Vendée Globe: Wie Jean-Pierre Dick durch die Bass Strait rauscht -Luftaufnahmen

Schutz im berüchtigten Seegebiet

Noch nie hat ein Boot bei der Vendée Globe die notorisch windige Bass Strait durchquert. Jean-Pierre Dick ist von einem Helikopter empfangen worden. Es herrschten 40 Knoten Wind.

Die Bass Strait zwischen Tasmanien und Australien ist Synonym für das tragische Syndney-Hobart-Unglück 1998 als sechs Segler starben. Da ist es schon erstaunlich, dass Jean-Pierre Dick gerade dieses Seegebiet aufsucht, um Schutz vor einem Sturm zu suchen.

Aber die südwestliche Windrichtung bietet ihm Schutz vor den extrem hohen Wellen, die bis zu neun Meter Höhe erreichen sollen. Danach wird es ihn auf dem Weg nach Neuseeland aber wieder richtig heftig durchschütteln.

Im Vergleich zur direkten Konkurrenz hat der Umweg viele Meilen gekostet. Aber vielleicht zahlt es sich noch aus, dass Dick sein Material etwas mehr geschont hat.

Die Wellenhöhen bei Tsamanien und Neuseeland. Die helle Farbe zeigt Gebiete mit neun Meter-Wellen.

Die Wellenhöhen bei Tsamanien und Neuseeland. Die helle Farbe zeigt Gebiete mit neun Meter-Wellen.

StMichel-Virbac

Jean Pierre Dick rauscht an Tasmanien vorbei. © Rob Burnett/StMichel-Virbac

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In die Welle geknallt. © Rob Burnett/StMichel-Virbac

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© Rob Burnett/StMichel-Virbac

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© Rob Burnett/StMichel-Virbac

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© Rob Burnett/StMichel-Virbac

Sydney-Hobart-Desaster 1998:

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Carsten Kemmling

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Ein Kommentar „Vendée Globe: Wie Jean-Pierre Dick durch die Bass Strait rauscht -Luftaufnahmen“

  1. avatar meerkater sagt:

    Diese Entscheidung beeindruckt mich, sie ist für mich Ausdruck guter Seemannschaft, die auch in einer Regatta nicht vergessen werden sollte. Sie passt für mich zu einem Mann, der schon viel gewonnen, aber auch sein vormaliges Schiff ohne Kiel nach Hause gesegelt hat.
    Wie schmal der Grad doch ist, kann man gut daran erkennen, das genau dieses Schiff gerade im Sourhern Ocean zu versinken droht (Bastide Otio).

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