Start-Crash-Video: Taktiker Danielson nimmt Stellung

"Unberechenbare Steuerleute"

Mike Danielson, der sich im gestern veröffentlichten Video bei einer Start-Kollision beide Beine brach, äußert seine Ansicht zu dem Vorfall bei der Banderas Bay Fun Regatta in Mexiko.

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Carsten Kemmling

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7 Kommentare zu „Start-Crash-Video: Taktiker Danielson nimmt Stellung“

  1. avatar Ketzer sagt:

    Schlechter Verlierer, selber Fehler machen, den Gegner restlos unterschätzen und dann in aller Überheblichkeit dem anderen die Schuld in die Schuhe schieben.

    • avatar Alex sagt:

      Das mit der Schuld sehe ich anderst.

      Bei beginn der Überlappung fährt das Leeboot anfangs parallel um dann unvermittelt hoch zu ziehen.
      Wer seinen Kurs ändert muss dem Ausweichpflichtigen anfangs Zeit lassen um sich frei zu halten. Diese Zeit sehe ich hier nicht.

      Vorhersehen ist sicher gute Seemanschaft wird dich aber bei Regatten auf die Ränge bringen und ist nach dem Regelwerk auch nicht vorgesehen. Er kritisiert sich selber dass er eben nicht vorhergesehen hat.

  2. avatar peterham sagt:

    also das mit der Überlappung ist ja in der Theorie ganz nett, in der Praxis hält sich da kein Mensch dran! Ich verstehe nicht was die Steuerfrau da macht, erstmal ist da ja noch richtig Platz bis zum Startschiff, dann ist es keine Neuigkeit, das daß Heck beim Anluven einen Schwenkkreis hat und mir kommt es vor als würde sie starr vor Angst garnicht reagieren. Daß sich der Kübel mit Bimini und Kajak wehrt ist doch völlig in Ordnung und sein gutes Recht!

    Den Kommentar vom Navigator find ich auch überheblich – mit so einem schnellen Schiff und einer offensichtlich unerfahrenen Steuerfrau kann ich problemloß ein paar Meter weiter unten an der Linie starten und bin nach wenigen Sekunden aus jeder Abdeckung raus – da war das Ego wieder größer als der Verstand!

  3. avatar Fastnetwinner sagt:

    Vorkommentatoren, Ihr denkt am falschen Thema rum. Das Video ist ja wohl kaum hier drin, weil da jemand ein Luv-Kampf auf der Linie falsch einschätzt und es ein paar Schrammen gibt. Das ist Pillepalle und Everyday Business bei jedem Mittwochssegeln. Das Video ist vielmehr hier drin, weil sich da jemand die beiden Beine gebrochen hat. Und das hätte er nicht, wenn er Schuhe angehabt hätte. So einfach ist es. Ich weiß, das ist jetzt vermutlich uncool, weil das ist ja Seemannschaft. Aber das macht genau den Unterschied zwischen denen aus, die heile Beiden haben, und denen die jetzt mit Krücken an Land stehen. Uncool, oder???

    • avatar andreas sagt:

      Volltreffer! Genau so ist das, da gibt’s auch nix rauszureden mit Taktik, fehlender Antizipation und inkompetenten Gegnern mit Kajaks an Deck. Keine Schuhe, keine (oder gebrochenen) Beine………

  4. avatar Schlaufuxx sagt:

    Ich finde es immer witzig, wenn sich jemand selber zum Class 3 “Pro” erklärt.
    Laut ISAF ist er zwar registriert, aber nicht klassifiziert. Als Segelmacher ein absolutes “No Go”.
    Sollte man eventuell mal seinem Finanzamt erzählen, dass er mit Segeln Geld verdient.
    Gerade als selbsternannter Pro ist er voll verantwortlich für den gesamten Dampfer.
    Dann ohne Schuhe und nicht entsprechend der Fähigkeit seiner Steuerfrau den Start hinzulegen, war eben genau nicht “Pro”.
    Ich kenne genügend Taktiker, die bei neuen Crews und Steuerleuten auf Trainings bestehen, bevor sie überhaupt eine Regatta zusagen und im Zweifel lieber ins Steuer greifen und auch mal abbrechen.
    Aber ganz sicher nicht ohne Schuhe !

  5. avatar Walfrikassee sagt:

    keine Schuhe… (so wird deutschland nie eine segelnation)

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