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 29 Daumen runter 1

          • avatar Johann sagt:

            @Carlo: Jo jo jo CB´s Stil! Toller Stil 😀 !

            Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 8 Daumen runter 0

    • avatar Dominic sagt:

      Ja, der Administrator soll Ihnen bitte den Zugang sperren. Was sind Sie nur für einer.

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 13 Daumen runter 3

  22. avatar Carlo Backhausen sagt:

    Es tut mir leid, dass ich den Artikel nicht fand, ein Versehen (habe mich soeben zu
    ihm durchgekämpft und fand den Text von Maximilian Said wieder (insofern sind
    meine Fragen nach Redigierung obsolet):

    “Hobie 16: Ich brauche nicht viele Worte zu verlieren. Der Hobie 16 ist und bleibt
    ein Beach-Cat mit einem großen Ausbildungswert, aber er ist definitiv keine
    olympische Herausforderung.”

    Der das schreibt, möge sagen, was er unter einer OLYMPISCHEN HERAUSFORDERUNG
    versteht. Dazu benötige ich keine (keine) Kommentare von anderen Foren-Mitgliedern,
    nur von Maximilian. Ich will dem auf den Zahn fühlen.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 1 Daumen runter 42

    • avatar Skiffsegler sagt:

      Pass auf, lass Maximilian und uns alle bitte in Ruhe. Ich werds dir jetzt erklären:

      Hobie = super Boot für Einsteiger und Fun-Segler; auch für ambitionierte Amateur-Regattasegler sicherlich ne gute Wahl

      Super Beitrag, mehr davon! Like or Dislike: Daumen hoch 14 Daumen runter 2

  23. avatar Skiffsegler sagt:

    Gesucht wird aber eine Olympiaklasse mit folgenden Eigenschaftem:

    modern, athletisch Anspruchsvoll, gesteigerte Anforderungen bezüglich Trimm, Bootshandling etc (Vergleichbar mit dem Profil der anderen Klassen; modern deshalb, weil man ja nix altes neu Aufnehmen will…vergleiche Modernisierung von Mistral auf RSX)d

    daher wohl die Formulierung: Herausforderung , synomym hätte man Wohl auch: Profil, Anspruch etc.

    und genau deshalb kommt der Hobie nicht in Frage! …haben soweit alle begriffen!

    Wenn du jetzt anfangen willst einzelne Formulierungen auf die Goldwaage zu legen, dann fang bei dir selbst an:

    ich kann nicht über den Tellerrand gucken

    Maximilian ist nur “heiße Luft”

    Carsten wird als Betreiber der Seite bedroht

    es diskutieren hier angeblich nur Kinder

    usw…

    …ich wäre an deiner Stelle mal ganz ruhig, sonst nimmt noch jemand deine Äußerungen ganz genau…

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    • avatar Carlo Backhausen sagt:

      Ganz ruhig habe ich angefangen zu fragen, was sich hinter einer Formulierung verbirgt.
      Ganz aufgeregt hat nicht der Gefragte geantwortet, sondern Ungefragte. Die Antwort
      des Befragten steht immer noch aus; und die Ungefragten haben das bekommen, was
      sie verdienen für ihren Vorwitz. Wenn der Gefragte nie antwortet, ist er ein Feigling.
      Auf Antworten anderer Forum-Teilnehmer lege ich keinen Wert.

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  24. avatar Skiffsegler sagt:

    Siehst du…genau das meine ich:

    Schon wieder werden grundlos andere Beteiligte beleidigt!

    Aber du bist hier der große Chef, dem alle auf Nachfrage Rede und Antwort zu stehen haben, und entscheidest darüber wer was verdient hat…

    Vielleicht hat Carsten ja irgendwann ein Einsehen… 😉

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    • avatar Dominic sagt:

      Mal weg von Diesem Carlo den man ja wirklich nicht mehr hören mag.
      Ich würde gerne wissen was heute in Santander passiert ist. Weiß das jemand?
      Und wann ist eigentlich die Entscheidung.
      Gruß an alle die was davon verstehen, ausgeschlossen dieser Carlo

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  25. avatar Carlo Backhausen sagt:

    Ich weiß nicht, wie man dem letzten Beitrag von Forum-Mitglied DOMINIC
    das Attribut “Super Beitrag” verleihen kann (steht neben zwei Frage nur
    Müll drin).

    BOOT-CASTING FÜR OLYMPIA: GÄBLER WITTERT VERSCHWÖRUNG

    “Skandal, Diskriminierung, Farce” – Tornado-Chef prangert Machen-
    schaften im Weltverband der Segler an.

    Santander – Roland Gäbler (47) Ex-Weltmeister, Olympia-Dritter 2000,
    ein Segel-Profi vom Scheitel bis zur Sohle, ist als Präsident und Promotor
    der Tornado-Klasse zu den Olympia-Trials ins spanische Santander gereist.
    Das große Casting der Bootshersteller, die für die Spiele 2016 den neuen
    Mixed-Katamaran, das Frauen-Skiff und das Kiteboard stellen wollen, geht
    heute mit Test-Seglern aus aller Welt in seine letzte Runde. Doch Gäbler
    spricht schon jetzt von “Skandal, Diskriminierung, Farce” und droht sogar
    mit Gericht. Auf der Anklagebank: Die ISAF, der Weltverband der Segler.

    Acht Tage lang wurden die Boote getestet, darunter neben dem Tornado
    sieben weitere Katamarane. Maximilian Saids aus Hamburg hat als einer
    der deutschen Segler in allen gesessen. Sein Fazit: Hobie-16 sei keine olym-
    pische Herausforderung, bei der neuen Viper-16, fühle er sich nicht wirk-
    lich gefordert. Tornado und der hochgejubelte Nacra-17 sind für ihn die
    Alternativen. Auch für Gäbler: “Wir haben mit dem Tornado alle Rennen
    gewonnen. Warum soll ich mehr bezahlen, um langsamer zu segeln?”
    Der Hintergrund: Mit Exploder hat der Tornado eine polnische Billig-
    Variante für 15000 Euro am Start. “Es hat jeden Tag tierisch Spaß ge-
    macht, zu segeln”, sagt Gäbler.

    Bis gestern: Denn als die Hersteller-Rennen anstanden, wurde Gäbler,
    wie auch der spanische Star Fernando Leon (für Hobie am Start), aus-
    geschlossen. Der Grund: Sie seien zu schwer, würden mit ihren Vor-
    schoterinnen das Gewichtslimit (140 Kilo) überschreiten. “Eine Riesen-
    sauerei”, schimpfte Gäbler, “wir haben in die Evaluierung bis zu 30ooo
    Euro investiert und werden dann ausgesperrt. Warum sagen sie uns
    das erst jetzt?” Noch schlimmer: Mit einem unerfahrenen A-Cat-Seg-
    ler am Steuer fuhr seine Frau beim Test dann noch einen Stecker,
    verletzte sich. “Das kann nicht sein”, wetterte Gäbler. Noch viel
    schlimmer sei, dass auch eine junge spanische Seglerin ausgeschlos-
    sen wurde: “Sie wiegt 73 Kilo. Und ihr wurde gesagt: “Hey du bist
    raus, weil zu schwer.” Auch Nacra hatte so keine Mädchen mehr.

    Gäbler weiter: “Das ist für mich der schwerste Fall von Diskrimi-
    nierung, weil ich nicht in eine Kilo-Kategorie passe. Der eigent-
    liche Skandal ist aber, dass laut einer Analyse 50% aller Mixed-
    Teams nicht in das Gewichtsraster passen. Auch sie werden
    ausgeschlossen.”

    Sein Verdacht: “Da entspricht jemand den Wünschen von Carolijn
    Brouwer.” Die Seglerin ist Promotorin der Viper-16, sitzt zudem in
    wichtigen ISAF-Komitees. “Hier wird alles so hingebogen, dass die
    Viper am Ende das Rennen macht. Eine Farce.” Gäbler will sich
    das nicht gefallen lassen, kündigt an: “Ich werde das Gewichtsli-
    mit mit allen Mitteln, und wenn es sein muss auch gerichtlich,
    aushebeln.”

    Am 6. Mai will die ISAF beim Council über die neuen Boote ent-
    scheiden. Gut möglich, dass sie den Termin nicht halten kann.

    jek
    (Mit freundlicher Genehmigung von “Lübecker Nachrichten”)

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 5 Daumen runter 24

    • avatar Dominic sagt:

      Sie können gerne weiter miese Stimmung machen. Ihre Bewertungen sprechen ja nicht nur hier sondern überall gegen Sie. Nur ein passiert nicht, Freundchen. Beleidigen lass ich mich von so einem Knipser nicht.

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  26. avatar jollenfutzi sagt:

    Leute – befasst euch lieber mit Skiff Women
    dafür gibt es viel mehr Potential und Klientel
    Cat Mixed ernsthaft zu bestzen für ne ernsthafte Kampagne für 2016 wird eh sehr sehr schwer
    und man wäre gut beraten (völlig unabhängig welcher Bbootstyp es wird) wenn man von DSV und STG Seite
    ganz gezielt wenige aber TopSegler und Seglerinnen versucht zu gutem Team zusammenzubringen
    Segler mit hohem technischen Knowhow usw. denn dei zeit drängt dann und schon 2014 werden 50% der Nationenplätze für Rio vergeben

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    • avatar Christian sagt:

      Holger, wenn es soviel Klientel fürs Women’s Skiff gibt, warum waren dann so wenige deutsche Seglerinnen aus dieser Klientel in Santander? Wäre doch eine Riesenchance gewesen, bei der Auswahl des Skiffs ein bisschen mitzureden.

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      • avatar Holger sagt:

        will ich dir gerne beantworten:
        ganz einfach: die Entscheidungen und Einladungen von ISAF wer denn dabei sein darf und soll kam so spät, da hatten alle GER Damen Teams längst andere Pläne und sind derzeit alle mit 29erXX im Süden, waren im Training in Spanuien und jetzt dann Regatta in FRA. GER ist aber gut aufgestellt udn hat viele Damen Teams während andere Nationen bisher wenig haben und warten. Allerdings DEN und natürlich GBR auch am arbeiten.
        Ausserdem konnte der DSV nicht endlos viele Segler benennen und hinschicken, sondern ISAF hat ausgewählt
        und immerhin war GER mit 3 Seglern plus Nadine Stegenwalner dabei doch gut vertreten

        Aber hier schwirrt halt endlos viel heisse Luft und Viertelwissen durch die Landschaft………
        man schwankt beim lesen meist zwischen schlapplachen und Kopfschütteln

        Ahoi

        Like or Dislike: Daumen hoch 2 Daumen runter 5

        • avatar Christian sagt:

          naja, eine Evaluation kann man doch höher hängen als ein Training und Pläne kann man ändern (soo kurzfristig war der Termin in Santander übrigens nicht). Warum 29erXX trainieren, wenn er es höchstwahrscheinlich nicht wird? Zumindest wenn es nach den Testseglerinnen geht.

          In einem stimme ich dir aber gern zu: Der Unterhaltungswert mancher Kommentare ist höher als alles andere 😉

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          • avatar Holger sagt:

            @Christian
            wiederhole mich gerne:
            ISAF hat die Teilnehmer ausgesucht und es konnten nicht wahllos viele dabei sein in Santaner
            DSV hat Vorschläge eingereicht
            Die 29er XX Damen Teams hatte schon vorher ihre Boote im Süden und andere Pläne und Olmpiaklassne seglerinnen sind schon busy in Palma
            Die Sportdirektorin Nadine war schliesslich auch dabei und hat begutachtet und gesichtet und es wird mit
            anderen Nationen kommuniziert usw. GER also durchaus involviert und aktiv
            Jetzt wird ein Bericht erstellt der an alle Nationen geht und geplant ist das dann am 6. März beim ISAF Midyearsmeeting eine Entscheidung fällt.
            ISAF hatte in der Ausschreibung sehr viel Wert gelegt auf zuverlässige Produktion, Produktionsplanung, usw.
            aber man hat ja auch mit den MatchRace Damen Booten aus Fernostproduktion vor 4 Jahren ziemlich Schiffbruch erlitten und wohl gelernt das man sehr auf die Hersteller-/Bauqualität achten muss.

            Trotzdem denke ich das es viel viel schwerer wird gerade den Nachwuchsbereich für Kat Mixed irgendwie aufzubauen, während es für Skiff Women Einsteigerinnen aus allen Richtungen gibt aus 29er- 420-Laser- 470
            und deshalb richtigerweise schon voll erfasst im STG Konzept usw..

            Like or Dislike: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

        • avatar Skiffsegler sagt:

          Holger,

          wo sind wir denn bitte gut aufgestellt??

          Wir haben vielleicht Masse an Seglern, letztlich zählt aber die Qualität und nicht die Quantität! Quantitativ stehen wir auch im 420er und Laser Radial bei den Mädels ganz gut, aber es geht kaum jemand in den olympischen Bereich und noch viele seltener wird mal so RICHTIG gut.

          Warum sollte das im Skiff-Bereich anders sein?
          Bestimmt nicht, weil im 29er alle so mega fokussiert und ambitioniert sind… Richtig ist, dass fast alle 29er Segler viel Spaß am Sport haben und alles cool finden.
          Aber dieser Spaß hört immer dann auf, wenn es wirklich ernst wird…dann wenn man mehr arbeiten muss als im Jugendbereich und auf vieles andere verzichten soll, um erfolgreich zu sein.
          (Genau wie in den andere Bootsklassen)

          Es wird doch genau wie im Match-Race der Frauen ablaufen:

          Am Anfang sind diejenige, die schon dabei waren als es keinen interessierte gut dabei. Und mit der Zeit übernehmen dann die Seglerinnen, die aus anderen olympischen Bootsklassen kommen (da schon sehr erfolgreich waren) und holen den Vorsprung auf.

          Und da wir momentan leider nicht sooo viele mega-erfolgreiche Leute haben, die umsteigen könnten, weiß ich nicht woher du ableitest, dass Deutschland so gut aufgestellt ist.

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          • avatar Wilfried sagt:

            deine Anmerkung finde ich sehr interessant weil sie genau den Kern des Sportes trifft. Die Aussage dass die Segler und Seglerinnen im 29er so richtig Spaß haben und das cool finden ist doch das höchste. Davon leben wir als Regattasegler in Deutschland und nicht von einer Olympiamedaille. Wir lösen keinen Boom im Regattasegeln aus, weil jemand in England unbeachtet von dem Medien ne Medaille holt.

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          • avatar Skiffsegler sagt:

            Die Aussage, dass 29er Segler das cool finden und Spaß haben, ist den früheren Beiträgen und Werbe-Slogans von Holger zu entnehmen.

            Was er dabei aber übersieht: Auch 420er, Piraten, Europe und Laser Segler/innen haben Spaß und finden das cool…sonst würde sie es nicht segeln! …die Jugend von heute ist so verwöhnt, dass kaum jemand ein Boot segelt, nur weil es kein anderes gibt. Macht etwas keinen Spaß, lässt man es halt sein…so ist es doch 😀
            Und niemand, der mal bei einer der Regatten der genannten Klassen war, zweifelt daran, dass dort auch mit Spaß gesegelt wird.

            @ Wilfried: Dein Statement ist korrekt…wir brauchen eine Basis im deutschen Segelsport, aber ich glaube Holger meint etwas anderes.
            Egal wie man zum Leistungssport und Olympia steht, es wird ihn immer geben für die, die es brauchen. Und damit auch die von Holger angerissene Debatte, wie gut Deutschland aufgestellt ist und ob deutsche Sportler Erfolgsaussichten haben.

            Eine gesunde Basis heißt noch lange nicht, dass es auch absolute Spitzenleute gibt.

            Holger tritt mit viel Einsatz und Herzblut für die Skiffklassen auf (wohl auch, weil er damit Geld verdient, aber nicht nur…jeder 29er oder 49er Segler wird bestätigen können, dass Holger da auch seglerisch voll hintersteht) und will die Chance, die sich bietet, anpreisen.

            Es ist aber falsch den Leuten zu verkaufen, dass in Deutschland im Skiffbereich alles so toll wäre, dass die Chancen so super sind und so weiter und sofort.
            Richtig ist, dass sich eine neue Möglichkeit öffnen wird, aber wie hoch die Trauben hängen und wie gut wer davor ist, wird sich erst zeigen.
            Deshalb solle man keine allzu großspurigen Ankündigungen machen, deren Eintritt zumindest fraglich ist!

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          • avatar Wilfried sagt:

            absolut richtig Skiffsegler. Wichtig für die Jugend ist die sportliche Betätigung die Einbindung in eine Gruppe die auch Halt gibt wenn es mal Probleme gibt. Was sie Segeln..? erstmal völlig egal.
            Die Idee neue Jugendklassen per Auswahl durch die Verbände zu schaffen ist doch in den letzten Jahren grandios gescheitert (aus welchen Gründen auch immer). Dies wird man durch Trials auch nicht verändern und die Auswahl einer Olympiaklasse hat doch für die nationale Landschaft keine wirkliche Relevanz. Egal welches Skiff dort ausgewählt wird, ein guter Skiffsegler wird es segeln können. Wir sehen doch aktuell auch Torndaosegler die mit Erfolg auch wenns für die Olympiaquali nicht gereicht hat auf dem Starboot segeln. Größer kann der Spagat doch kaum sein.
            Deswegen meine Devise. Schenkt den Trials und den politischen Winkelzügen der Auswahl nicht so viel Aufmerksamkeit. Fördert den Spaß am Segeln dann gibts auch eine breitere Basis aus der mehr gute Segler kommen.

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  27. avatar Carlo Backhausen sagt:

    Süßer Spaß – bitterer Ernst

    Heutige Steilvorlage von Forum-Mitglied SKIFFSEGLER:

    “Richtig ist, dass fast alle 29er Segler viel Spaß am Sport haben und alles cool finden.
    Aber dieser Spaß hört immer dann auf, wenn es wirklich ernst wird …”

    Ich entnehme der Meinung von SKIFFSEGLER , dass an der von ihm kritisierten
    Stelle, an der er den Spaß bei den 29-Seglern flöten gehen sieht, er den Spaß er-
    halten wissen möchte; das geht oft nicht.

    Wenn die Segler im Wasser liegen, geht der Spaß schlagartig perdu. Die mit
    dem Spaß segeln einfach davon. Die im Wasser Liegenden müssen mit dem
    Ernst vorlieb nehmen, dem bitteren.

    Jungs, massiert eure Daumen. Ich bin sicher: meine Meinung wird hier einen
    bitteren Nachgeschmack hinterlassen.

    Heisse Debatte. Was meinst du? Daumen hoch 0 Daumen runter 26

    • avatar Skiffsegler sagt:

      Wer von und beiden versteht es nicht?

      Warst du mal bei einer 29er Regatta? Dann wüsstest du, dass es für die Segler kein Problem ist, wenn man mal im Wasser landet…und es ist nicht so, dass man mehr schwimmt als segelt!!!

      Der Spaß hört in allen Jugenbooten (so auch 29er) dann auf, wenn man ernsthaft olympisch Segeln muss und in seinem Privatleben, Ausbildung etc Abstriche machen muss…weiß jeder, der wirklich ernsthaft im Segelsport aktiv ist und kontakt zu Jugendlichen hat.

      Bitterer Nachgeschmack…richtig! Weil du es nicht kapierst, meine Beiträge KOMPLETT aus dem Zusammenhang reißen willst, um negative Stimmung zu machen.

      Es sollte nämlich für jeden ersichtlich sein, dass ich nicht etwa den 29er kritisiere, sondern nur das Problem am Übergang zwischen Jugendbootsklasse und Olympiaklasse gemeint hab.

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    • avatar Johann sagt:

      Auch auf die Gefahr hin dass meine Aussage nicht ganz in deine selbstverherrlichte Welt passt: Deine Meinung interessiert hier- mit Ausnahme von dir selbst vielleicht- niemanden!

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  28. avatar Christian sagt:

    Wer zur Abwechslung mal aus erster Hand was von den Skiff Trials lesen will, wird hier fündig:

    http://emilydannieskiffs.blogspot.fr/

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