Vendée Globe: Einhandsegler wollen Kooperation mit Volvo Ocean Race – Diesel verboten

"Der Ball liegt beim VOR"

Das Volvo Ocean Race steht ziemlich unter Druck nach dem Abgang des Chefs Mark Turner und den Todesfällen. Das könnte die Basis für einen Deal sein, den die Organisatoren zuletzt verworfen hatten.

Unterstütze SegelReporter

Mitglied in 5 Minuten werden und ab dann SR im Magazin-View lesen

Lieber Leser,

der SegelReporter Club wurde aufgesetzt, um neue Projekte zu finanzieren. Wir haben noch viele Ideen und großen sportlichen Ehrgeiz, den Großen die Stirn zu bieten.

Mit knapp 1,- € pro Woche bist Du bei einer
12-monatigen SR Club-Mitgliedschaft dabei.

  • Täglich alle Highlights des Segelsports, deren Erklärung und Einordnung mit einem Klick von einer deutschen Webseite
  • Ohne Beschränkungen alle SegelReporter Artikel lesen
  • Lesefreundlicheres, einspaltiges Artikel-Layout
  • Lesbar auf allen digitalen Medien

Die SegelReporter

» Fragen und Antworten zum SegelReporter Club

avatar

Carsten Kemmling

Der Mann von der vordersten Front. Mehr zu ihm findest Du hier.

3 Kommentare zu „Vendée Globe: Einhandsegler wollen Kooperation mit Volvo Ocean Race – Diesel verboten“

  1. avatar Profi sagt:

    Auch hier lohnt der Blick ins Detail, liebe Segelreporter:

    Volvo ist nicht (nur) der Hauptsponsor, sondern vor allem der Eigentümer des Volvo Ocean Races. “Bleibt der Titelsponsor?” ist daher eine etwas irreführende Frage, denn dann müsste Volvo das Rennen komplett verkaufen und das wäre im aktuellen Zustand mit unklarer Zukunft vermutlich ein Verlustgeschäft…

  2. avatar Tom sagt:

    Insgesamt sehr interessante Sache…ich hab mich schon bei der Idee von Mark Turner gefragt warum man nicht gleich mit normalen imocas segelt. Gegen top Designs wären die vor imocas sowieso Chancen los gewesen. Also hätte sie auch niemand ernsthaft bei der Vendee Globe eingesetzt. Allerdings werden mit open60 die Besatzungen wohl deutlich kleiner als mit den vo65 denn wie sollen 8oder mehr Leute in das Cockpit einer Open 60 passen? Auch unter Deck sind die aktuellen Boote nicht für mehr als 3-4 personen ausgelegt. Aber für die imoca wäre es eine sehr große Aufwertung und im Gegensatz zu den alten vo70 sind die imocas relativ stabil womit es nicht zu permanenten ausfällen kommen sollte. Das war ja einer der Hauptgründe für das one Design der vo65. Außerdem macht es die Regatten auch irgendwie interessanter, die letzte Vendee Globe war nur dank der Möglichkeit unterschiedlicher Boote so interessant. Hätte Alex Thomson kein so überlegenes Boot gehabt wäre es am Ende nicht nochmal so knapp geworden. Das ganze kombiniert mit Kameramann an Bord wäre wirklich extrem spannend.

  3. avatar perro caliente sagt:

    …es wird weder Fisch noch Vogel.
    Die beiden Rennen könnten unterschiedlicher nicht sein, und es ist eigermassen schwer nach zu vollziehen wieso sie mit dem gleichen Boot gesegelt werden sollten.
    IMOCA als Epitom des französischen Segelns…smart, extrem individuell und regulatorisch aufs Wesentliche redziert (en solitaire, sans escale. sans assistance), das Volvo als Whitbread Nachfolger stark angelsächsisch geprägt, brute sailing, corporate, komplexe Regeln.
    Wirtschaftliche Notwendigkeit ist die einzige Erklärung, aber sehr kurz gedacht.

    Die enzige Imoca Kampagne, die medial und international wahrgenommen wird ist Hugo Boss. Es ist verständlich aber unrealistisch diesen Erfolg /ROI auf die ganze Flotte zu übertragen.
    60 Fuss sehen im Hafen relativ mickrig aus und nur die VG Glorie bringt in Frankreich die Augen zum glänzen. Aber dort funktioniert es.
    Das Volvo ist im Moment eine traurge Veranstaltung, im web gut dargestellt aber unbedeutend. Die Crews sind die Einzigen die das wirklich interessiert. kommerziell funktioniert es nirgendwo….sonst gäbe es mehr Entries
    Fazit: Imoca wird verlieren und das Volvo nicht gewinnen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

5 × drei =