Schöner Stunt: Training läuft schief – Orient Express Cup-Team mit Formel 1 Rennstall

Aus der Kurve geflogen

Der französische America’s Cup Herausforderer Orient Express Racing bereitet einen Teil des Teams auf den Youth America’s Cup vor. Dabei kam es zu einem haarsträubenden Stunt.

(Direkter FB-Link)

Während die französischen America’s Cup Aspiranten mit ihrem AC40 Foiler ihre Testrunden vor Barcelona drehen, absolvieren die Teams für den Youth und Women-America’s Cup ein Trainingslager in der Ecole Nationale de Voile bei Quiberon. Dabei kommen Wasp- und Phantom-Katamaran-Foiler zum Einsatz. Die Segler müssen sich in der Bretagne bei kältesten Bedingungen beweisen, wenn sie im Sommer einen Platz auf den AC40 ergattern wollen.

Wenn die Fliehkraft zu groß wird.

Wie sehr sie dabei an das Limit gehen, zeigt ein aktueller Stunt der Youngster Enzo Balanger und Lou Mourniac. Sie versuchen den Katamaran auf den drei Foils zu balancieren, aber der Steuermann verliert im Trapez mehrfach den Halt, kann sich nicht ins Boot ziehen, weil der Vorschoter die Großschot in der Hand hält. Er zieht also am Pinnenausleger, dabei fällt das Boot weiter ab und die hohe Geschwindigkeit sorgt dabei für extreme Fliehkräfte. So sehr, dass insbesondere der Steuermann weit weg vom Boot schwingt und schließlich um das Vorstag herum katapultiert wird.

Das amerikanische Nacra17-Team testet 2019 das WM Revier in Neuseeland. Die Fliehkräfte scheinen groß zu sein. © Parent Atwood Racing

Der Vorfall erinnert an einen ähnlichen Stunt des US-Teams Parent/Atwood 2019 auf ihrem Nacra17.

Derweil machen die Franzosen auch mit ihrem Cup-Team Fortschritte. Die Underdogs zeigten sich bei der Vorregatta mit den AC40 in Dschidda sportlich durchaus auf Augenhöhe, wurden aber zeitweise durch technische Probleme gebremst. Da sich das Team um die Steuerleute Quentin Delapierre und Kevin Pepponnet aber längst im SailGP auf höchstem Niveau konkurrenzfähig gezeigt hat, sollte es seglerisch zu keinen größeren Problemen kommen.

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Carsten Kemmling

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