SR-Interview: Neue Unterstützung für Boris Herrmann

Flügel-Update für die Vendée

Boris Herrmann startet 2020 als erster Deutscher bei der Vendée Globe. Er berichtet Ralf Abratis für SR, warum er sich nun bessere Chancen ausrechnet. Ein Foil-Update soll helfen.

Boris Herrmann segelte bei der Generalprobe zur Vendée Globe, der Transat Jacques Vabre (TJV), noch nicht so wie er es sich erhofft hatte. Die Wetterstrategie war nicht perfekt, und seine “Malizia”, die bei der vergangenen Vendée Globe noch zu den schnellsten IMOCAs gehörte, ist auch technisch von der Konkurrenz überholt worden.

Neue Yachten wurden gebaut, aber auch einige alte 60-Fußer sind so radikal modifiziert worden, dass der Deutsche seine aussichtsreiche Position in der Einhand-Profi-Hierarchie verloren hat. Bei der TJV segelte er auf Platz 12. Ursprünglich hatte der beste deutsche Hochsee-Profi einmal einen Top-Fünf-Platz angepeilt.

Aber nun schöpft er wieder Hoffnung. Im SR-Interview gibt er an, bei seiner ersten Vendée Globe (Start 8. November 2020) unter die Top-Ten segeln zu wollen. Es gibt Grund für Optimismus, weil das weltweit tätige Logistikunternehmen Kühne + Nagel aus Hamburg weitere Unterstützung zugesagt hat. Mit seiner Hilfe wird “Malizia” überholt und erhält neue Tragflächen, die sie wieder konkurrenzfähig machen sollen.

Wir bitten den schlechten Ton im Interview zu entschuldigen

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Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

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