Segel-Bundesliga: Ist der Hype vorbei? – Dritter 2.Liga-Club zieht sich zurück

Schümann Clubs raus und rein

Jochen Schümanns Verein, der renommierte Yacht Club Berlin-Grünau, hat den Rückzug aus der Segel-Bundesliga verkündet. Was bedeutet das für den Fortbestand der Liga in Deutschland?

Gunnar Bahr, YCBG

Gunnar Bahr in Nöten 2014 beim Liga-Eisatz mit Jochen Schümann für den YCBG. © Segel-Bundesliga / Lars Wehrmann

Jochen Schümann brachte der Segel-Bundesliga zum Start 2013 den Glanz für den Erfolg. Er arbeitete nicht nur hinter den Kulissen für die neue Idee, sondern lockte insbesondere mit seiner Präsenz auf dem Wasser viele andere deutsche Spitzensegler in die Liga.

Schümann siegte für seinen alten Verein aus Berlin-Grünau und entfachte auch bei den zahlreichen Segel-Legenden des erfolgreichsten Ost-Vereins ein echtes Feuer. Der YCBG war unter anderem mit Match Race-Champ Stefan Meister am Steuer, 470er Olympionikin Peggy Hardwiger, oder Star-Weltmeister Robert Stanjek lange eine Macht an der Liga-Spitze so lange sich Schümann einbrachte. Aber dessen Einsätze wurden weniger, und schließlich musste bei der Relegation die Kohlen aus dem Feuer holen.

Segel-Bundesliga Relegation

Jochen Schümann bei der Relegation 2016 für den YCBG. © Sven Jürgensen

Zuletzt konnte der Abstieg doch nicht verhindert werden. Zwar hatten die Berliner in der vergangenen Saison dann plötzlich doch wieder Aufstieg-Ambitionen, aber zum Schluss brachten sie kein schlagkräftiges Team mehr zustande. Beim letzten Liga-Rennen in Kiel wurden sie Letzte und in der Gesamtwertung 12. von 18 Teams. 

Nicht genug für den Anspruch des an Olympiamedaillen gemessen erfolgreichsten deutschen Segelclubs. Der Nachwuchs vom Müggelsee feiert zwar durchaus Erfolge, aber der Schritt in die Liga scheint doch zu groß.

Ist der Hype vorbei?

Es sieht nicht gerade wie ein gutes Zeichen für die Deutsche Segel-Bundesliga aus, dass nun schon der dritte Zweitliga-Verein seinen Einsatz in der neuen Saison 2019 abgesagt hat. Erst zog der Lindauer Segel-Club den Stecker, dann der Augsburger Segel-Club und nun der Yacht Club Berlin-Grünau. Hat sich die Idee überlebt?

Yachtclub Berlin-Grünau

Stefan Meister steuert den Yachtclub Berlin-Grünau 2013 mit Eiko Powilleit, Daniel Frahm und Gunnar Bahr in Hamburg auf Platz drei. © Segel-Bundesliga / Lars Wehrmann

Die internationale Entwicklung deutet genau in eine andere Richtung. Australien und Neuseeland haben aktuell die Liga-Idee adaptiert, und sie dürfen nun Teams zum Champions-League-Finale schicken. Auch Portugal, Spanien und Estland sind neu dabei. Die Qualifikationsregatten mussten wegen der gestiegenen Nachfrage von zwei auf drei Events erweitert werden.

Und auch in Deutschland gibt es durchaus positive Signale. Die Jugend-Liga wird immer besser angenommen, bei der Women’s SAILING Champions League in Kiel gingen starke deutsche Frauen-Crews an den Start. Und es gibt in deutschen Vereinen immer wieder Initiativen, ernsthafte Liga-Teams aufzubauen. Das Hauptargument: Die scheidenden Junioren im Club behalten indem man ihnen eine spannende, sportliche Perspektive zu bietet.

Die Gründe für die Liga-Absagen dagen sind unterschiedlich. Lindau konnten den Wechsel von Star-Steuermann Hemmeter zum Bayerischen Yacht-Club nicht verkraften, auch die Augsburger Ambitionen hingen insbesondere an Musto-Skiff-Weltmeister Andi Lachenschmid, der nun Nacra17 und A-Cat segelt und in Grünau hat die alte Garde etwas das Interesse verloren.

Regionalliga gescheitert

Bei der Deutschen Liga hat allerdings das Regionalliga-System aus der Saison 2017 auch mangels ausreichender Beteiligung nicht funktioniert. Nun werden die Aufsteiger für die zweite Liga bei einer Pokalregatta ermittelt, bei der Erstliga-Teams überwiegend ihre B-Crews an den Start schicken. Potenzielle Zweitliga-Vereine dürfen nur mitmachen, wenn sie sich bei einem definierten J/70 Klassen-Event qualifizieren. 2018 war es die Kieler Woche. Man muss also ein eigenes Boot zur Verfügung haben. Damit hat die Attraktivität der Liga für viele Vereine gelitten.

So ist die natürliche Fluktuation durch Ab- und Aufstieg in der zweiten Liga geringer geworden. Die Absteiger haben beste Chancen, sich beim DSL Pokal erneut zu qualifizieren. Echter Newcomer ist nur der Bocholter Yachtclub. Der WYD vom Möhnesee konnte schon Liga-Erfahrung sammeln.

Aber nun haben erst die Absagen der drei Vereine aus Lindau, Augsburg und Berlin das Nachrücken der Neuen vom Röbeler Segler-Verein „Müritz“, der Segler-Vereinigung Wuppertal und jetzt auch von OneKiel ermöglicht.

Schümann wieder dabei

Da kommt dann auch wieder der Name Schümann ins Spiel. Ob er seinen alten Mitstreitern aus Grünau gut zugeredet hat, die Saison 2019 mal auszusetzen? Jedenfalls schadet der Rückzug seinen Plänen nicht. Er engagiert sich bei einer der zurzeit spannendsten Initiativen des deutschen Segelsports, dem vom scheidenden Beiersdorf-Chef Stefan Heidenreich ins Leben gerufenen OneTeam. Das Ziel: “Deutschland soll wieder führende Nation im Segelsport werden.”

Heidenreich segelt Club Swan50 und wurde 2018 auf Anhieb Weltmeister. Aber er kauft nicht einfach internationale Profis zusammen, um international wettbewerbsfähig zu sein. Er  steht hinter der Segelsportstiftung ONETeam (Website), die sich auf die Fahne geschrieben hat, Nachwuchstalenten im deutschen Segelsport zu sichten und zu fördern. Oliver Schwall ist Geschäftsführer und Jochen Schümann Sportdirektor.

Im April 2018 wurde der Verein OneKiel gegründet, und seitdem segelt auch ein Jugendteam in der J/70 Klasse. Es verpasste beim Liga-Pokal auf Rang 13 den angestrebten Zweitliga-Aufstieg, aber genau dieser Platz reicht nun nach dem Rückzug vom YCBG aus, um dennoch 2019 Liga-Luft zu schnuppern.

Starker Aufsteiger

Jochen Schümann ist Zweiter Vorsitzender des Vereins OneKiel. Er sagt: „Natürlich freuen wir uns über den unverhofften Aufstieg in die 2. Liga. Die Jungs können es kaum erwarten, sich auf dem Wasser endlich zu beweisen.“

Auch Ole von Studniz, Vorsitzender des Deutschen Segel-Liga e.V., freut sich für die Nachrücker: „Der Yachtclub Berlin-Grünau ist ein Verein, den wir aufgrund seiner langen Reihe an Erfolgen in der 2. Bundesliga schmerzlich vermissen werden. Für die Newcomer vom ONEKiel aber ist es eine riesige Chance. Wir freuen uns, dass endlich wieder ein Kieler Verein in der Liga ist.“

Von Studnitz selbst dürfte persönlich auch mit einem weinenden Auge auf die aktuelle Entwicklung blicken. Der ehemalige erfolgreiche Match Racer half in der vergangenen Saison als erfahrener Trimmer dem jungen Team vom Mühlenberger Segel-Club maßgeblich beim souveränen Erstliga-Aufstieg als Tabellenführer. Dabei glänzte aber insbesondere Magnus Simon als Steuermann.

Der ehemalige Lasersegler ist aber auch einer der hoffnungsvollsten Junioren, aus dem OneKiel-Team, der zusammen mit Heidenreich Club Swan50 Weltmeister wurde und als dessen Taktiker in der J/70 segelt. Es darf vermutet werden, dass er 2019 für OneKiel in der zweiten Liga steuert anstatt für die Mühlenberger. Damit wären die Kieler schon jetzt Top-Favoriten für den Erstliga-Aufstieg . Der MSC muss zeigen, dass er einen solchen Aderlass in der 1. Liga verkraften kann.

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Carsten Kemmling

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16 Kommentare zu „Segel-Bundesliga: Ist der Hype vorbei? – Dritter 2.Liga-Club zieht sich zurück“

  1. avatar Fastnetwinner sagt:

    Ich finde die Liga grundsätzlich gut, es gibt aber mindestens 4 kritische Fragen unter meinen Segel-Kumpels:

    1) Wie kann es sein, dass ein Spitzen-Mann beim NRV rausgeht und einem unbekannten Bremer Verein zur Ruhm und Ehre verhilft, was dieser Bremer Verein niemals sonst erreicht hätte? Wie kann es sein, das ein anderer Top-Mann “seinem” SCBG den Rücken zuwendet um einem unbekannten Syndikat den Aufstieg zu ermöglichen? Das ist doch nicht mehr Club-Competition sondern Söldnertum. Das macht die Liga kaputt, denn Clubs haben für sowas kein Budget.

    2) Inwiefern macht das Liga-Angebot die (Jugend-)Klassen kaputt? Der KYC ist ja nicht ohne nachzudenken rausgegangen, und der NRV startet ja bewusst nicht der Jugendliga.

    3) Das wirklich und wahre Interesse an Liga-Aktivitäten wird glaube ich von höchsten 5% der Mitglieder der jeweiligen Clubs geteilt. Ich glaube 95% sehen das einfach als Geldverschwendung, trotz aller richtigen Gegenargumente.

    4) Ist Liga eigentlich segeln, oder sind das bloße Startübungen, wo in 70% der Fälle die linke Seite gewinnt. Richtig Trimm & Taktik lernt man ja doch eher woanders.

    Wenn selbst Leute, die positiv zur Liga stehen (u.a. ich), solche Fragen stellen, dann wird die Diskussion spannend.

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    • avatar Fastnetwinner sagt:

      Äh, Fehlerteufel: Nicht “SCBG”, sondern “YCBG”

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    • avatar Rubberduck sagt:

      sehr sehr gut auf den Punkt gebracht !
      Die Clubs werden in 5 Jahren dann realisieren wie sie eine ganze Generation verlieren an ernsthaften Seglern, Helfern usw in ihren Club und diese Ligaspieler nur auf Clubkosten partizipieren wollen.

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    • avatar Jan Seekamp sagt:

      Lieber Fastnetwinner,

      als Kapitän des „unbekannten Bremer Vereins“ – einigen vielleicht unter „WVH – Wassersportverein Hemelingen“ bekannt, möchte ich gerne auf Deine erste „kritische“ Frage antworten:

      Der WVH hat sich mit eigenem Personal in die erste Bundesliga gekämpft und ist dort seit Jahren vertreten.

      In der Saison 2017 haben wir –mit unserer Stammcrew – den 4. Platz erreicht und uns für die Champions League qualifiziert.

      Dies hat – zumindest bei einigen Verfolgern der Segel-Bundesliga – unsere Bekanntheit weiter erhöht.

      Zur Saison 2018 haben wir dann EIN neues Mitglied vom NRV in unser Team bekommen: Hintergrund ist aber schlicht die persönliche Beziehung und die nachhaltige Entwicklung unseres Teams und Vereins. GELD fließt bei uns keines, wir ALLE müssen sogar unsere Reisekosten zu 100% selber bezahlen.

      Wir sind unserem Verein sehr dankbar, dass er die Meldegelder für alle Veranstaltungen übernimmt und segeln zusammen, weil wir Spaß und Ehrgeiz haben!

      Mit besten Seglergrüßen, Jan Seekamp

      P.S.: 2018 sind wir mit unserer alten Stammcrew übrigens Dritter geworden beim Champions League Finale in St. Moritz – ganz ohne Geld und Hilfe. Darauf sind wir wirklich stolz!

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      • avatar Rubberduck sagt:

        Gut beantwortet
        aber…. was hat es dem WVH gebracht ????
        neue Mitglieder ? einen Aufschwung in der Jugendarbeit ?
        oder halt nur ein WVH Team das da mitspielt, aber dies genausogut auch als feste Gruppe alleine und ohne Club mitspielen könnte ?
        Warum segelt ihr nicht Klassenregatten und ernsthafter und nur dieses immer gleiche Miniformat ohne Trimm und Bootspeedtuning ?
        aber dafür ist die untertakelte J70 wohl auch eher zu unspannend

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      • avatar Fastnetwinner sagt:

        Hallo Jan,

        ich wollte bewusst keine Namen nennen, denn es ging mir vielmehr darum Gesetzmäßigkeiten aufzuzeigen. Da helfen einem Details ja bekanntlich nicht weiter. Aber Du hast Eure Situation sicherlich in ein Bild gerückt, das mir nicht bekannt war, und alleine deshalb bitte ich Dich und den Verein den ich nicht genannt habe um Entschuldigung. Next Beer on me.

        Nun aber die spannenden Frage und Rubberduck hat sie bereits gestellt: Wie stark ist der Abstrahl-Effekt eines Liga-Teams in egal welchem der 36 Vereinen in eben diese Vereine rein. Haben wir dadurch mehr Aktive im Segment 16-25? Oder im Segment 25+? Haben wir dadurch mehr Bindung der Segler in den Verein rein? Segeln dadurch mehr Leute Regatten? Die Antwort mag sich jeder selber geben, ich habe eine starke Vermutung, das sie immer mit “n” anfängt und nie mit “j”. Und nochmal: Ich gehöre (eigentlich noch) zu den Liga-Befürwortern.

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      • avatar Geronimo sagt:

        Herr Seekamp verschweigt uns leider, dass der WVH Mitte 2018 nur mit Hilfe Kemmlings die Führung der Segelbundesliga übernehmen konnte und dadurch einen hohen Bekanntheitsgrad erlangen konnte.

        “Wie kam es zu den Bremer Triumphen?

        Die Antwort lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Die Personaländerungen schlugen voll ein.
        Beim WVH ist das vor allem am Namen Carsten Kemmling festzumachen.

        Der saß erstmals am Steuer, ist neu im Verein, jedoch keineswegs ein Anfänger. Der inzwischen 52-Jährige hat fünf Jahre lang für den mehrfachen deutschen Meister Norddeutscher Regatta-Verein (NRV) in Hamburg erfolgreich gesegelt…..”

        https://www.weser-kurier.de/sport/bremen-sport_artikel,-wv-hemelingen-fuehrt-segelbundesliga-an-_arid,1738524.html

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  2. avatar Donald Lippert sagt:

    Tja, so ist das aber wenn man „Bundesliga“ kopiert.
    Schaut zum Fußball, da wird doch auch nur die Ware „Spieler“ ein- und wieder verkauft.
    Wer das nötige Kleingeld zusammenkratzt, der möchte eben dieses Image als Top-Verein.

    Grüße an alle segelbegeisterten
    Lippi

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  3. avatar Geronimo sagt:

    Mich stört an der Segelbundesliga, dass die Mitglieder gemeinnütziger Segelvereine Gelder aufbringen, damit ein kommerzielles Unternehmen (Deutsche Segel-Bundesliga GmbH) satte Gewinne einfahren kann.

    Es stellt sich die Frage, ob dies überhaupt mit der Gemeinnützigkeit der teilnehmenden Vereine zu vereinbaren ist

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  4. avatar Daniel R sagt:

    Ehrlicherweise ist es schon bodenlos, was “Fastnetwinner” und “Rubberduck” von sich geben. Jan Seekamp und sein Team sind seit Jahren bekannt sehr gute Segler. Dementsprechend haben sie dem WVH zu seinem Bekanntheitsgrad (der durchaus – auch außerhalb der Bundesliga – deutlich(!) vorliegt) verholfen. Auch ohne Karstens Hilfe.

    Die Bundesliga zeichnet sich dadurch aus, dass man an den Wochenenden kompetitiv auf sehr gutem Niveau segeln kann. Dies erkennt man an dem hohen Prozentsatz an ehemaligen Kaderseglern, die dort vertreten sind. Natürlich hat der Trainingsaufwand gegenüber den Anfangsjahren zugenommen, dennoch besteht weiterhin der Charme, dass man am Donnerstag nach der Arbeit in das Auto, Bahn oder Flugzeug steigt – nur mit seiner Segeltasche bewaffnet – und für drei Tage gut segeln kann. Dies ist geradezu für Leute ideal, die voll im Job stehen und dennoch aktiv bleiben wollen. Und ja – da nimmt man Abstriche beim Feintuning der Schiffe, Regattaformat etc. in Kauf.

    Und bezüglich des Abstrahleffektes – ich kann mich an Events erinnern, wo das Gelände voller Leute war, die für ihren Verein mitgefiebert haben. Das beste Beispiel ist wohl der Club am Rupenhorn, der Überlinger Segel- und Motorbootclub – beides nicht die größten Vereine in Deutschland -, und ja auch der so häufig “verteufelte” NRV hat eine große und treue Fangemeinschaft – sowohl junges, als auch älteres Semester. Und durch die hohe Anzahl von Events kommen genügend Segler innerhalb der Vereine zum Einsatz – auch hier jüngere und ältere Jahrgänge.

    Beste Grüße, Daniel Reichart

    PS. Für diese Aussagen sollte der gesamte Abend durch “Fastnetwinner” und “Rubberduck” gesponsert werden. Oder sie kommen einfach mal ein Wochenende vorbei und stellen sich der Konkurrenz;-)

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    • avatar Till Krüger sagt:

      Danke Daniel für die Stellungnahme.
      Es gibt sicherlich Dinge, für die man die Liga kritisieren kann, aber zum Beispiel in unserem Verein (MSC) hat sie etwas erreicht. Neben dem Interesse für unsere Leistung dort haben wir immer mehr junge Menschen nach dem Abitur bei der Stange halten können, was früher nicht möglich war.

      Und an Carsten: Come on, Magnus war nun wirklich nicht allein für den Aufstieg verantwortlich 😉

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      • avatar Spielerberater sagt:

        Und trotzdem habt auch Ihr 2019 einen Neuzugang aus einem anderen BuLi-Team angeworben. Das müsstet ihr ja nicht machen, wenn es wirklich um eigene Vereinsleute ginge und die BuLi mit vereinseigenem Personal bestritten werden sollte. Ihr seid 1000 Leute, warum braucht man da noch Personal von aussen? Und genau dieser Personenwanderzirkus wird kritisch gesehen.

        PS: Und das Interesse an Deiner Leistung oder Magnus’ Leistung gab es schon vorher…

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      • avatar Sailfast sagt:

        kurz dazu: … bei der Stange halten können…..
        ich würde es mal realistischer “erkaufen” nennen ! Liga Boot hingestellt haben wollen und das rumspielen via Club finanziert bekommen möchten.
        Und ? welche Perspektive haben die Liga Spieler danach ? was können sie ? was haben sie gelernt ? wann nehmen sie eigenes Geld in die Hand und setzen ernsthafte Ziele um und wann engagieren sie sich im Verein und geben via Ehrenamt retour ?
        oder geht es doch eher nur um das reine nutzen von Optionen und konsumieren ?

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  5. avatar Fördekapitän sagt:

    Ich kann der Bundesliga in vielerlei Hinsicht nur wenig abgewinnen, da für “normale Vereine” ein viel zu geringer Mehrwert entsteht. In meinem eigenen Heimatverein, dem KYC ist man dieser Linie irgendwo auch gefolgt aus folgenden Gründen:
    – die Bundesligasegler wollten nur antreten mit Vollfinanzierung vom Club. In meinen Augen schwierig dem normalen Clubmitglied zu vermitteln, dass ein Pool von ca. 10 berufstätigen Leuten ein Budget von EUR 60k im Jahr raushaut, was in etwa dem Jahresbudget der Dickschiffsparte der Jugendabteilung entspricht
    – Kommerzialisierung: In erster Linie ist die Bundesliga ins Leben gerufen worden um der Vermarktungsfirma satte Gewinne zu erwirtschaften. Dies erklärt auch die hohen Preise sehr gut

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    • avatar FoilenstattkIelboot sagt:

      Moin Fördekapitän
      sehr gut auf´n Punkt gebracht – genau so sieht es aus in vielen Clubs und nur eine kleine Gruppe möchte spielen gehen.
      Ganz heikel ist aber JuniorenLiga, da Jugendliche ihre Bootsklassen verlassen schon bevor sie richtig segeln erlernt haben und sind nie auch nur annähernd an der Spitze angekommen, möchten aber zu gerne mitspielen und in Teamjacke rumposen. Leider ist wohl nur noch der Weg ist das Ziel heutzutage… ernsthafte Leistungsziele fehlen fast komplett mittlerweile.

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