Vendée-Globe-Quali rund Island: Die Neulinge Ferré und Soudée (ohne Huhn) liegen vorne

"Wir haben viel gelacht" - beim Blick auf die Ergebnisse

Es ist nur eine Momentaufnahme. Aber bei der Vendée Arctique sorgen die Nicht-Foiler wieder für Aufsehen. Ihre Abkürzung hat funktioniert, aber nun legt der Favorit den Hebel auf den Tisch.

Eine Momentaufnahme zum Einrahmen. Die Nicht-Foiler Ferrée und Soudée liegen vor Apivia an der Spitze.

Benjamin Ferré kann es kaum glauben, dass er am Dienstagmorgen bei der Vendée Arctique Regatta rund Island, dem ersten großen Test nach der Vendée Globe, immer noch in Führung liegt. Der 31-jährige Neueinsteiger in die IMOCA-Klasse, der erst 2017 mit dem Hochseesegeln begann und 2019 schon Dritter bei der Mini Transat (Serien-Klasse) wurde, segelt zwar den vermutlich schnellsten Nicht-Foiler –  ex Macif (Gabart), ex SMA (Meilhat), ex Banque Populaire (Cremer) – aber eine Spitzenposition konnte er sich bei dem 3500-Meilen-Rennen zu diesem Zeitpunkt nicht erhoffen.

Benjamin Ferrée (31)

Die IMOCA Premiere beim Guyader Bermudes 1000 Race absolvierte er auf Rang 11, aber nun behauptet er plötzlich die Spitze. Es mag nicht nur dem unterschiedlichem Kurs-Optimum eines IMOCA ohne Tragflächen geschuldet sein, dass er den etwas anderen Kurs Richtung Island wählte, sondern auch seinem Sinn für Abenteuer und Herausforderungen. Er absolvierte schon eine Weltumrundung per Anhalter, durchquerte Marokko mit einem alten Renault 4L und bezwang dann im Alter von 24 Jahren allein den Atlantik, wobei er allein mit einem Sextanten navigierte.

Aber der Bretone ist auch Unternehmer. 2017 gründete er IMAGO, den ersten Abenteuer-Inkubator in Frankreich. Damit unterstützt er Existenzgründer, die sich mit sportlichen, oder ökologischen Themen beschäftigen. Dieser Hintergrund

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Carsten Kemmling

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