The Ocean Race: Guyot zerreißt Spi und verliert in der Flaute – Malizia wieder dran am Feld

Wie gewonnen, so zerronnen

Das Vabanque-Spiel von Guyot im Osten des Kurses der zweiten The Ocean Race Etappe geht böse daneben. Dafür ist Boris Herrmanns Malizia Team wieder bestens im Spiel.

Die Aufgabe: So viel vom Spi retten, wie es geht. © Charles Drapeau / GUYOT environnement – Team Europe

Die Hoffnungen des GUYOT environnement – Team Europe mit Skipper Robert Stanjek, eine Abkürzung um das St. Helena-Hoch zu finden, mit der es den Spitzenplatz behaupten könnte, haben sich zerschlagen. Das Wettersystem lässt keinen Shortcut zu. Das Feld zieht deutlich im Westen vorbei.

Laut Tracker liegt Guyot zwar noch vorne, aber da der direkte Weg nach Kapstadt durch das St-Helena-Hoch versperrt ist, findet das Rennen aktuell an der Flaute entlang Richtung Süden statt.

Mit vereinten Kräften holen Stanjek und Simon das Tuch an Bord. © Charles Drapeau / GUYOT environnement – Team Europe

Zudem dokumentiert das Team per Video den kostspieligen Verlust des großen Spinnakers, der in der Doldrum-Flaute so gute Dienste geleistet hat. Gerade in der aktuellen Flautenpassage wäre das Tuch eine große Hilfe. 

 

Skipper Robert Stanjek erklärt: „Wir segelten unter Spinnaker mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 Knoten. Wir segelten unseren A2, das anfälligste Segel, das wir an Bord haben. Ich hatte Nachtwache und schlief, dann kam der Alarm. Alle mussten an Deck kommen, weil das Tuch gerissen war. Wir waren überrascht, weil es nicht so windig war. Wir wissen nicht warum, aber das Segel riss fast von oben bis unten.

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