SR-Interview mit Robert Stanjek in Lorient: Sein langer Weg zum Ocean Race

Ein Traum wird wahr

Robert Stanjek ist am Ziel seiner Träume. Der erste offizielle Auftritt gegen die starke IMOCA-Konkurrenz ist bestanden. The Ocean Race kann kommen.

SR bei der Arbeit. Mit Robert Stanjek vor dem alten/neuen IMOCA Racer. © miku

Für Robert Stanjek (41) war das Volvo Ocean Race das große Ziel und der nächste logische Schritt nach seiner Olympia-Karriere. Zuvor war er im Laser viermal Deutscher Meister geworden, schließlich in das Starboot gewechselt, mit Fridthjof Kleen 2011 im vorolympischen Jahr Vize-Weltmeister hinter Robert Scheidt geworden und Segler des Jahres um bei den letzten Olympischen Spielen für die Starboote in London schließlich starker 6. zu werden.

Die Zukunft im Star endete jäh mit dem Rauswurf der Disziplin aus der Olympia-Familie und Stanjek musst seinen Lebens- und Karriere-Weg neu überdenken. Aber er setzte voll auf die Idee, mit dem Segeln seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Dafür musste er seine Erfahrung auf die Yacht- und Offshore-Szene ausweiten.

Stanjek, Brunel

Robert Stanjek am Steuer des Volvo 65 Brunel. © Brunel

Er segelte 2013 eine Swan60 beim Fastnet Race mit dem Team German Offshore Challenger und bewirbt sich 2014 beim Brunel Team für die Volvo-Ocean-Race-Crew. Aber nach längerer Test- und Trainingsphase mit dem Volvo65 entscheidet sich Skipper Bouwe Bekking gegen den Deutschen. Stanjeks Pech: Er ist wenige Monate zu alt, um unter die U-30-Regel zu fallen die für zwei Teammitglieder gelten muss. So muss er “sehr enttäuscht” den erhofften Platz für einen deutlich erfahreneren Segler räumen. 

Robert Stanjek Frithjof Kleen

Robert Stanjek Frithjof Kleen dürfen ab sofort den goldenen Star im Segel führen. © Marc Rouiller/SSL

Aber er kann den Frust in Energie umwandeln, startet noch einmal mit Kleen bei der Starboot-Weltmeisterschaft am Gardasee und holt den Titel, den er drei Jahre zuvor so knapp verpasst hatte. Daraufhin verhilft ihm Jochen Schümann,

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Carsten Kemmling

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